Archiv für die Kategorie »Mailbox«

Dr. Hans J. Glaum: Mehr Anstoß nehmen

Sie werden es mir hoffentlich nicht übelnehmen: Ich vermisse in letzter Zeit ein mehr Anstoßnehmen in Ihrem „Anstoss“. Früher gab´s bei mir mal ein: „Das gibt´s doch nicht !“ Tja, temp ……..
Negativbeispiele kürzlich: Banane, Streichholz – darf ich mal höflich anfragen, wen das interessiert.
Oder: Rudi Völler, vierte Fußballkreisliga Norddeutschland, Christian Coleman, schwarze Mercedes-Formel-1-Autos – muss das hier wiederholt werden, die interessierte Öffentlichkeit kennt es doch bereits.
Ich weiß, auch der Germanist ist hier gefordert, Zusammenhänge müssen ja letztlich aufgedröselt werden. Ecken Sie doch mal ein bisschen mehr an, grätschen Sie doch mal ein bisschen mehr dazwischen, es muss ja am Ende nicht unbedingt eine Tibia-/Fibulafraktur mit Kreuzbandriss dabei herauskommen. Es wäre aber doch jammerschade, wenn aus dem „Anstoss“ ein „Abseits“ würde.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Als Oberhesse ist mir das bei Ihnen erwähnte „sch“ schon sehr bekannt und nicht unsympathisch, obwohl ich es damals in grauer Vorzeit erst nach dem zweiten „Schobbe“ richtig aussprechen konnte.

Das war nur die unmaßgebliche Meinung eines Einzelnen. Ich vermute, dass ich in der allgemeinen Gemengelage bei diesem Anstoß unten durchgefallen bin. (Hans J. Glaum)

Veröffentlicht von gw am 7. Juli 2020 .
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Paul-Ulrich Lenz: Shakespeare und Tönnies

Wenn man die Erklärung des FC Schalke 04 , soweit sie im Kicker zitiert ist, zur Kenntnis nimmt, muss man sich fragen: Ist dieser arme Mann aus seinem Amt gemobbt worden?  Mir fällt da Shakespeare ein – (Julius Cäsar, III. Akt): „Ehrenwerte Männer – das sind sie alle.“ (Paul-Ulrich Lenz, Pfr.i.R./Schotten)

Veröffentlicht von gw am 1. Juli 2020 .
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Werner Haaser: Tja (zu den Montagsthemen)

Wie so ein kurzes Wort doch die Phantasie anregen kann. Herrlich!
Mir würde ein sic! oder ein Hä? auch gefallen, aber wahrscheinlich
wird’s nur ein Echt jetzt?

Das ist mir noch zu „Tja“ in den Sinn gekommen:

In dem kleinen Wort befindet sich die gesamte Erfahrung der Menschheit,
und es wird auch noch in unabsehbarer Zukunft gelten.
Vielleicht hätte es genügt, nur das anstatt einer komplizierten
Schallplatte in die unendlichen Weiten des Alls zu schicken.
Jede Alien-Kultur würde das ohne weiteres verstehen und damit auch uns.
Und uns für weise halten (was wir so nötig hätten).

Noch ein langes Leben (Werner Haaser/Gießen)

Veröffentlicht von gw am 28. Juni 2020 .
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Andreas Kautz: Ulle (zum Sport-Stammtisch)

Auch die deutschen Gazetten haben ja den 75. Geburtstag des Kannibalen gefeiert.
Da habe ich mehrfach an  Belgien / Deutschland / Italien/ Frankreich und  Ullrich / Mercks / Pantani / Virenque  gedacht.
Sie haben ( wieder mal ) eine treffenden Vergleich im Anstoß gezogen, wie man bei uns mit  früheren Idolen umgeht.
Nicht der wahre Fan, sondern die Medien. Ich kenne keinen Ulle-Fan, der ihm den Rücken zugewandt hat.
Damit meine ich nicht die „ Warum ist Ullrich jetzt wieder nur 2. hinter Armstrong geworden?“-Fans.
Von dem Buch hatte ich bis dato noch nichts gehört,werde es mir aber bestimmt holen.
Angeblich ist Ullrich gerade bei Freunden im Breisgau. Ich hoffe, es sind die Art Freunde, die er braucht.
Und ich hoffe, Bunte / RTL / Bild Zeitung und co. liefert er weiterhin keinen Stoff.
Oder ist das Thema schon längst nicht mehr interessant und juckt den Boulevard und sonstige Fachpresse einfach nicht mehr? (Andreas Kautz/Florstadt)

Veröffentlicht von gw am 19. Juni 2020 .
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Paul-Ulrich Lenz: Anmerkung zu „Schmonzes“

Das kann man ohne den Hinweis auf die Internationale und ihre Sicht  bei Harari, Homo deus, sehr schön und wortreich entfaltet lesen. Mich überzeugt das  – merkwürdigerweise (?) – nicht.  Es gibt nicht erst seit heute die Aufforderung tapfer zu sein: „Wir müssen uns damit abfinden, dass wir Zigeuner am Rande des Universums sind“ (Monod). Wer so leben kann… Ich kann und will es nicht.  (Paul-Ulrich Lenz, Pfr.i.R./Schotten)

Veröffentlicht von gw am 11. Juni 2020 .
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