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Jost-Eckhard Armbrecht: Komar (WBI-Lösung)

Beim ersten Durchlesen reifte die Einsicht, dass es sich diesmal um eine harte Nuss handelt.
Mein Weg zur Lösung:
-die Umschreibungen im 2. und 3. Absatz brachte die Erkenntnis, dass es sich um ein Ostblockland handeln muss und das Geschehen zeitlich vor 1989
anzusiedeln ist.
- der 4. Absatz führte mich zu den olympischen Spielen 1972 in München; Freuden waren u.a. die diversen Goldmedaillen deutscher Sportlerinnen   (z.B. Falk, Rosendahl, Meyfahrt) in der Leichtathletik, Sorgen das Attentat an der israelischen Mannschaft. Damit habe ich mich auf die Leichtathletik konzentriert.
- drei westdeutsche Athleten im Endkampf, dabei konnte es sich nur um eine technische Sportart handeln.
- dann die Überlegung, warum sollte der ehemalige Kugelstoßer Steines nicht einmal in seiner Disziplin rätseln lassen.
So war der Weg zur Lösung, dem Olympiasieger im Kugelstoßen 1972 Wladyslaw Komar vorgezeichnet.
Dieser war nach seiner Karriere als  Sänger und Schauspieler (u.a. in einem Film von Roman Polanski) aktiv und hat auch Sportereignisse mit kommentiert.
Zu den Schmuggelvorwürfen ist auszuführen, dass der Generalstaatsanwalt 1965 diesbezüglich an den Ministerpräsidenten schrieb und dabei u.a. Komar und der Sperrwerfer Janusz Sidlo  nannte (im Buch: Jenseits der Planwirtschaft: Der Schwarzmarkt in Polen 1944 –1989) findet man die Ausführungen im 3. Absatz der Umschreibung wieder.
Als Mitfahrer in einem PKW kam er zusammen mit dem Stabhochsprungolympiasieger Tadeusz Slusarski  bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
Damit war das letzte Mosaiksteinchen zur Lösung erreicht.
Es hat zwar einige Mühe bereitet, aber wie immer Spaß gemacht, noch einmal in weit zurückliegende Ereignisse einzutauchen.
Ein schönes Wochenende wünscht
Jost-Eckhard Armbrecht
Großen-Buseck

Baumhausbeichte - Novelle