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Barbara Tomsch: Fröhliches, tätowiertes Mitglied Ihrer liebsten Zielgruppe

Betrifft Anstoß vom 7.9., letzter Absatz über Maarten T’Hart.

Als tätowiertes Mitglied Ihrer liebsten Zielgruppe kann ich die abschätzige Typisierung als „Superschlampe“ nicht auf mir sitzen lassen! Im Mai habe ich nach 20 Jahren endlich wieder einen wahren Tätowierkünstler gefunden, der mir mein drittes Tattoo  auf den linken Bizeps gezaubert hat. Es ist ein Tigerkopf in „old School“ Manier, also in schwarz. Ich gehe nicht auf „haushohen Absätzen“ und mit „riesigen Ohrhängern“ mit nacktem Oberarm spazieren –  altersgemäß (71 Jahre) sind meine Absätze nur noch 5 cm hoch und Ohrringe eher klein (und nur am rechten Ohr). Wer ein Foto meines Tigers sehen möchte, kann dies auf der Facebook-Seite meines Tattoo-Ladens „ink-house-Tattoo“ in Friedberg tun. Nick, der Inhaber des Studios, hat mir meinen neuen Spitznamen verpasst  – er nennt mich „Tiger-Oma“ und macht mit mir Werbung als „älteste Kundin des Studios“. Auch meine Kinder haben für Tätowierungen nichts übrig, respektieren aber die Flausen der „alten Frau mit Hut“.

Jetzt noch was zu Baumann und Metzelder. Ich bin auch der Ansicht, dass Baumann reingelegt wurde  – warum und von wem auch immer. Was Herrn Metzelder betrifft, erlaube ich mir keine Meinung. Dass er sich nicht äußert, muss nicht negativ gesehen werden.

Ich freue mich auf weitere Kommentare von Ihnen und bin nach wie vor ein fröhliches Mitglied Ihrer liebsten Zielgruppe. (Barbara Tomsch/Friedberg)