Archiv für die Kategorie »Mailbox«

Heiko Seip: Mit einem Augenzwinkern

Wunderbare Montagsthemen (wie „fast“ immer). So lange diese youtobe Clips vom aktuellen Sportstudio (Moderator war Wim Thoelke) im Internet kursieren, wird sich nix im Frauenfußball ändern… 😉

Viele Grüsse mit einem „Augenzwinkern“ …

…zu damaliger Zeit nicht wizzisch…

Heute sollte Man(n) /Frau darüber schmunzeln können… (Heiko Seip/Bellersheim)

 

Veröffentlicht von gw am 19. August 2019 .
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Paul-Ulrich Lenz: Warum wirken alte Männer oft so griesgrämig?

Ich möchte Sie ein wenig „trösten!“ Über das Spiegelbild zum Erschrecken. Vielleicht ist griesgrämig ja doch das falsche Wort. Alte Gesichter sind gezeichnet. Junge Gesichter  sind einfach nur jung, noch nicht gezeichnet. Aber alten Gesichtern kann man die Lebensgeschichte ansehen. Gelegentlich Siege, gelegentlich Glück, gelegentlich tiefe Freude. Aber genauso auch den Schmerz. Die Sorgen. Die Niederlagen. Nicht die im Sport – die sind eher marginal. Genau wie die Gehaltszettel.

Was Gesichter prägt, zeichnet: Die Niederlagen in der Existenz. Gescheiterte Träume. Geplatzte Hoffnungen. Der Verlust an Kraft, an Vitalität. Sorge um die, die uns nahe stehen.

Das wird bei uns allzu oft kaschiert, verdeckt. Ich finde solche alten Gesichter, denen man die Spuren des Lebens ansehen kann, schön.  Auch und gerade dann, wenn man die Schmerzen und das Leid erkennen kann.

Manfred Germar – Sie wissen schon – lange her – hat einmal gesagt: „Alles haben sie uns gelehrt, nur nicht die Niederlagen.“

Ein Volk, das keine Niederlagen will, geht am Siegenwollen zugrunde. Das wissen kluge Leute wie Christa Wolff: „Wenn sie doch aufhören könnten zu siegen!

Schämen Sie sich Ihres zuweilen manchmal griesgrämigen Gesichtes wegen nicht. Es ist schön, weil es wahrhaftig ist. (Paul-Ulrich Lenz, Pfr.i.R./Schotten)

Veröffentlicht von gw am 19. August 2019 .
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Andreas Kautz: 50 Störche!

Heute bei der Radausfahrt auf einem Feld bei Hungen vorbeigekommen.
Autos parken am Straßenrand und einige Schaulustige stehen vor einem Acker. Ein Bauer pflügt sein Feld.
……darauf geschätzte 50 Störche oder auch mehr. Zum Mittagessen? Zur Rast? Oder was auch immer. gw! Übernehmen Sie. (Andreas Kautz/Florstadt)Andreas Kautz

 

Veröffentlicht von gw am 11. August 2019 .
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Paul-Ulrich Lenz: Tönnies, Rassismus und die Systemfrage

Es ist gewiss nicht an der Zeit, Herrn Tönnies in Schutz zu nehmen. Seine Sätze sind schlicht brumsdumm. Sie haben allerdings, was gerne unterschlagen wird, Anteil an einem vorurteilsbehafteten Denken über  Farbige, wie es bis weit in die Mitte der Gesellschaft reicht. Vor Jahrzehnten konnte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis noch mit einigem Kopfschütteln davonkommen, als sie sagte: „Der Schwarze schnackselt halt gern.“ Damals unwidersprochen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Vor Jahrzehnten konnte auch noch, gleichfalls unwidersprochen, „wissenschaftlich“ diskutiert werden, ob die Muskelstruktur schwarzer Läufe die Ursache für ihr höheres Tempo sein könnte. Ist das schon Rassismus oder nur doof? Und Ältere mögen sich noch an das Staunen erinnern, als die ersten Farbigen tatsächlich und erfolgreich Tennis spielen konnten.

 

Mir scheint, dass der rasch erhobene Vorwurf Rassismus davon suspendiert, sich Gedanken machen zu müssen.  Über den respektvollen Umgang mit anderen. Über die Chancengleichheit, die wir Westeuropäer in unserem Wachstumswahn längst zerstört haben. Über die „strukturelle Gewalt‘ (Johan Galtung, alter Buchtitel aus den sechziger Jahren ) die vom Westen in Richtung Afrika, Asien und anderswo ausgeübt wird.  Man kommt einfacher davon, wenn man ein paar Leute als Rassisten entlarvt, anstatt die Systemfrage zu stellen.

 

Ein Lerneffekt wird allerdings gratis mitgeliefert. Auch das Erreichen von millionenschwerem Besitz bewahrt nicht vor unsäglicher Dummheit. Reiche und Einflussreiche, öffentliche Personen sind nicht wie von selbst klüger als Ärmere, die keiner kennt.   (Paul-Ulrich Lenz, Pfr.i.R./Schotten)

Veröffentlicht von gw am 8. August 2019 .
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Raimo Biere: Tönnies nicht rassistisch

Nach langer Zeit als Schiedsrichter im Fußball und Kommunalpolitiker muss ich mich zu Ihrem heutigen Anstoß bezüglich Tönnies doch wieder einmal melden. Als ich die Aussagen von Tönnies las, war der erste Satz mit den Kraftwerken absolut okay, und in Bezug auf das Kinder zeugen dachte ich mir: Flapsiger derber Fußballer-Spruch, aber nicht rassistisch und in der Sache hat er angesichts der Geburtenrate in Afrika ja durchaus Recht. Studien der Gates-Stiftung gehen von einer Verdoppelung der Bevölkerung in Afrika innerhalb von 32 Jahren aus. Siehe hierzu auch:  https://www.dw.com/de/afrika-wächst-und-die-armut-nimmt-zu/a-45596180

Der einzige Politiker, der Tönnies beispringt, ist der Klartext bevorzugende Wolfgang Kubicki mit einem Facebook-Post: Die ziemlich drastische Aussage von Clemens Tönnies war nicht nur zulässig, sondern vielleicht auch notwendig, um auf ein Riesendilemma der selbst ernannten Klimaaktivisten hinzuweisen. 1972 lebten ca. 4,5 Milliarden Menschen auf der Erde, heute sind es ca. 7,5 Milliarden. Sollten die Berechnungen der UNO zutreffen, werden es 2100, also am Ende unseres Jahrhunderts mehr als 12 Milliarden sein. Menschen, die ernährt, untergebracht, beschäftigt werden und deren Mobilitätsbedürfnisse sicher nicht geringer sein werden als heute.
Wenn es nicht gelingt – und dies geht nur über Bildung und wirtschaftliche Perspektive -, das Bevölkerungswachstum in den Griff zu kriegen, können wir uns alle Überlegungen zum Erreichen der Weltklimaziele in die Haare schmieren.
Zu diesem Facebook-Post gibt es bei ca. 2300 Button-Anwählungen lediglich 34mal ein Wütend, alles andere ist Zustimmung.
Im übrigen hätte sich vor 30 Jahren kein Mensch über die Aussage aufgeregt. Und noch ein Wort zu Schalke.
Da, wo so viel Geld schon verbrannt worden ist, wird man sich schwertun, einen Tönnies zu verbannen, der schon häufiger mit der Privat-Schatulle ausgeholfen hat. (Raimo Biere/Bad Vilbel)

Veröffentlicht von gw am 6. August 2019 .
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