Archiv für die Kategorie »Mailbox«

Andreas Kautz: Sky und der FCK

30jähriges Jubiläum von Premiere. Dazu ein wunderbarer Rückblick von Günther Klein im Anstoss heute, der unter anderem in Erinnerung ruft, welche klangvolle Namen damals von den öffentlich-rechtlichen Sendern zu Premiere gewechselt sind (von Thurn und Taxis, Beckmann und natürlich später Reif). Klangvolle Namen standen damals auch auf dem Platz beim ersten Premiere Spiel Eintracht-Kaiserslautern (Yeboah, Bein, Möller, Stein, Kunz, Labbadia usw). Ich war damals im Stadion und kann mich erinnern, dass es schon etwas Besonderes war, dieses ganze Drumherum mit Premier zu verfolgen. Ich bin relativ sicher, dass ich, mit der abzeichnender Niederlage für Lautern, meinen Platz vorzeitig verlassen habe. Niederlagen gegen Frankfurt im Südwest-Derby schmerzten immer doppelt und dreifach. Von einem Derby gegen Mainz war man zu dieser Zeit noch weit entfernt, und für viele meiner Eintracht-Kumpels ist das Spiel gegen Mainz sowieso bis heute kein Derby.
Heute schmerzt beim FCK (sportlich) eigentlich nichts mehr. Höchstens bei dem ganzen Hick-Hack drumherum.
Kleine Schmerzensstiche bekomme ich höchstens,wenn ich die Gegentore von Münch in Leverkusen oder von Bakero, zuhause gegen Barcelona in der Nachspielzeit, sehe. Da fühle ich immer noch die Schockstarre, mit der ich auf der Tribüne saß.

Ps. Ein Extralob an Matthias Treimer aus der Wetterau. Seinen Ausführungen kann ich nur in allen Punkten zustimmen. (Andreas Kautz/Florstadt/Ex-FCK Mitglied)

Veröffentlicht von gw am 3. März 2021 .
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Brigitte Landvogt: Schlagertexte

Da Sie mich und meine „Artgenossinnen“ in einem zurückliegenden Anstoß um unsre Meinung zum anstößigen Schlagertext der 60er gefragt haben: Zunächst, nee, an einen solchen Song erinnere ich mich nicht. Aber, ich hatte im Schulalter ein Löns-Album mit Noten für Klavier und den Texten. Uiuiui! Was die grüne Heide weiß, geht die Mutter garnichts an…“  und anderes. Die Nazis hatten m.W. Löns nicht grade verboten, aber er war verpönt. Wir haben die Lieder gesungen und meine Mutter hat das sogar gefördert. Ich habe mir bei den Texten nichts weiter gedacht, nur die schöne Heide gesehen. Vielleicht haben die Hörerinnen in den 60er auch nur den Sänger wahrgenommen.

Zur vorgeschriebenen äußerst knappen Sportkleidung (letztes Wochenende) habe ich oft die Ansicht gehört, dass die Damen aus Ehrgeiz, voranzukommen, das alles ohne Aufmucken akzeptieren. Da müssten halt auch die „Gegnerinnen“ mal zusammenhalten. Ähnlich das Thema der Jugendarbeit, das Sie im Zusammenhang mit dem Drill der jungen Sportler schon mal aufgegriffen hatten. Wenn die Eltern bestrebt sind, dass ihr Nachwuchs das erreicht, was ihnen selbst nicht gelang … na ja. Und der Sänger wurde angezeigt, weil sein Bub mit auf der Bühne stand, weil das für Geld war??

Wie dem auch sei – bitte, greifen Sie weiterhin auch die unliebsamen Themen auf. (Brigitte Landvogt)

Veröffentlicht von gw am 1. März 2021 .
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Matthias Treimer: Nicht immer Übereinstimmung

Nach einiger Zeit Kommunikationsstillstand möchte ich Ihnen mailen, dass ich sehr gern und aufmerksam ihre Beiträge seit mehr als 30 Jahren lese.
Übereinstimmung ist nicht immer, aber in vielen Themen und Beiträgen.
Nun komme ich auf die Samstagausgabe.
Liverpool:  volle Zustimmung
Metzelder/Boateng: volle Zustimmung
Kirche: volle Zustimmung
Diskussionspunkt, wo  wir bestimmt nicht einer Meinung sind, Doku über DDR Doping Seite 2 gestrige Ausgabe Sportseite.
Der Herr Hans-Albrecht Kühne ist, gelinde gesagt, ein Wendehals.
Nach mehr als 30 Jahren fällt ihm ein, ja da war was:-(
Genauso peinlich und für mich nicht nachvollziehbar, die Beiträge von dem ARD Dopingredakteur. Sportarten und Länder werden angeklagt.
Soll er seine Recherchen beim Fußball oder Tennis machen. ich glaube, dass er es nicht lange machen würde.
Apropos Fußball:  Was erlaubt sich Fußball in den Coronazeiten???????????????
Gehälter immer höher, keine Leistung, keine Nachwuchsarbeit in D., Scouts reisen in der Welt rum und holen Spieler und versprechen eine heile Welt.
Ende sieht man in Schalke und bei den glattgebügelten Herren im DFB. Keine Selbstkritik, nur Lobhuddelei.

Nun gut. Wünsche mir, dass sie noch lange für die WZ schreiben, denn manch einen Beitrag von Ihren glattgebügelten Kollegen, kann ich auch nicht ohne großen Widerspruch lesen.

Bleiben Sie gesund. Ihr treuer Leser Matthias Treimer aus der Wetterau

Veröffentlicht von gw am 1. März 2021 .
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Heiko Seip: Das „muss“ ich …

dir schreiwe…
als ich am samstag morgen todesanzeigen in der wetterauer zeitung gelesen habe, schrieb ich einem freund per whats app,
ob er die person kannte, die in seinem heimatort verstorben ist…
seine antwort, ich zitiere: „konnt nur „gw“ lese, das annere später, bin schon im Sportlerheim Melbach am schaffe…
…in diesem Sinne…BITTE weiter so…lieber „gw“
es macht spass deine kolumnen zu lesen – die auch zum nachdenken anregen –
und das ist doch auch wichtig in dieser nicht so leichten zeit… (heiko seip/gambach

Veröffentlicht von gw am 28. Februar 2021 .
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Dr. Raymund Geis: Pawlow

Handball schaue ich nicht so oft im TV, aber bei Großereignissen muss
der geneigte Sportfan natürlich dabei sein. Sind die Regeln besser
geworden oder die Schiedsrichter? Jedenfalls hatten die Spiele, die ich
gesehen habe, nichts mehr zu tun mit der Bauerntölpelei mit brutalen
Fouls wie noch vor Jahren. Das Halbfinale Dänemark – Spanien, aber auch
das Finale zeigten Rasanz, unglaubliche Schnelligkeit, herrliche Tore,
Hammerwürfe – und die Torhüter, dieser Landin, wie hoch kriegt der denn
die Gräten, und das auch noch schnell! Sensationell ist da mal
angebracht! Und der Klassenunterschied zu Deutschland wurde offensichtlich.

Marcel Reif, der auch mein Lieblingsreporter war, zitierst du zur
früheren Hygiene in der Umkleidekabine: dazu fiel mir spontan das
Stereotyp von den Duschen in Männergefängnissen ein. Und Trump hat auch
nicht zu Gewalt aufgefordert, nein, nein!

Ich dachte schon, dass das „Merkelchen“ zum Pawlowschen Ramelowchen
wird, und der Arme candycrashend über Wochen wie die Sau durchs Dorf
getrieben wird; aber man hat es ihm letztlich doch wohl als lässliche
Sünde durchgehen lassen – ein bisschen Langeweile hätte doch jeder mal,
bei stundenlangen MP-Sitzungen.

Spannender finde ich die Frage, ob dieses „immer eine neue Sau durchs
Dorf treiben“ bei uns Menschen ein unbedingter Pawlowscher Reflex ist,
zusätzlich zu den klassischen Medien konditioniert und scharf gestellt
durch die Algorithmen der „Neuen Medien“,  oder ob wir das allmählich
gelernt haben, also bedingt reflektorisch. Aber Dorftratsch gab es doch
schon immer oder?  Fama est… (Dr. Raymund Geis/Reiskirchen)

Veröffentlicht von gw am 5. Februar 2021 .
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