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Sonntag, 13. Oktober, 6.45 Uhr

6.45 Uhr. Draußen dunkel, und ein lindes Lüftchen sänftelt. Das ist für diese Jahreszeit ungewöhnlich. Das linde Lüftchen. Die Dunkelheit nicht. Wäre es um diese Tageszeit schon hell, würden selbst Klima-Ignoranten unruhig.

Manche sind empört, dass das seltsame Mädchen nicht den Friedensnobelpreis bekommen hat. Aber warum sollte sie? Aus begründeter Besorgnis ist Hysterie geworden und diese zu einem weiteren gesellschaftlichen Spaltpilz.

Dazu eine Hintergrund-Meldung aus der Nacht, herausgefischt aus anderen (wie dem betrunkenen E-Scooter-Fahrer, der lebensgefährlich verletzt wurde, und dem Kurden-Konflikt, der auch in Deutschland zu eskalieren droht, eine kleine und eine großen Bedrohung also).  Immer mehr wollen was tun »für das Klima«. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander. Unter Psychologen sei diese Diskrepanz als »Attitude-Behaviour-Gap« (Einstellungs-Verhaltens-Lücke) bekannt.

Klar, kenne ich. Von mir. / Umfrage-Ergebnis: In Deutschland wird der Klimaschutz sehr viel wichtiger genommen (aber, siehe oben: die Lücke, diese entsetzliche Lücke) als  Sicherheit, Migration und Arbeitslosigkeit. / Kenne ich von mir nicht.

Frodeno gewinnt auf Hawaii, Vettel holt die Pole in Japan, Ich schreibe »Montagsthemen« in Mittelhessen. Aber erst nach KKKK.

Kaffee, Kuchen, Knicks und Kuss gehören seit IchweißnichtwievielenichglaubeschonbaldzwanzigJahren zum Sonntagfrühmorgensblog. Zeit, dass sich was dreht. Ich arbeite dran. Demnächst mehr dazu, bzw. weniger.