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Montag, 24. April, 9.25 Uhr

Kurz vor einer Rad-Tagestour die OWW-Kolumne beendet. Jetzt muss ich nur noch den versprochenen Sternmull nachholen, dann geht’s los. Hoffentlich ist es dann schon etwas wärmer als beim Hundespaziergang: 1 Grad!

 

Der Sternmull-Artikel von dpa in Zitaten zusammengefasst:

22 fingerförmige Hautanhänge auf der Schnauze lassen den Sternmull oder auch Sternnasenmaulwurf (Condylura cristata) recht bizarr aussehen.

«Sternmulle können Futter (meist Käfer) in weniger als zwei Zehntel einer Sekunde identifizieren und auffressen, ihre Entscheidung, ob etwas fressbar ist oder nicht, fällt in acht Millisekunden», erklärt Kenneth Catania von der Vanderbilt University in Nashville (US-Bundesstaat Tennessee). Eine derart extreme Fressgeschwindigkeit sei von keinem anderen Säugetier weltweit bekannt.

«Das charakteristische Sternorgan an der Schnauze der Maulwürfe besitzt mehr als 100 000 Nervenfasern – fünfmal mehr als es für den Tastsinn in der menschlichen Hand gibt, alle gepackt auf eine Fläche von der Größe einer Fingerspitze», so Catania. Die Haut des Tentakelkranzes sei so feinfühlig, dass es bisher nicht gelungen sei, den kleinsten noch Neuronen aktivierenden Reiz auszumachen. «Der Stern ist das empfindlichste bei Säugetieren bekannte Tastorgan.»

Sternmulle sind fast blind. Wenn die etwa 50 Gramm wiegenden Tiere durch ihre Gänge kriechen, «schauen» sie sich mit ihrem Nasenstern um, indem sie ihn unermüdlich und rasend schnell bewegen – so schnell, dass die Tentakel für menschliche Beobachter kaum mehr zu erkennen sind

«Sternmulle sind ein Paradebeispiel für extreme evolutionäre Anpassungen», so Catania. Mit ihren schaufelartigen Vorderbeinen graben sie demnach Gänge dicht unter der Oberfläche in nassem Gelände und im morastigen Boden von Seen und Tümpeln. Auch am Grund von Bächen stöbern sie nach Insekten – und sie können unter Wasser riechen.

 

Interessanter Text. Aber ist er überhaupt irgendwo erschienen?

 

Baumhausbeichte - Novelle