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Ohne weitere Worte (vom 16. Januar)

»Als ich noch Sportdirektor beim DFB war, hab’ ich zu ihm gesagt: Mehmet, übernimm doch unsere U 21! Ich hätte sie ihm gegeben. Dann hätte er es in der Praxis beweisen können.« – Aber? – »Wollte er nicht.« (Hansi Flick im Interview der Süddeutschen Zeitung über die Kritik von Mehmet Scholl an der deutschen Talent-Ausbildung)
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Kommt da das alte Stürmer-Gen durch, den Vorteil durch eine Schwalbe zu suchen? – »Wahrscheinlich.« (Leverkusens Trainer Heiko Herrlich im FAZ-Interview über seinen peinlichen Ausrutscher)
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Wenn er die Lobby durchquert, dann hat er noch immer diesen leicht schlurfenden Schritt, dann kommt er immer noch aus der Tiefe des Raumes. (Hanns-Bruno Kammertöns in der Zeit über Günter Netzer)
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Vor wenigen Monaten bekam Netzer sechs Bypässe. (…) So sei er neuerdings nur noch ärgerliche 1,78 m groß. »Zwei Zentimter sind verloren gegangen.« Durch die Operationen? Kann eigentlich nicht sein. Aber warum dann? (Kammertöns/Zeit)
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»Dass in der ersten Liga sechs Einheimische spielen müssen, ist ähnlich der Frauenquote. Das ist ein Reihenfolge-Fehler. Man hätte erst einmal dafür sorgen müssen, dass genügend Jugendliche eine ordentliche Ausbildung bekommen, damit die ausländischen Spieler nicht all die Kaderplätze bekommen.« (Nowitzki-Mentor Holger Geschwindner im FAS-Interview über die Basketball-Bundesliga)
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»Das war so ein traumatisches Ereignis, davon träume ich heute noch.« – Wie sind Sie als Team damit umgegangen? – »So wie Handballer damit umgehen: Wir haben uns die Lichter ausgeschossen. In einer ganz ekligen verruchten Eckkneipe. (…) Die Bar haben wir vernichtet.« (Stefan Kretzschmar im Spiegel-Interview über die Niederlage im Olympia-Viertelfinale 2000 gegen Spanien)
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»Das war noch eine andere Mannschaftskultur.« – Wie sieht sie heute aus? – »Die individuellen Eigenheiten werden mehr akzeptiert. Damals warst du schon raus, wenn du abends Apfelschorle bestellt hast.« (Kretzschmar/Spiegel)
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Trotz seiner untersetzten Statur, er wog 90 Kilogramm oder, um es mit einer alten englischen Maßeinheit noch plastischer auszudrücken, 14 Steine, war Lawrence auch ein Sprungwunder. An der Anfield Road nannten sie ihn respektvoll das fliegende Schwein. (Dirk Gieselmann in der SZ in einem Nachruf auf eine Liverpooler Torwart-Legende)
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»Ich spüre jedes Kilo, das er zu viel hat.« Um wieder Olympiasieger zu werden, liegt der Rodler Tobias Wendl auch in diesem Winter fast jeden Tag auf dem Kollegen Tobias Arlt. Wie fühlt sich das an? (SZ-Teaser zu einem Interview mit dem Doppel-Olympiasieger)
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»Ich habe meiner fünfjährigen Tochter Bilder aus Somalia gezeigt. (…) Daraufhin stand sie auf, ging in ihr Zimmer, holte ihre Spardose und sagte: Das kannst du mitnehmen für die Kinder dort.« – Eine künftige Sozialdemokratin … – »Dass sie ansonsten überhaupt nix teilen will, spricht eigentlich gegen eine künftige SPD-Mitgliedschaft.« (Sigmar Gabriel im Spiegel-Interview)
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Mit 18 mussten Sie zur Airforce. Stimmt es, dass Sie vorgaben, homosexuell zu sein, um sich vor dem Dienst zu drücken? – »Das versuchte damals jeder im East End.« – Hat bei Ihnen nicht funktioniert, oder? – »Nicht ansatzweise! (…) Obwohl ich sagte, mein Lieblingssport sei Pingpong.« (David Bailey, berühmter Porträtfotograf, im Interview des SZ-Magazins)
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Arschlochkind. (…) Als ich mir den Begriff ausgedacht habe, habe ich an ein bestimmtes Kind gedacht. Dessen Eltern sahen irgendwann die Show und sagten hinterher zu mir: Wir kennen das, Freunde von uns haben so ein Arschlochkind. Da musste ich grinsen. (Comedian Michael Mittermeier in einem Gastbeitrag für die FAS)
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»Die Sprache ist sehr grob geworden. (…) Wenn ich im Park mit meinem Hund gehe, es kommt ein Radfahrer vorbei und ich sage höflich: Könnten Sie ein bisschen langsamer fahren? Dann sagt der: Halt’s Maul, du Schlampe. Das ist schon heftig, und es ist ganz normal.« (Schauspielerin Jutta Speidel im SZ-Interview)
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Friedlicher Kleingärtner erwürgt seinen Nachbarn. (Schlagzeile in der Neubrandenburger Zeitung, zitiert im Spiegel-»Hohlspiegel)
(gw)
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(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« /  Mail: gw@anstoss-gw.de)

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