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Wilfried Grein: Hambüchens Kater und Vichas Bein

Eigentlich wollte ich eine Zeitung nur noch höchstens 5 Jahre lesen, als ich im März 1987 die WZ abonniert habe. Sie waren dann Schuld, dass es doch mehr als 30 Jahre wurden. Nach dem Motto per aspera ad astra lese ich heute noch den Sportteil immer erst zum Schluss. Aber Ende des Monats ist es leider vorbei. Ich habe mal vorsichtig im Internet gelinst, was ich aus Respekt niemals tun wollte. Aber geht doch.

 

Das Niveau ist halt arg gesunken. Der Handball wird praktisch ignoriert. In einer mittelhessischen Zeitung kommen Oberliga und 3. Liga nicht mehr vor. Mal gespannt, wie es mit der 2. Liga wird, jetzt, wo Hüttenberg auch oben spielt. Dafür wird von mir als Sportfan verlangt, dass ich wissen muss, dass Hambüchen mit seiner Freundin einen neuen Kater hat. Einfach unterirdisch.

Zum Beitrag über Jiri Vicha: Ich kann mich heute noch an eine Scene im Fernsehen erinnern: 7-Meter. Vicha im Tor, wie immer mit kurzen Hosen. Der mir nicht mehr bekannte Schütze warf und Jicha riss  wie bei einem Hampelmann das rechte Bein waagrecht in die Höhe und wehrte den Ball ab. Auch wenn die Torhüter die Beine heute noch höher reißen (möchte bloß wissen wie?), ist dieses Bild bei mir in Erinnerung geblieben.

 

Jetzt hoffe ich, dass Sie noch viele Jahre den Anstoß, die Montagsthemen usw. schreiben und ich mich daran erfreuen darf. (Wilfried Grein)

Baumhausbeichte - Novelle