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	<title>Anstoß Online</title>
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		<title>Mailbox</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:49:40 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Blog – Sport, Gott und die Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Alldieweil ich bereits am 1. Tag der beginnenden Assauer Campagne beim ZDF anrufend mein Mißfallen kundgetan habe, erkläre ich nun hiermit mein volles Einverständnis zu Ihrem kritischen Kommentar im Anstoß. Sie haben meine Meinung in Ihre Worte gefasst, danke. PS Ich bedauere nur das „arme Schwein“ R.A. (Hans Gutmann)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alldieweil ich bereits am 1. Tag der beginnenden Assauer Campagne beim ZDF anrufend mein Mißfallen kundgetan habe, erkläre ich nun hiermit mein volles Einverständnis zu Ihrem kritischen Kommentar im Anstoß. Sie haben meine Meinung in Ihre Worte gefasst, danke.</em></p>
<p><em>PS Ich bedauere nur das „arme Schwein“ R.A.</em></p>
<p>(Hans Gutmann)</p>
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		<title>Samstag, 4. Februar, 9.25 Uhr.</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:26:13 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Blog – Sport, Gott und die Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sensationell. Yogi Löw verrät mir im privaten Gespräch exklusiv, dass es den spektakulärsten Wechsel in der deutschen Sportgeschichte gibt. Ich muss es aber für mich behalten. Ich verspreche es ihm. Doch ich schaffe es nicht, die Sache ist zu groß. Ich melde: Dirk Nowitzki kehrt nach Deutschland zurück, er spielt ab sofort für die BG [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sensationell. Yogi Löw verrät mir im privaten Gespräch exklusiv, dass es den spektakulärsten Wechsel in der deutschen Sportgeschichte gibt. Ich muss es aber für mich behalten. Ich verspreche es ihm. Doch ich schaffe es nicht, die Sache ist zu groß. Ich melde: Dirk Nowitzki kehrt nach Deutschland zurück, er spielt ab sofort für die BG Ludwigslust. Grund: Er hat sich verliebt, heiratet eine junge Frau aus Ludwigslust. Ob Yogi mir böse ist? Egal. Das ist doch der Hammer! Meine Riesenexklusivmeldung! Dennoch plagen mich Gewissensbisse, sogar noch zwischen Traum und Tag. Selbst nach dem Erwachen, noch dull und zwischen den Realitäten, nagt an mir die Selbstkritik: Bist genau wie alle anderen!</p>
<p>Realität: Dallas verliert gegen Oklahoma, Nowitzki kommt aber wieder in Form. 30 Punkte für ihn. Null Punkte für mich.</p>
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		<title>Sport-Stammtisch (vom 4. Februar)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:34:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[gw-Beiträge Anstoß]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sport reagiert wortreich hilflos: Die Tragödie im Stadion von Port Said ist »absolut inakzeptabel«, verletzt wurden »Grundwerte des Fußballs«. Unter den Binsen, die von FIFA und Co. gebündelt werden, darf auch die Realsatire nicht fehlen: »Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun.« Stimmt. In der binsigsten aller Binsen steckt diesmal so viel Wahrheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sport reagiert wortreich hilflos: Die Tragödie im Stadion von Port Said ist »absolut inakzeptabel«, verletzt wurden »Grundwerte des Fußballs«. Unter den Binsen, die von FIFA und Co. gebündelt werden, darf auch die Realsatire nicht fehlen: »Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun.« Stimmt. In der binsigsten aller Binsen steckt diesmal so viel Wahrheit wie nie.<br />
*<br />
Als »Bild« exklusiv über Rudi Assauers Alzheimer-Erkrankung berichtete, konnte man zunächst vermuten, das Blatt sei wieder einmal indiskret und unseriös vorgeprescht. Doch schnell stellte sich heraus, dass es der offenbar geplante und abgesprochene Start einer seit Monaten vorbereiteten Medien-Kampagne war: Interviews, Aufmacher-Artikel, Titelfotos, Langzeit-Reportagen, und natürlich darf auch die gedruckte Biografie dazu nicht fehlen, ein programmierter Bestseller, der in den Verkaufslisten an den Burn-out-Büchern vorbeischießen wird.<br />
*</p>
<p>Assauer hat der Veröffentlichung zugestimmt, um den Gerüchten über Alkoholimus entgegenzutreten, denn auch exzessives Trinken kann auf Dauer im Gehirn ähnliche Schäden anrichten. Wir erinnern uns an Bubi Scholz, auch an Harald Juhnke. Aber Assauers Alzheimer ist ein medizinisches, Port Said ein politisches Thema, also nichts für uns Laien aus dem Sport.<br />
*<br />
Auch in der Bewertung der Erfurter Affäre um UV-behandeltes Blut empfiehlt sich Zurückhaltung, sogar jenem, der glaubt, einigermaßen dopingfachkundig zu sein (hier schreibt so einer). Noch zu undurchsichtig das Ganze, zu viele gegensätzliche Interessen im Spiel. Knackpunkt dürfte sein, wann die UV-Behandlung von Eigenblut offiziell als Doping eingestuft wurde. Hoffentlich schreiben übereifrige Doping-Schupos heute nicht wieder, wie damals im Clenbuterol-Fall Krabbe, ein Knöllchen wegen Falschparkens und stellen erst morgen das Parkverbotsschild dazu auf. Dass es, wenn es tatsächlich um Doping gehen sollte, nicht um Doping geht, sondern um Verschleierung von Doping, wodurch es aber (natürlich zu Recht) dann doch um Doping geht, würde hier schon viel zu weit führen und nicht nur die liebste Zielgruppe sträflich langweilen.<br />
Daher jetzt endlich zum wahren Thema der Woche: »Kälte-Schock« (»Bild« gestern). Wieso ist’s bloß so unfassbar kalt? Eine Ahnung kriecht mit klammen Fingern von den eiskalten Füßen hinauf ins froststarre Hirn: Vielleicht, weil Winter ist?<br />
*<br />
Dass derzeit mehr als zehn Prozent aller Deutschen unter dem »Winter-Blues« leiden, liegt nicht, wie früher angenommen, am Lichtmangel (so viel Licht wie in diesen Sonne-Kälte-Tagen gab’s ja im ganzen letzten Sommer nicht), sondern daran, dass Winterdepressive einen empfindlichen Geruchssinn haben und daher jetzt unter Duftmangel leiden. Herausgefunden hat es ein US-Psychologe, als eine Patientin sofort von ihrer winterlichen Ehedepression genas, als tauender Boden den Duft faulender Blätter freigab.<br />
*<br />
»Ihre Hinteransicht: samtig glatt wie bei einer 20-Jährigen. Cox’ Geheimnis: ›Ich mache viele Kniebeugen!‹« Schreibt »Bild« unter das Foto einer US-Schauspielerin und bestätigt damit einen uralten (von 1985) und immer noch brandaktuellen Geheimtipp unserer Kolumne: »Wie kriegt man den knackigsten Po? Tiefe Kniebeugen mit der schweren Langhantel auf dem Buckel. Ein Mörderprogramm. Aber am wirkungsvollsten. Doch jeder, der kein erfahrener Kraftsportler ist und dem seine Gesundheit, in diesem Fall vor allem die Wirbelsäule, lieb ist, sollte die Finger davon lassen. Für den zwar nur kleinen, aber auf lange Sicht auch noch sehr schönen Po-Erfolg empfehlen sich gaaanz langsame (für Kenner: isokinetische) tiefe Kniebeugen ohne Hantel.« – Kann jede für sich zu Hause machen, täglich ein Viertelstündchen. – Motto: Ein Po wie (J.) Lo.<br />
*<br />
Oder wie Lo’s? Könnte in der »Süddeutschen« stehen, die den neuen Dietl-Film »Zettl« fürchterlich verrissen hat (wie praktisch alle anderen Zeitungen auch). Vielleicht zu Recht. Kenne den Film nicht. Aber die Überschrift! »Dietl’s Albtraum« – der Deppen-Apostroph ausgerechnet im Verriss, ausgerechnet im »klugen« Kultur-Ressort, wie peinlich!<br />
*<br />
Oder? Die SZ könnte sich auf Paragraph 97 der Rechtschreibordnung berufen, die den Deppen-Apostroph erlaubt. Sie lasen also Gerd’s Sport-Stammtisch beziehungsweise den wo ist vom (gw’s)</p>
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		<title>Freitag, 3. Februar 2012.</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog – Sport, Gott und die Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal flutscht&#8217;s, manchmal flutscht&#8217;s nicht, heute flutschte es nicht. Der &#8220;Sport-Stammtisch&#8221; war eine schwere Geburt. In ein paar Minuten online zu besichtigen (wer&#8217;s noch nicht gerafft hat: rechts vom Blog führt der Link &#8220;gw-Beiträge Anstoß&#8221; zu den Zeitungs-Kolumnen). Flutscht&#8217;s? Flutscht&#8217;s? Flutscht&#8217;s? Dies nur als Test: Verhedddert sich Ihre Zunge beim dreimaligen &#8220;Flutschts?&#8221; wie meine? Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal flutscht&#8217;s, manchmal flutscht&#8217;s nicht, heute flutschte es nicht. Der &#8220;Sport-Stammtisch&#8221; war eine schwere Geburt. In ein paar Minuten online zu besichtigen (wer&#8217;s noch nicht gerafft hat: rechts vom Blog führt der Link &#8220;gw-Beiträge Anstoß&#8221; zu den Zeitungs-Kolumnen). Flutscht&#8217;s? Flutscht&#8217;s? Flutscht&#8217;s? Dies nur als Test: Verhedddert sich Ihre Zunge beim dreimaligen &#8220;Flutschts?&#8221; wie meine? Ist das mein individuelles oder ein hessisches Ausspracheproblem?</p>
<p>Probleme sind das . . . Oder das: Im Stammtisch spielt der Deppen-Apostroph eine Rolle. Aber ist ein von einem Deppen richtig gesetzter Apostroph auch ein Deppen-Apostroph?</p>
<p>Nicht übermütig werden und nach dem Nichtgeflutschten aus erleichtertem Übermut quatschig rumflutschen. Also, ernstes Thema:</p>
<p><em>So tragisch das Schicksal von Hr. Assauer ist, mich beschleicht ein ungutes Gefühl dabei, wie das jetzt auf allen möglichen Kanälen breit und breiter getreten wird. Exklusiv bei STERN, BILD und ZDF, dort noch ein Detail und da noch jemand, der &#8220;betroffen&#8221; reagiert.  Es gibt in Deutschland sehr viele Alzheimer-Opfer und noch mehr Angehörige, die ohne die mediale Aufmerksamkeit und mit erheblich höherer finanzieller Belastung (nicht alle haben die Gelegenheit zum Zurücklegen gehabt) mit dieser Erkrankung zurecht kommen müssen.  Ich bin gespannt, ob Sie auch eine Meinung dazu vertreten werden.</em>  (Walther Roeber)</p>
<p>Thematisiert hab ich&#8217;s. Aber auch eine Meinung vertreten? Wie man&#8217;s nimmt.</p>
<p>Manchmal wird der Blog zum Preview. In einer Woche darf ich wieder einmal ersatzweise mein altes Kindchen &#8220;Nach-Lese&#8221; fürs Feuilleton schreiben. Freut mich, denn spontan Blog-Geschriebenes über Lana del Rey, die Stones, Ost-Rock und Griechenland, zusammengemixt und überarbeitet, eignet sich ideal für eine echte Nach-Lese. Aber bis dahin fließen noch viele Eisschollen die Lahn  hinunter, einige Kolumnen  und Blog-Einträge sowieso (was sowieso eines meiner Lieblingswörter zu sein scheint. Sollte ich mir abgewöhnen. Sowieso.)</p>
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		<title>Mailbox</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog – Sport, Gott und die Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte  noch mal einen Denkanstoß für Ihre Kolumne liefern. Ich bin ein großer Fan besonders der Ballsportarten, habe natürlich auch die Handball-EM genau verfolgt (interessant übrigens, wie die Einschätzung der dänischen und der deutschen Mannschaft innerhalb von wenigen Tagen gewechselt hatte&#8230;), und wie jedes Mal wundere ich mich über den Modus mit dem Direktvergleich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich möchte  noch mal einen Denkanstoß für Ihre Kolumne liefern. Ich bin ein großer Fan besonders der Ballsportarten, habe natürlich auch die Handball-EM genau verfolgt (interessant übrigens, wie die Einschätzung der dänischen und der deutschen Mannschaft innerhalb von wenigen Tagen gewechselt hatte&#8230;), und wie jedes Mal wundere ich mich über den Modus mit dem Direktvergleich. Diese EM ist zwar vorbei und wahrscheinlich mach nur ich mir hierzu solche Gedanken, aber im Hinblick auf »DIE« EM im Sommer, die meines Wissens bei Punktgleichheit ebenso verfährt, folgende Gedanken:</em><br />
<em>Den Direktvergleich bei Punktgleichheit halte ich für höchst ungerecht, gerade bei wenigen Teams. Man muss dann gleich zwei Spiele mehr als der Gegner gewinnen, und das bei nur wenigen Spielen insgesamt. Dies war mir schon in den 90er-Jahren in der sog. »Medenrunde« beim Tennis aufgefallen, und dort wurde der Direktvergleich bald abgeschafft. Bei der Eishockey-WM gibt es ihn m. E. auch noch.</em><br />
<em>Grund für die Ungerechtigkeit: Eine Niederlage im Direktvergleich, gerade bei nur 4 Teams in der Gruppe wiegt so schwer, dass er kaum aufzuholen ist. Beispiel: Deutschland verlor das erste Spiel gegen Tschechien. Dies konnte nur aufgeholt werden, indem BEIDE verbleibenden Spiele gewonnen (bzw. für Tschechien verloren) wurden, remis und Dreierpunktgleichheiten mal außen vor gelassen. Mit dem 2. Spiel (Sieg gegen Mazedonien) wurden »wir« punktgleich mit Tschechien, das hätte wegen des verloreren Direktvergleichs aber immer noch nicht gereicht.</em><br />
<em>Grotesk auch: Nachdem Deutschland gegen Schweden gewonnen hatte, drückte man Mazedonien gegen Tschechien die Daumen, um mit 4:0 Punkten in die Zwischenrunde zu starten. Bei einer Niederlage gegen Schweden hätte man zu Tschechien halten müssen, um überhaupt weiterzukommen, mit 0:4 Punkten dann allerdings. Wie Dänemark zeigt, nicht immer zum Nachteil&#8230;</em><br />
<em>Unabhängig vom Ausscheiden der Deutschen: Auch die Entscheidung in der deutschen Gruppe führte zu einer Rechenschieberentscheidung mit Mazedonien und Polen (Ok, wär mit Tordifferenz auch nicht anders gewesen). Im Direktvergleich ging es um ein Tor, das MAZ mehr gegen Polen geworfen hatte, als sie gegen Deutschland verloren hatten. Und wenn das z. B. fällt, weil der Gegner gegen Ende den Torwart runter nimmt? Das schädigt dann evtl. noch einen Dritten&#8230;</em><br />
<em>Aber zum Direktvergleich: Hätte Polen nicht nach 9:20 noch remis gegen Schweden gespielt, wären »wir« nur mit MAZ punktgleich gewesen, wären Dritter und hätten um Platz 5 und »Olympia« gespielt. Hätte Dänemark nicht in der Schlusssekunde gegen MAZ gewonnen, wär die Konstellation wieder total anders gewesen, mit zwei oder drei anderen punktgleichen Teams, das sind m. E. Zufallsentscheidungen, so dass man auch gleich würfeln könnte. Zumal die meisten Spiele sehr sehr eng waren.</em><br />
<em>Die Konfusion komplett machte aber der Quali-Modus für London. Man war auch noch abhängig vom Abschneiden der Teams der anderen Gruppe, konkret Slowenien. Die waren auf einmal noch Dritter, weil nur mit Ungarn punktgleich, und klar, dem gewonnenen Direktvergleich bei 4:6 Punkten. Auch hier: Island und Frankreich lagen mit 3:7 dahinter und spielten Remis gegeneinander; wenn einer gewonnen hätte, wär er mit 4:6 dazugekommen, und alles wäre wieder ganz anders gewesen, und Deutschland hätte als 7. noch ne Chance gehabt (nur beim Sieg Serbiens im Finale).</em><br />
<em>Ihnen raucht der Kopf? Ich kann mich in so was reinsteigern, und zerbreche mir gerne den Kopf, was wäre wenn, und brauch dazu keine Medien, die den Zuschauer aufklären, »Deutschland kommt weiter, wenn&#8230;«. Zumal die (Medien) auch nur mit Wasser kochen und manchmal irren&#8230; </em><br />
<em>Nur am Rande: Für einen Mathematiker ist das ein schöner Zeitvertreib, hab übrigens mit Jörg Reitze studiert, der im Anstoß ja recht bekannt ist. Ziegenproblem? Alter Hut, sonnenklar&#8230;;-)</em><br />
<em>Zurück zum Sport: Toll übrigens auch, wie verwundert immer alle sind, dass vor dem letzten Spiel noch so viel möglich ist, und alle noch weiterkommen können (man wird es bei der Fußball-EM wieder sehen): Das ist bei nur vier Teams völlig normal, besonders natürlich bei Direktvergleichen bei Punktgleichheit. Man kann (im Fußball/Dreipunktregel/Vierergruppe) mit 3 Punkten Gruppensieger wie auch -letzter werden (alle Spiele remis), mit 2 Punkten als Zweiter weiterkommen (Punkteverteilung 9/2/2/2), mit 6 Punkten als Dritter ausscheiden (6/6/6/0), Gijon 1982 lässt grüßen (damals dreimal 4:2, Chile 0:6 Punkte).</em><br />
<em>Die Fußball-Bundesliga geht garantiert nicht so knapp aus, wie es jetzt – gut für die »Medien« steht. Es sind noch 15 Spiele.. </em>(Michael Trendel/Staufenberg)</p>
<p>Stimmt, mir raucht  der Kopf. Bei der Fußball-EM werde ich sicher noch darauf zurückkommen, in meinem Zettelkasten liegt auch schon lange das Sichwort »Vierergruppe«, in dunkler Erinnerung habe ich, sogar schon mal etwas dazu geschrieben zu haben: So in etwa: Dass bei den wenigen Spielen am Schluss unsportliche Entscheidungen gefällt werden könnten, mir fällt dazu das Wort Koeffizient ein.<br />
Und die flugs wechselnden »Analysen« zu Deutschland und Dänemark haben mir natürlich auch sehr gut gefallen .</p>
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