Archiv für die Kategorie »Blog – Sport, Gott und die Welt«

Werner Haaser: Schmonzes

„Lissabon,
Corona und die Theodizee“ – alles Schmonzes, denke ich mir, und die Natur denkt genauso.

Denn morgen macht uns ein dicker Klumpen Materie aus dem All alle alle.
Da fragt keiner mehr nach dem Sinn, nicht mal mehr der All-mächtige.
Da halte ich’s lieber ganz materialistisch mit dem Anfang der zweiten
Strophe der Internationalen (Text von Emil Luckhardt, 1910) und versuche
ganz praktisch mit meiner kleinen Welt umzugehen. Da gibt es ein paar
Erfahrungen aus unser aller Geschichte, wie das für alle am effektivsten
geht.
Bleiben Sie alle gesund! (Werner Haaser/Gießen)

Veröffentlicht von gw am 11. Juni 2020 .
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Wilhelm Binder: Der Größte

Die Bemerkung zu Muhammad Ali der „Größte“ ist richtig, allerdings wurde
Cassius Clay wegen Wehrdienstverweigerung verurteilt, deshalb die
Strafe…Für mich ist Ali der Jahrhundertsportler aber trotzdem für
immer der „Größte“. (Wilhelm Binder)

 

Veröffentlicht von gw am 10. Juni 2020 .
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Wilfried Hausmann: Nach menschlichem Ermessen gesichert

Es geht um Ihren Anstoß, genau genommen die ersten Zeilen davon mit den Aufforderungen an
die Eintracht für die restlichen BuLi-Spiele.

Also: Nun seien Sie mal nicht so kleinmütig! Ihr Verein – die SGE – und
meiner – Tabellennachbar Köln – sind nach menschlichem Ermessen
gesichert, selbst wenn sie keinen einzigen Punkt mehr holen sollten (was
für beide zusammen gar nicht geht, da sie noch gegeneinander spielen).
Die Werderaner (10 Punkte weniger) könnten wegen der schlechten
Tordifferenz nur vorbeikommen, wenn sie alle restlichen 4 Spiele
gewinnen. Das würde dann auch einen Sieg gegen die Bayern beinhalten.
Und die auf dem 15. Platz stehenden Fortunen aus Düsseldorf (7 Punkte
weniger und ebenfalls deutlich schlechtere Tordifferenz) müssen als
nächstes nach Dortmund und dann nach Leipzig. Aus diesen Spielen müssten
sie mindestens 2 Punkte holen und sowieso gegen Augsburg und Union
gewinnen … Wird das passieren? Klar: rein rechnerisch ist noch vieles
möglich, aber nach realistischer Einschätzung wird das nicht passieren
(schätze ich realistisch ein). (Wilfried Hausmann)

 

Veröffentlicht von gw am 10. Juni 2020 .
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Lissabon, Corona und die Theodizee

Paul-Ulrich Lenz aus Schotten, Pfarrer im Ruhestand und langjähriger Leser (auch) von gw-Kolumnen, hat einen beeindruckenden Text geschrieben, der interessierten, neugierigen, sinnsuchenden und beileibe nicht nur gläubigen Lesern wertvolle Anstöße geben kann. Hier reißen wir ihn nur an – der komplette Text steht in der Mailbox.

Was hat Corona mit Gott zu tun, Gott mit Corona?

Ein Versuch

Das Erdbeben von Lissabon am 1. November 1755 zerstörte zusammen mit einem Großbrand und einem Tsunami die portugiesische Hauptstadt Lissabon fast vollständig. Mit 30.000 bis 100.000 Todesopfern ist dieses Erdbeben eine der verheerendsten Naturkatastrophen der europäischen Geschichte. Diese Katastrophe hat damals eine Debatte über die Gerechtigkeit Gottes ausgelöst – die Frage nach der Theodizee. Ist Gott gerecht, wenn er so etwas geschehen lässt? Zulässt? „Die Theologen standen vor dem Problem, zu rechtfertigen, warum der christliche Gott ein derartiges Unheil geschehen ließ und wie dies mit der göttlichen Vorsehung über die Geschichte der Menschheit zu vereinbaren sei.“ (J. Wilke, Das Erdbeben von Lissabon (1755), 2014-12-18)

Es scheint, die Corona-Epidemie nötigt dazu, sich in vergleichbarer Weise der Frage zu stellen: Was hat Corona mit Gott zu tun, Gott mit Corona? (weiter in der Rubrik rechts „Mailbox“)

Veröffentlicht von gw am 10. Juni 2020 .
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Walter Müller: Eve of Destruction

Habe gerade die Sport Stammtisch Kolumne gelesen. Leider befinden wir uns z.Zt. in einer „Notwohnung“. Unser Haus in Hungen-Villingen ist am 22. April teilweise angebrannt und seitdem unbewohnbar. Was mir in dieser Zeit besondere Freude bereitet, sind Ihre Beiträge. In meiner Apokalypse Hitparade ist ebenfalls B.Mc.Guire und „Eve of Destruction“ die Nr. 1. Aber wie sie bereits sagten, die A – Seite, ja richtig, das war sie eigentlich, damals hieß „Whats Exactly…, Eve war nur die B – Seite. Diese Single bekam ich von meinem besten Freund zum 16. Geburtstag im Herbst 1965 in Begleitung der Single „Mr. Tambourin Man“ von den legendären  Byrds mit Leadsänger Roger Mc Quinn geschenkt. Den besten Freund gibt’s immer noch, die beiden „Platten“ nicht mehr. Durch den Brand sind alle meine Singles und LP’s vernichtet,  unrettbar verloren. So habe ich mir gerade in unserer Notwohnung auf YouTube „Eve of Destruc Potion“ und „Whats Exactly“ in Dauerschleife angehört.  (Walter Müller/Hungen-Villingen)
PS: Selma,  Alabama,  50 Jahre und jetzt wieder, und immer noch. Unglaublich pervers, was sich da abspielt unter diesem Wahnsinnigen. Sehnsucht nach Martin Luther King, Kennedy und all die anderen.

Veröffentlicht von gw am 8. Juni 2020 .
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