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Ohne weitere Worte (vom 4. Juli)

Was haben wir uns vorher über den Confed-Cup lustig gemacht. Als würde dort gar kein Fußball gespielt werden, sondern nur Hallen-Halma. Aber jetzt müssen wir sagen: Es war gutes Halma! Und die deutsche Mannschaft war uns sogar ein bisschen sympathisch, ein bisschen saugut, ein bisschen herzergreifend. (aus dem Endspiel-Liveticker des Fußballmagazins 11Freunde)
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Hier zeigt sich, dass der Confed Cup ein Turnier ist, das sich überlebt hat. Deshalb tritt die deutsche Nationalmannschaft in Russland auch mit einer B-Besetzung an. (Oliver Fritsch in der Zeit)
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Das war ConFETT, Jungs! – Double für unsere Nationalmannschaften – Und das Beste kommt erst noch. (Bild online)
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Eine weitere Debatte über den sportfachlichen Sinn des Turniers übrigens dürfte vorerst  überflüssig sein. (…) Es erscheint aus heutiger Sicht undenkbar, dass die Fifa im Jahr 2021 auch noch einen Confed Cup in der bisherigen Form in die Adventszeit zwängt. Es wird wohl eher eine Junioren-Mannschaft sein, die nach Doha (…) fliegt, um so ein WM-Testturnier zu gewinnen. (Johannes Aumüller in der Süddeutschen Zeitung)
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Schwer zu sagen, welcher der beiden Protagonisten dieses Turniers abgezockter ist: Putin, der eine Zeit lang bestritt, dass russische Streitkräfte die Krim annektierten, um es dann nonchalant zuzugeben. Oder Ronaldo, der, obwohl Spaniens Steuerfahnder und Staatsanwälte ihm auf den Fersen sind, Tore schießt? (Fritsch/Zeit)
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… dann ist es dem US-Regisseur geglückt, Putin derart sympathisch, nachdenklich, lustig, süß, charismatisch zu zeigen, dass man ihm selbst einen Angriff auf Polen verzeihen würde. (Adam Soboczynski in der Zeit über Interview-Filme von Oliver Stone mit Wladimir Putin)
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Lukas Podolski (…) ist einfach so wonnig und ungefährlich. Im Grunde ist er der Mann, der allen anderen Männern immer unterstellt wird: Kleiner Junge geblieben, stets zum Blödeln aufgelegt und trotzdem hat er auf kölsche Art das Herz am rechten Fleck. (Max Scharnigg in der Süddeutschen Zeitung)
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Die Tour de France ist umso wirkungsmächtiger, weil sie eine Tour der Bilder ist (…), die jeder aus dem Gedächtnis abrufen kann: die slapstickartige Ausfahrt von Jan Ullrich in die Botanik zum Beispiel, das Einhaken von Lance Armstrong in den Beutel eines Zuschauers. (…)  Und dann Rudolf Scharping im Magenta-Trikot, wie er sich ranschmeißt an die Sportler. (Markus Völker in der taz)
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Was können Frauen nicht so gut wie Männer? – »Nichts, außer vielleicht im American Football mitspielen. Da gibt’s Kerle, die zwei Meter groß sind und 180 Kilo wiegen. Sich gegen die durchzusetzen wird wahrscheinlich ein wenig schwierig.« (SAP-Chef Bill McDemott im Bilanz-Interview)
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»Ich bin eine öffentliche Person. Daran bin ich selber schuld. Ich hätte ja nicht Wimbledon dreimal gewinnen müssen ….« (Boris Becker im SZ-Interview)
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»Die Adilette (…) stand ein bisschen für Proletentum. (…) Mode entsteht oft aus Antimode – und die Adilette ist ein gutes Beispiel dafür. Es  ist ein richtiger Trendschuh geworden. (…) Das ging bei den Hip-Hoppern los, die sie mit weißen Socken getragen haben. Dann kamen die Normcore-Leute. Und jetzt ist es bei den Fashiontastic-Leuten angekommen. (Designer Michael Michalsky in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
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Schon immer zeichnen (…) pointierte Aktualität und fundierte Fachkompetenz textintern aus. (…) Die Informationen lassen textintern zu einem Meeting Point der Kommunikationswelt werden. (…) Die hohe Kompetenz wissen die Leser an textintern zu schätzen. (aus »Wir über uns« des Mediendienstes textintern)
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