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Dr. Sylvia Börgens: Ich halte es eher mit Wolfgang Niedecken

Die organisierte Fröhlichkeit ist auch nicht so mein Ding. Ich halte es eher mit Wolfgang Niedecken von BAP, der als Ur-Kölner singt: “Isch bin jeck, wie isch will, et janze Johr!” Natürlich hätten wir Deutschen täglich viel Anlass, froh und dankbar zu sein, da es uns besser geht als geschätzt 95 % der Weltbevölkerung.
Aber wer Kummer hat, von Schicksalsschlägen betroffen ist, dem hilft auch nicht der alte Slogan aus “Trink, trink, Brüderlein, trink”: “Meide den Kummer, meide den Schmerz, dann ist das Leben ein Scherz!” Wobei auch noch eine weitere, anscheinend unerlässliche, Ingredienz der Veranstaltung benannt ist. Ich las gerade eine Meldung, dass in Köln anlässlich des Karnevals die schönen romanischen Kirchen mit Bauzäunen umstellt werden, da ansonsten der reichlich abgeschlagene Urin den empfindlichen Sandstein schädigt. Igitt. (Dr. Sylvia Börgens/Wölfersheim)

Baumhausbeichte - Novelle