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Barbara Tomsch: Venus im Pelz

Beim Lesen der „Montagsthemen“ während eines späten Frühstücks musste ich an eine Begebenheit denken, die sich vor vier Jahren im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt ereignet hat. Ich kam in einen Raum mit sogenannter „Moderner Kunst“ mit einem netten „Museumswächter“ ins Gespräch, der mir einige Exponate erklärte. Darunter befand sich eine lebensgroße weibliche Figur aus Vinyl, nackt und an einer bestimmten Stelle  mit einer Art Pelz besetzt. Der junge Mann erzählte mir mit leicht gerötetem Gesicht, etliche Besucher hätten schon „nachgefühlt“, ob das pelzige Etwas wohl echt sei! Ich bekam einen Lachanfall und musste  noch kichern, als ich in die Räume mit „sakraler Kunst“ ging. Ich bin kein Kunstkenner, aber bei sowas gerne ein sogenannter „Banause“. (Barbara Tomsch/Reichelsheim/“Mitglied der liebsten Zielgruppe“)