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Erik Schimpf: Max Schmeling

Ich bin ein großer Fan Ihrer Kolumne. Da ich in meinem Freundeskreis auch in die Kategorie „Klugscheißer“ gehöre, wollte ich heute auch mal was zum Besten geben, aber nur, weil ich ein Fan von der von Ihnen (leicht) geschmähten Person Max Schmeling bin.

Letzte Woche im Anstoß (7.11.) schrieben Sie etwas über Sportler, die Ihren Zenit und den Zeitpunkt Ihres Karriereendes überschritten haben. Da kam auch Max Schmeling, mit dem ich mich sehr beschäftigt habe, darin vor. Hier muß man aber anmerken, daß Schmeling im Krieg alles verloren hatte und noch einmal in den Ring steigen mußte (zu lesen in den „Erinnerungen“ von Max Schmeling), da er finanziell am Boden war. Das trifft ja bei Nowitzki, Schweinsteiger und dem von Ihnen erwähnten Ali nicht zu. Schmeling war bewußt, dass er als Boxer seine beste Zeit hinter sich hatte.

Deswegen fand ich, obwohl es nur Ihr Schlusssatz in dem Abschnitt war, den Vergleich nicht ganz passend!

Nichts für ungut und bitte, bitte gehen Sie noch nicht in Rente und unterhalten Sie mich weiter! (Erik Schimpf/Cleeberg)

 

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