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Ohne weitere Worte (vom 7. November)

»Ich erlebe es ja oft, dass Experten Dinge in unserem Spiel sehen, die mir selbst noch nicht aufgefallen sind.« (Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl im Zeit-Interview)
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Mehr Technik als in einem standardmäßigen Fischer-Baukasten. (aus dem 11Freunde-Liveticker zum Führungstor von Arjen Robben)
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Er musste nie geweckt werden. Er musste nie an die Hausaufgaben erinnert werden. (…) »Als er dann in ein Alter kam, in dem andere wild und rebellisch werden, hat er sich dennoch nicht verändert (…), er trank keinen Alkohol, rauchte nicht, achtete auf eine gesunde Ernährung, ging früh ins Bett.« (Benedikt Warmbrunn in der Süddeutschen Zeitung über Arjen Robben, Vater Hans zitierend)
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Tuchel hat sich eine Sehne gerissen, weil er 45 Minuten lang die Becker-Faust gemacht hat.  (11Freunde-Liveticker in der Halbzeit)
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Bisher war alles in meinem Leben dem Sport untergeordnet (…) Fünfmal die Woche zum Training, jeweils vier Stunden. Bis auf jedes Jahr zwei Wochen Campen mit der Familie an der Côte d’Azur hießen Ferien für mich: Noch mehr Zeit zum Trainieren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich auf Kindergeburtstagen war.« (Fabian Hambüchen in der SZ-Serie »Fotoalbum«)
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In Madrid bauen sie gerade eine Luxushundehütte für Cando. (11Freunde-Liveticker)
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»Hoppy« Kurrat (…) war echter Dortmunder. (…) Bei der Borussia, die 1966 mit ihm als erste deutsche Elf den Europacup gewann, den der Pokalsieger, waren bis auf den Sudetendeutschen Siggi Held alle Spieler in oder um Dortmund geboren. (Christian Eichler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
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Sein Spitzname geht auf den Westernhelden Hopalong Cassidy zurück. (aus dem Spiegel-Nachruf auf Dieter »Hoppy« Kurrat)
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Bayern spielt sich jetzt den Ball zu (…) als würden wir Monopoly mit unserer vierjährigen Nichte spielen. (…) Und dann – 3:0! Schlossallee, Parkstraße. Ende, Aus. (11Freunde-Liveticker)
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»Im Pokalspiel waren wir mindestens ebenbürtig. (…) Mitunter sind sie abgezockter als wir. Wobei ich gar nicht weiß, ob wir das wollen: abgezockter sein.« (Hasenhüttl/Zeit über die Bayern-Spieler)
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Bei den Münchnern gibt es seit Philipp Lahms Rücktritt keinen echten Münchner mehr. (Eichler/FAZ)
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Statt die Zahl der Überprüfungen einzuschränken, wurde sie jetzt sogar erhöht. (…) Das ist der klar falsche Weg. (…) Hier wurde über das Ziel hinausgeschossen und der Videobeweis – angetreten, um einige wenige eindeutig falsche Einschätzungen (…) zu korrigieren – konterkariert. (Thomas Roth im Kicker) – Oder läuft hier ein stiller Versuch, den Videobeweis zu torpedieren? (Thomas Kistner in der Süddeutschen Zeitung)
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An wie viele Abstiege mit dem FC Köln können Sie sich erinnern? – »Insgesamt waren es fünf, ich erinnere mich an keinen einzigen. (…) Emotional habe ich sie verdrängt.« (Toni Schumacher im Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)
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»Dieser Moment, als ich in die Kabine kam und mein Trikot dort hängen sah – wie im Film. Der Strahl der Deckenlampe leuchtete es an, ›Harris‹, Nummer 2. Das war mein Highlight.« – (…) Ihre NBA-Karriere dauerte elf Minuten. Sind Sie gescheitert? – »Nein. Ich habe meinen Kindheitstraum erfüllt.« (Basketball-Nationalspieler Elias Harris, der einmal bei den Lakers eingewechselt wurde, im Spiegel-Interview)
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Vier Prozent der Amerikaner glauben, dass Reptilienwesen, die eine menschliche Gestalt annehmen können, die Welt beherrschen. Hillary Clinton etwa soll ein solcher Reptiloid sein. (Leonie Feuerbach in der FAS)  (gw)
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(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« /  Mail: gw@anstoss-gw.de)

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