Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

Donnerstag, 13. September, 9.15 Uhr

Hetzjagd, Pogrom, Mutter aller Probleme – im wirklich größten aller Probleme, das schon vor Jahrzehnten  begann, nicht aufzuhalten ist und vor drei Jahren einen fatalen freiwilligen Schub erhielt, den auch unbedrohte und unwillkommene Elemente nutzten, angestoßen von der Kanzlerin und mehrheitlich (ja!) umjubelt, inmitten dieser Völkerwanderung also mit all ihren unkalkulierbaren und potenziell gesellschaftszerreißenden Auswirkungen dominiert nicht die konsens- und kompromissbereite konstruktive Diskussion, sondern stures, uneinfühlsames Lager“denken“, geprägt von Hass und Verachtung für den jeweils Andersfühlenden, mit Beifall und Pfiffen für die eigenen und gegnerischen Parolen und Schlagwörter (siehe Hetzjagd & Co.). Fan-Gruppen-Rivalität wie im Fußballstadion. Und wenn der Stadionsprecher den neuen Spielstand verkündet (XY zu … ), brüllt  die heimische Menge, egal das wievielte Tor der „Feind“ geschossen hat: „… NULLLLL!“