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Helmut Cichorius zur Doping-Diskussion (Sport-Stammtisch)

Ihre Kolumnen lese ich nach wie vor gerne und mit Vergnügen.
Zur Diskussion Doping wundere ich mich immer wieder, dass es in Deutschland anscheinend nicht möglich ist, die Dinge von mehreren Seiten betrachten zu dürfen. Vielleicht ist es eine Art Mentalität, denn wenn ich an die französischen oder spanischen Dopingsünder denke und wie sie in deren Öffentlichkeit behandelt werden, gibt es doch sehr große Unterschiede zu uns: bei uns gibt es entweder nur den Helden, oder den Sünder, der zu verdammen ist.
Ich hatte mal das Vergnügen, ein sogenanntes Enneagramm zu lesen, in der auch Typen beschrieben sind, wie z.b. Typ 6, der u.a. dazu neigt, jemanden auf einen Sockel zu heben, um sich vor ihm zu erniedrigen. (Ich dachte da spontan an die Deutschen und Adolf Hitler, um es sehr viel weiter zu denken)
Auch Winston Churchill wird das Wort zugeschrieben, ihm seien die Deutschen ja unheimlich, „weil entweder liegen sie einem zu Füßen, oder man hat sie an der Kehle.
Ich plädiere für eine entspanntere Form der Auseinandersetzung mit dem Thema, denn es ist auch ein Alltagsproblem unsrer Leistungsgesellschaft. Ich kenne so viele Menschen, die sich mit allen möglichen verschiedenen Hilfsmitteln fit für die Arbeit halten, auch welche, die auf der D-Liste stünden.  (Helmut Cichorius)