Archiv für die Kategorie »Mailbox«

Werner Haaser: Manuelas Bossanova


Er war schuld, der Bossanova!
„Erst bekam sie Jim, dann ein Töchterlein.“
Wenn ich mich recht entsinne, hat der BR sich anfänglich geweigert,
wegen dieser Zeile den Manuela-Song zu senden. Köstlich!
Vom damaligen kulturellen Rückstand haben sie noch nicht viel aufgeholt. (Werner Haaser/Gießen)

Veröffentlicht von gw am 9. Juli 2019 .
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Arno Baumgärtel: „Schoddanovabossanova“

Was ist das nur, verflixt? „Schoddanovabossanova“. Dem mittelhessischen
Idiom nach hätte es auch „Schoddernoverbossernover“ heißen können. Ich
konnte mir keinen Reim drauf machen, damals, 1963. Für den kindlichen
Verstand unentwirrbare akustische Knoten aus dem Radio waren u.a.
„Ausfrankfurtnunderwetterberichtfürhessen…“ mit „Isbaren“ und
„Tiefdruckfront“ oder die „Wasserstandsmeldung“ wobei ich immer auf
„Lahnbeikalkofen“ wartete, das sagte mir etwas. Und  natürlich der
„Ratgeberimfrauenfunk“. Erst allmählich schälten sich neben den
phonetischen auch gegenständliche Gebilde heraus. „Schuld war nur der
Bossa Nova“? Nein, stimmt gar nicht. (Arno Baumgärtel/Gießen)

Veröffentlicht von gw am 8. Juli 2019 .
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Andreas Kautz: Nagel auf den Kopf

Besten Dank für die Einleitung zu den Montagsthemen ( Ulle ).
Wie fast immer den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich habe die Festina  Werbung gesehen mit Richard Virenque.
Die Steigerung dazu wäre eigentlich nur eine Telekom Werbung mit Ulle auf Eurosport.
In diesem Sinne: Vive le Tour. (Andreas Kautz)

Veröffentlicht von gw am 7. Juli 2019 .
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Helmut Cichorius zur Doping-Diskussion (Sport-Stammtisch)

Ihre Kolumnen lese ich nach wie vor gerne und mit Vergnügen.
Zur Diskussion Doping wundere ich mich immer wieder, dass es in Deutschland anscheinend nicht möglich ist, die Dinge von mehreren Seiten betrachten zu dürfen. Vielleicht ist es eine Art Mentalität, denn wenn ich an die französischen oder spanischen Dopingsünder denke und wie sie in deren Öffentlichkeit behandelt werden, gibt es doch sehr große Unterschiede zu uns: bei uns gibt es entweder nur den Helden, oder den Sünder, der zu verdammen ist.
Ich hatte mal das Vergnügen, ein sogenanntes Enneagramm zu lesen, in der auch Typen beschrieben sind, wie z.b. Typ 6, der u.a. dazu neigt, jemanden auf einen Sockel zu heben, um sich vor ihm zu erniedrigen. (Ich dachte da spontan an die Deutschen und Adolf Hitler, um es sehr viel weiter zu denken)
Auch Winston Churchill wird das Wort zugeschrieben, ihm seien die Deutschen ja unheimlich, „weil entweder liegen sie einem zu Füßen, oder man hat sie an der Kehle.
Ich plädiere für eine entspanntere Form der Auseinandersetzung mit dem Thema, denn es ist auch ein Alltagsproblem unsrer Leistungsgesellschaft. Ich kenne so viele Menschen, die sich mit allen möglichen verschiedenen Hilfsmitteln fit für die Arbeit halten, auch welche, die auf der D-Liste stünden.  (Helmut Cichorius)

Veröffentlicht von gw am 6. Juli 2019 .
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Walther Roeber: Tipps gegen die Hitze … und mehr zum Sport

Schon wieder ein halbes Jahr herum, wo bleibt die Zeit? Im Moment
scheint sie wegen Hitze stillzustehen, kein Blatt bewegt sich, Durchzug
und Ventilatoren sorgen für Luftbewegung…
Kleiner Tipp aus Urlaubszeiten: Feuchte Handtücher auf Wäscheständer
sorgen für Verdunstungskälte.
Aber nun ernsthafter…

Dass die deutschen Frauen rausgeflogen sind, war keine „Pleite“, sie
waren gestern einfach nicht gut genug für die Schwedinnen! Zu ungenau,
zu überhastet und selten konstruktiv, dazu auch manchmal zu langsam (auf
den Beinen und im Kopf), also ganz verdient ausgeschieden. Schweden (und
noch viel mehr USA am Freitag) glänzte durch Effizienz und
Entschlossenheit, das hätten Reporter und Kommentatoren ruhig etwas mehr
würdigen können. Das Geschwätz des frankophonen Reporters am Freitag
ging mir so was von auf … ….. (Pünktchenzahl beachten!) Das dritte
Tor der USA, das nicht gegeben wurde, einfach traumhaft!
Wobei MIR generell auffällt, dass sich Frauen- und Männerfussball
offenbar doch immer mehr annähern: die kleinen hässlichen Fouls nehmen
zu, die körperliche „Robustheit“ kommt immer stärker zum Einsatz, ob
damit der Leidensdruck auch zunimmt, kann ich nicht beurteilen, aber es
tut schon beim Hingucken weh. Dass damit das Reklamieren auch zunimmt,
ist kein Wunder, denn die Anforderungen an Schiedsrichterinnen werden
auch immer höher, wobei die meisten eine recht gute Arbeit abliefern,
allerdings dauert es manchmal eine gefühlte Ewigkeit, bis Entscheidungen
getroffen oder zurückgenommen werden.

Hoffen wir mal, dass die jungen Herren heute abend besser drauf sind,
vielleicht ist es um 21 Uhr nicht mehr ganz so heiß – ich hätte bei
solchen Temperaturen Verständnis für etwas langsameres Spiel, wenn sie
im richtigen Moment schnell genug sind.

Suchen Sie sich ein schattiges Plätzchen! Natürlich speichern Papier und
dicke Wände bei ständiger Bestrahlung die Wärme— machen Sie es wie
Hunde und Katzen: platt auf kalte Kacheln, am besten nochmal feucht wischen! (Walther Roeber/Bad Nauheim)

Veröffentlicht von gw am 30. Juni 2019 .
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