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Dienstag, 11. September, 7.45 Uhr

Der alte Kopf vergisst schnell – aber nie dieses Datum beziehungsweise die an diesem Tag erlebte irreale Realität am hintersten Ende von Kreta. In Blog und/oder Kolumne habe ich es schon beschrieben, hoffentlich nicht allzu oftmals. Wen’s interessiert, der mag mit Stichwörtern wie „anstoss“, „gw“ und „pyrgos“ (Turm) googeln. Heute erfahre ich in meinem griechischen Sprachkalender, dass der 11. September zumindest für die griechischen Schüler ein ganz besonderes Datum ist: An jedem 11. September beginnt in Griechenland das neue Schuljahr (außer wenn es ein Samstag oder Sonntag ist, dann am Montag). Was ich ebenfalls nicht wusste: Vorher gibt es drei Monate (!) Sommerferien! Zusätzlich gibt es je zwei Wochen über Weihnachten und Ostern frei, dazu kommen neun einzelne freie Tage, zum Beispiel am Tag des Schutzheiligen der jeweiligen Region.

Auf wie viele Ferienwochen kommen unsere Schüler? Vielleicht gar nicht so viele weniger? Ich könnte es ausrechnen, lasse es aber beim Konjunktiv. (Mir) So wichtig auch wieder nicht.

Im Übrigen hat Leser Baumgärtel recht. Eventuell zu twittern, das war eine Schnapsidee. Aber öfter Notizen im Blog zu schreiben, im Stein(es)bruch für die Kolumnen, war keine. Digitaler Themenzettel. Hilft dem Schreiber auf seine Kolumnen.

Baumhausbeichte - Novelle