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Roland Kühn: Leichtathleten-Wasserlage

Montag, 23.12. 2019, 4:40 Uhr. Ein herzhaftes Lachen überkommt mich am frühen Morgen beim Studium der Montagsthemen. Beim Lesen der beiden letzten Rubriken muss ich an meine Studentenzeit am JLU-Sportinstitut vor ca 40 Jahren zurück denken. Auch ich als damaliger Leichtathlet auf Bezirksebene hatte im Studium bei der Schwimmausbildung mit der „typischen Leichtathleten-Wasserlage“ zu kämpfen. Die Technik-Prüfung im Schwimmen lief eigentlich identisch zu deiner geschilderten Prüfung ab. Auf dem Startblock richtig tief Luft holen, kräftiger Startsprung ins 16m Becken, drei, vier Beinbeschläge unter Wasser, auftauchen und noch vier Delphinbewegungen über Wasser bis zur Wende, erneut tief Luft holen, kräftig von der Beckenwand abstoßen, ein paar Gleitzüge unter Wasser in die nächste Lage Kraul oder Brust (?) und das ganze Prozedere bei den beiden letzten Stilarten. Nach 64m total erschöpft mit Blick zu den Prüfern ( u.a.Meister Jaschock) und überglücklich über die  Beurteilung – Bestanden-.   Ob Leichtathleten und Fußballer sich generell beim Schwimmen schwer tun? Ähnlich ging es übrigens auch bei der Turnprüfung zu – die lebenswichtigen Grundelement am Boden, Reck, Barren, Pferd, Seitpferd und den Ringen mit Schmerzen und Blasen eingeübt, durchgeturnt und Hauptsache bestanden. (Roland Kühn/Lindenstruth)