Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

Freitag, 30. Dezember, 16.25 Uhr

Mittlerweile will die Sonne ähnlich spektakulär untergehen, wie sie heute früh aufgegangen ist. Nur den Nebel im Tal hat sie schon längst aufgesogen.

Meine Hundehäufchen .. also, die von meinen beiden Hunden … sahen  nicht so spektakulär aus wie der Stromboli, als ihn Dr. Sylvia Börgens besuchte (siehe Foto in der Mailbox), sondern so, wie ich ihn Erinnerung habe, nicht feuerspeiend, sondern eine dezente Rauchsäule ausdampfend. Eine Vulkaninsel weiter, auf Vulcano, lag ich dann am schwarzen Strand, und plötzlich, ohne jeden Anlass, richtete ich mich auf und fegte mir die Brille vom Kopf. Sie muss immer noch dort liegen, denn sie ist im schwarzen Sand-Kiesel-Stein-Gemisch spurlos verschwunden. Wahrscheinlich war das Vom-Kopf-Fegen nur die hilflose Reaktion eines alyrischen Gemüts auf die faszinierende Wirkung der Liparischen Inseln.

Im letzten Blog des Jahres bleibt mir jetzt nur noch der herzliche Dank für viele Grüße und sehr freundliche Worte von Lesern, auch von einigen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht genannt werden möchten. Ich kann nur hoffen, sie und Sie in Zukunft nicht zu oft zu enttäuschen.

Der Sonntagmorgen-Blog fällt aus bzw. wird auf den Nachmittag verschoben, ebenfalls das Online-Stellen der Montagsthemen.

Nächstes Jahr lesen wir uns wieder. So Gott oder der/die/das Wer-auch-Immer will. Bis dann!

Baumhausbeichte - Novelle