Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

Sonntag, 1. Dezember, 7.05 Uhr

Manchmal vergehen mir Ironie und Flapsigkeit. Große Zahl  auf der Titelseite der FAS: „8,46“. Der kleine Zusatz haut mich um, auch wenn er nicht überrascht: „“So wenig kostet derzeit ein Kalb. Sind unsere Lebensmittel zu billig?“ Die Frage kann ja nur rhetorisch sein. Acht Euro und 46 Cent – das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Ich esse schon lange keine vierbeinigen kleinen Kinder mehr (Kalb, Lamm, Ferkel). Mein kleiner Kompromiss. Vegetarismus habe ich nicht geschafft.

Meldung der Nacht bei dpa: Der Ökonom Niko Paech schimpft uns „ökologische Vandalen“. Recht hat er. Und mit seinem Ansatz bin ich endlich nicht mehr allein mit meinem „Fetisch Wachstum“.  Unabdingbar sei daher nun nicht nur eine Wirtschaft ohne Wachstum, sondern ein Rückbauprogramm. Das sei aber kein Marsch in die Askese oder ins Mittelalter, sondern könne verstanden werden als eine Befreiung vom Überfluss.

Mein Reden! Doch der Fetisch Wachstum zieht sich einen grünen Kittel über und lacht sich schlapp. Wachstum durch Windräder! Damit wir den Freitag sinnvoll nutzen können: Erst Fridays for future, danach Schnäppchen-Jagd beim Black Friday. Schein und Sein des modernen Lebens.

Der historische Schwarze Freitag feiert 90. Geburtstag. Mit ihm kam … und als er zehn wurde … ach, lassen wir das.

Hauptsache: Weg mit de Plastikdutt!

Auf dem Zettel für die Montagsthemen: Mary Cain. Stichwort NOP, Salazar und: Doping ist nur ein Wort aus dem Regelbuch. Echte Verbrechen  im Sport bleiben straffrei (Knoten ins Taschentuch: vorher noch einmal  meinen alten „Anstoß“ vom „bizarren Getto Frauensport“ nachlesen).

Ebenfalls kurz anzureißen: Das Treffen der vier bei „Hossa“, die in unterschiedlicher Form an der „Anstoß“-Geschichte beteiligt sind. Plus gekappte Schlusspointe meines Beitrags.

Auch die ökologischen Vandalen sollen rein, mit dem grünen Fetisch, Ehrensache. Aber harmlos beginnen, mit Bayern, BVB und den Fußball-Experten. Auf geht’s.