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Donnerstag, 11. Juli, 18.30 Uhr

Soeben die WBI-Runde ausgewertet und den Text geschrieben, den ich in die morgen zu schreibende „Stammtisch“-Kolumne einbauen will (ob komplett, wird daran liegen, wie ich mit den anderen Themen zu Rande komme). Daher hier schon mal vorab der WBI-Teil, um etwaige Korrekturen noch berücksichtigen zu können:

 

 

Bleiben wir bei den Radfahrern. Damit zur »Wer bin ich«?-Auflösung. »Oh, oh – erste Klippe: kein optischer Hinweis; offenbar eine besondere Art der Vorqualifikation, dass nur der mitraten kann, der ›Anstoß‹ bis zum letzten Viertel liest.«  (Prof. Peter Schubert). »Na, wollten Sie mal testen, ob auch alle alles lesen?« (Manfred Stein). – Genau! Aber die WBI-Spitzengruppe kam nicht ins Straucheln, sondern gemeinsam ins Ziel. 13 Richtige bei dieser superschweren Etappe. Respekt!
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Gesucht wurde »der zweite schwarze Sportler der Sportgeschichte, der Weltmeister wurde« (Wolfram Spengler). »Als 14 jähriger führte er einem Fahrradhändler Kunststücke auf dem Rad vor, der steckte ihn in eine Uniform und ließ so Werbung für sich machen, so kam er zu seinem Beinamen Major« (Paul-Gerhard Schmidt). Er wurde »von andersfarbigen ›Mitsportsportlern‹ gemobbt« (Helmut Bender) und verlor wegen Fehlinvestitionen und der Weltwirtschaftskrise sein gesamtes Vermögen« (Wolfgang Egerer). »Der Gesuchte heißt Marshall Walter ›Major‹ Taylor«, meldet Rüdiger Schlick, der Meister aller WBI-Klassen, lapidar wie immer.
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»Wieder eine harte Nuss geknackt und Interessantes dazugelernt« (Dieter Neil) und »wieder viel gelernt« (Thomas Buch). – Die 13-köpfige Etappenspitze: Helmut Bender (Linden), Thomas Buch (Friedberg), Wolfgang Egerer (Rosbach-Rodheim), Dieter Neil*(Großen-Buseck), Walther Roeber* (Bad Nauheim), Rüdiger Schlick* (Reichelsheim), Horst-Günter Schmandt* (Pohlheim), Reinhard Schmandt* (Pohlheim), Paul-Gerhard Schmidt (Mücke-Nieder-Ohmen), Prof. Peter Schubert* (Friedberg), Wolfram Spengler* (Hüttenberg), Manfred Stein* (Feldatal), Ingrid Wittich* (Mücke-Merlau) – Die neun  mit * Markierten führen mit je vier Punkten gemeinsam die Jahreswertung an).

 

Das Überfallartige und optisch nicht Erkennbare der WBI-Runden in diesem Jahr dient zum einen dem oben genannten Grund, zum anderen der Realisierung der Reduzierung von gw-Kolumnen im „Anstoß“ auf die drei Herzstücke „Sport-Stammtisch“, „Montagsthemen“ und „Ohne weitere Worte“ (mit peu a peu vermehrten Pausen). Ich möchte nicht zu den Alten gehören, die nicht mit der Zeit gehen, weil sie gar nicht gehen wollen (und, wegen eventueller früherer Meriten und Ehrfurcht vor schlohweißen Haaren, als buchstäbliche Alt-Lasten achselzuckend geduldet werden). Aber ich gehe gaaanz langsam, verspreche ich denen, die an gw-„Anstößen“ hängen (die anderen müssen sich gedulden). Als Kolumnist (nur das liegt in meiner Hand) möchte ich jedenfalls die Neil-Young-Zeile, die Kurt Cobain in seinem Abschiedsbrief zitiert hat, zu dieser umdrehen: „It’s better to fade away than to burn out.“