Archiv für die Kategorie »Mailbox«

Wulf Wiechert zu „Mein progressiver Alttag“

Auf Ihre Kolumne stieß ich per Zufall. Nachdem ich nur einige Zeilen gelesen hatte, kopierte ich den gesamten Text in eine Word Datei, lehnte mich entspannt zurück und setzte die Lektüre fort. Entspanntes Lesen wurde von gelegentlichem Lachen unterbrochen, und auf Seite zehn musste ich eine Pause einlegen, da der elfte Lachanfall in einen Raucherhustenanfall überging. Meine herbeigeeilte Frau konnte ich nur schwer davon überzeugen, dass die Tränen in meinem Gesicht hauptsächlich durchs Lachen verursacht worden waren. (Wulf Wiechert/Ondangwa/Namibia)

 

Veröffentlicht von gw am 20. Februar 2020 .
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Heinz Wenzel: Vorteil der Pause

Pausen können Vorteile haben. Auch für den Leser.

Der vermisste Lesespaß in der Zeitung brachte mich jetzt dazu, den lange angedachten Besuch im Onlineblog endlich vorzunehmen. Jetzt prangt der Link in der Lesezeichenleiste, also ganz prominent, um auf dem schnellsten Weg zur Lektüre kommen zu können. Auch der »progressive Alltag« wird häufiger mein Ziel sein. Die Altersklasse passt.

Aber immer noch ist mir das Gedruckte lieber, denn Zeitung zum Kaffee am Frühstückstisch ist der gel(i)ebte Einstieg in den Tag. Abhängig von den Schlagzeilen. Und gerne mit gw. (Heinz Wenzel/Lich)

 

Veröffentlicht von gw am 20. Februar 2020 .
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Richard Albrecht: Immerda

Gott offenbarte sich dem Moses, als er ihn beauftragte, das Volk Israel aus Ägypten zu führen, als der Bundesgott JAHWE. Diesen Namen sprechen die Juden nicht aus. Übersetzungsmöglichkeiten sind „Ich bin der ich bin“ oder „ich bin der ich sein werde“. Er ist also der Ewige und damit „immerda“. Jesus erregte daher Anstoß ,wenn er die Formel benutzte „Ich bin“ die Auferstehung, das Leben, die Wahrheit, der Weinstock, u.a. (2. Mose 3,14)(Richard Albrecht/Gießen)

Veröffentlicht von gw am 9. Februar 2020 .
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Paul-Ulrich Lenz: Reaktion auf das Gardosch-Zitat

Eine Reaktion auf ihr Zitat von Peter Johann Gardosch, »Ich glaube, dass Antisemitismus, seit diese Sache mit Jesus schiefgegangen ist, in der Gesellschaft verhaftet ist wie Diebstahl oder Sexualverbrechen oder Steuerhinterziehung, man wird ihn nicht los.«

Der Antisemitismus ist doch erheblich älter. Er hängt auch nicht mit der Sache mit Jesus zusammen, auch wenn die Nazis sich gerne die Parole von den „Christus-Mördern“ für ihre Untaten zu eigen gemacht haben. Sie haben auch schreckliche Sätze von Martin Luther zur eigenen Legitimation genützt.

Dass der Antisemitismus älter ist – ein Beleg unter vielen:

„Da kam ein neuer König auf in Ägypten, der wusste nichts von Josef  und sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Israeliten ist mehr und stärker als wir. … Aber je mehr sie das Volk bedrückten, desto stärker mehrte es sich und breitete sich aus. Und es kam sie ein Grauen an vor den Israeliten. Da zwangen die Ägypter die Israeliten mit Gewalt zum Dienst und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit mancherlei Frondienst auf dem Felde, mit all ihrer Arbeit, die sie ihnen mit Gewalt auferlegten.“(2. Mose 1) Das ist das Programm:Lösung der Judenfrage durch Arbeit. Dem folgt die brutale Gewalt: alle jüdischen Jungen in den Nil.

Mir scheint, es gibt eine Wurzel des Antisemitismus: Dieses Volk, das aus einem versprengter Haufen von Hebräern hervorgeht, widersteht allen anderen Mächten. Es ordnet sich nicht unter, es passt sich nicht an. Es grenzt sich – manchmal sehr scharf – ab von den anderen Völkern in der Region. Und es übersteht alle Niederlagen und Katastrophen. Wo andere Völker untergehen, geht der Weg Israels weiter. Es besteht auf seinem Weg als dem Weg, auf den es Gott führt. Was für eine Provokation: Wir stehen unter der Obhut Gottes. Wir sind sein Volk. Und er, der Ewige, sorgt um uns. Für uns.

Wer die Hebräische Bibel, das Alte Testament der Christen, aufmerksam liest, der sieht, dass es eine frühe Feindschaft gegen Israel gibt, die sich bis hin zu Vernichtungsprogrammen steigern kann. Und sie sind dennoch immer noch da.

Als Friedrich der Große von Preußen (1712 – 1786) seinen General Hans Joachim von Ziethen einmal fragte, ob er ihm einen Beweis für die Existenz Gottes nennen könne, antwortete Zieten: „Majestät – die Juden“. Tatsächlich ist das Volk der Juden einzigartig in der Geschichte der Menschheit.

Es ist die bleibende Provokation durch die schiere Existenz, die dieses Volk auslöst: Weil sie da sind, werden sie gehasst. Weil sie sich als das Eigentumsvolk Gottes glauben, werden sie gehasst. Dieser Hass zieht unterschiedliche Kleider an, aber er hat fast immer in der Tiefe den einen Grund: Es darf nicht sein, dass sie der Augapfel Gottes sind – sein geliebtes Volk. Das nimmt man ihnen übel und auch diesem seltsamen Gott.(Paul-Ulrich Lenz, Pfarrer im Ruhestand, Schotten)

 

Veröffentlicht von gw am 9. Februar 2020 .
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Arno Baumgärtel: Rallye zur IAA

Ich hätte einen Nachklapp auf zwei miteinander verwandte Meldungen: Die Internationale Automobilausstellung (IAA), die sich gerade aus Frankfurt verabschiedet hat, sucht zwar offiziell noch einen Standort, hat sich aber insgeheim nicht auf München, nicht auf Berlin oder Hamburg, sondern auf – täfftä! – Monte Carlo festgelegt. Den Auftakt bildet die Wiederbelebung der klassischen Rallye dorthin, nunmehr aber mit Start in Frankfurt (nicht Bad Homburg) als ständiges Memento: ‚Bäh, das habt ihr jetzt davon!‘

Außer der üblichen Fahrzeugbeschau im Hafen von Monte Carlo werden Schönheits- und Nachhaltigkeitswettbewerbe auf den drei Corniches zwischen Nizza und Menton ausgetragen: unten die E-Autos mit einer Gleichmäßigkeits-Shuttlefahrten hin und zurück, in der mittleren die Hybride (vielleicht als Stockcar-Wettbewerb) und ganz oben die Luxuskarossen und Flugautos, mit denen Yachtbesitzer umweltschonend von ihren Booten anreisen können.

Die traditionelle „Nacht der langen Messer“ wird nur noch virtuell im Casino (wo sonst?) veranstaltet. Der VDA verspricht gegen einen Höchsteinsatz beim Roulettespiel die baldige Verlagerung der IAA in andere Städte. Zu der kommt es natürlich nie, weil die Kugel immer woanders hinrollt. Die hessische Umweltlotterie „genau“ ist Werbepartner. (Arno Baumgärtel/Gießen)

Veröffentlicht von gw am 1. Februar 2020 .
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