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Walther Roeber: Soziale (?) Medien (zum Blog vom 14. Mai)

Mit den sog. sozialen Medien ist das so eine Sache. Manche Leute geben
ungeheuer viel von sich preis, aber ob und in wie weit das den Tatsachen
oder gar einer Realität entspricht, ist oft offen oder sogar fraglich.
Wenn ich von „ganz normalen“ Benutzern auf manchen Medien lese, dass sie
xxx „Freunde“ hätten, dann kann das nicht real sein. Entweder sind es
dann „follower“ oder „likes“ oder was auch immer. Manchmal mögen es auch
„Kreisverbindungen“ zwischen diversen Leuten sein, die gar nichts
voneinander wissen. Wann haben Sie Ihr Profil zum letzten Mal angeschaut
und all Ihre „Freunde“ verifiziert – oder gar die gemeinsamen Freunde?
Ich habe übrigens noch nie nachgefragt 🙂

Es ist sehr zweischneidig, so nett es sein mag, das ein oder andere zu
erfahren oder auch mal eine nette Nachricht zu erhalten, so unangenehm
(?) ist es, wenn man über diese Umwege mitbekommt, dass jemand
verunglückt, krank oder eben gar verstorben ist. Manchmal bekommt man
eine solche Nachricht erst auf Umwegen oder mit der entsprechenden
Verspätung und man fühlt sich vielleicht sogar „schuldig“, weil man
einen Kontakt nicht intensiver verfolgt oder begleitet hat.

Ich bin gespannt, wie sich die Eintracht am Samstag verkaufen wird.
Trotz der phänomenalen Saison könnte am Samstag fast alles für die Katz
gewesen sein, wenn es nicht wenigsten Europa auf irgendeinem Weg wird.
Mein Wunschtraum wäre es, wenn Robben ein Abschiedstor schießt, aber
Jovic, Rebic, Haller für einen Frankfurter Sieg sorgen. Man darf doch
träumen!? Wenn gleichzeitig BVB gewinnt, wäre die Saison für mich gerettet.
So leid es mir für Gladbach täte… (Walther Roeber/Bad Nauheim)