Archiv für Oktober 2016

Sonntag, 30. Oktober, 6.45 Uhr

Die gewonnene Stunde kommt mir gelegen und passt sich harmonisch in meinen Wochenendrhythmus ein. Gestern kleine Feier in Wetzlar zum 50. Abi-Jubiläum und dennoch heute zu gewohnter Stunde am Ball bzw. Blog. Bilanz meiner alten Klasse: Einer ist verschollen (man munkelt, mit nicht ihm gehörenden Millionen abgetaucht), einen sieht man ab und zu als verwahrlosten Alk-Penner durch die Stadt ziehen, einer ist gestorben (einer der Sympathischsten, beliebter Anwalt, Parkinson). Der Rest ist einigermaßen wohlauf bis putzmunter. Ziemlich gute Bilanz für unser Alter.

Reinhard Schmandt, Ex-Kommilitone und nach Jahrzehnten durch seine WBI-Teilnahme wieder in Kontakt, erinnert mich in seiner aktuellen Auflösung an ein anderes 50-Jahre-Jubiläum:

PS: Weißt Du eigentlich, dass es in wenigen Tagen im November 50 Jahre her ist, dass zusammen mit Dir noch 9 andere Personen 1966 in Gießen nach dem ersten Kurzschuljahr (früheres G8!!!) das Studium des Faches Sport aufnahmen. Heino Dörr, Kurt Berk (im April dieses Jahres in Edmonton/Kanada verstorben), Ernst Haus, Dieter Müller, Günter Glasauer und ich sowie die 3 Mädel Christel Schumann, Cordula Größer und Anusch Zeller waren das. Nur 10 Studierende in einem Semester! Unglaublich! Vor allem die Übungen im Turnen bei Artus bleiben unvergesslich.

Noch ein WBI-P.S., von Uwe-Karsten Hoffmann, ebenfalls ein Memento mori:

…übrigens war Ihr ehemaliger, leider zu früh verstorbener Ex-Kollege, Peter Kraus aus Braunfels, mein lebenslanger Freund und Klassenkamerad, genauso der auch verstorbene Klaus Beck, ein ungewöhnlich wertvoller Mensch!

Aber nun muss ich mich davon lösen und Business as usual versuchen. Muss ja. Soll ja. Will ich ja. Kann ich ja. Mach ich ja gerne. Montagsthemen. Heute allerdings doch mit einem kleinen Handicap, denn mein Nürnberger Sport-Trichter, aus dem unten die Bröckchen für die Kolumne rauskommen, ist gestern nicht befüllt worden. Muss ich nachholen. Jetzt. Gleich. Bis dann.

 

Veröffentlicht von gw am 30. Oktober 2016 .
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Sonntag, 23. Oktober, 6.20 Uhr

Früh wach, stockdunkel und noch dunklere Gedanken. Sind die Gedanken und Notizen, die ich mir zwischen „Sport-Stammtisch“ und „Montagsthemen“ oder zwischen „Ohne weitere Worte“ und „Wer bin ich?“ mache, nur belangloseste Wortspielerei, Eskapismus in Zeiten einer auseinanderdriftenden Gesellschaft? Augen zu, um das Menetekel an der Wand nicht zu sehen –  das drohende, fast schon zwangsläufige Ende meiner Generation (nicht nur das unvermeidliche physische) und ihres „Gesellschaftsentwurfs“?  Fahren in unserem „Diskurs“ Geisterfahrer am Steuer und wir als einverständliche oder nur die Zeit verdösende Insassen dem Totalcrash entgegen, bis zuletzt mit der Gewissheit, auf der richtigen Seite zu fahren?

Der Marsch durch die Institutionen ist längst erfolgreich beendet, die Marschierer von einst rasten in Unteren Naturschutzbehörden und oberen politischen Ämtern, aber sie ruhen nicht. Die neue Nomenklatura gibt die Gesinnungslage vor. Wer den Konsens bricht, erntet Empörung und Verachtung: Das sind doch nur dumpfe Neonazis und durchgeknallte Spießer, die um ihr Hab und Gut bibbern!

Ich bin kein Wutbürger, erst recht kein auch nur ansatzweise nationalistisch denkender Mensch und hoffentlich auch kein um seine Pfründe bangender Spießer. Aber was bin ich? In der „Zeit“ lese ich einen Artikel zum 300. Todestag von Gottfried Wilhelm Leibnitz und „was wir“ von ihm „lernen können“. Gero von Randow, der Autor, schreibt: „In einem Traktat über die Politik notierte er: ‚Der Ort des Anderen ist der wahre Standpunkt sowohl in der Politik als auch in der Moral‘ – damit ist gemeint, dass man sich gedanklich auf die Perspektive des jeweils anderen einlassen müsse, und zwar gerade auch eines Gegners, um ihn besser zu verstehen.“ Was bin ich? Wenn das so ist: ein Leibnizianer.

In der selben „Zeit“ lese ich auch Würdigungen des neuen Trägers des Deutschen Buchpreises und der neuen Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Über Bodo Kirchhoff und sein preiswürdiges Werk „Widerfahrnis“ heißt es, es sei „gefühlige Stimmungsliteratur“. Nach all den Rezensionen, die ich gelesen habe, scheint dies nicht nur Kirchhoffs „Widerfahrnis“ zu kennzeichnen, sondern auch Carolin Emckes „Gegen den Hass“. Stimmungsliteratur von und für die neue deutsche Nomenklatura, weit entfernt von leibnizianischem Verstehenwollen.

Nur zur Sicherheit: Verstehen zu wollen bedeutet nicht, einverstanden zu sein. Aber jetzt Schluss damit. Sowieso zu weit vorgewagt, im Dahinschreiben,  im „Flow“ des Sonntagmorgenblogs womöglich gefährlich abgedriftet. In einigen Minuten beginnt es, heller zu werden, und das sollen auch meine Gedanken. Ein bissschen Eskapismus schadet ja nicht. Voila, was steht auf dem Zettel für die Montagsthemen? Das hier: Ein Hauch von Leicester – Gallusviertel – Fabian, Chandler – Russ: Dope-Idiotie und Krebsbesiegung – Wahnsinns-Zitat – Tasmania II: nicht Darmstadt, eher HSV – Reichsbürger – Hybris – Wiese und Leser-Mail – „ans“ und das „war’s“ – Völler zwischen den Zeilen hören … usw. usw.  Und vor allem: KKKK. Dann ist morgens um sieben die Welt wieder in Ordnung.

 

Veröffentlicht von gw am 23. Oktober 2016 .
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Sonntag, 16. Oktober, 6.45 Uhr

Selten so gerne getäuscht … der erste Satz der Montagsthemen steht jedenfalls schon, und das ist er. Dazu die Themen-Pärchen: Donald Duck/Bob Dylan, Hybris/Papst, Kovac/Skibbe, Fitness/Zeitung, Olic/Basler, Ancelotti/Onkel Otti und natürlich, siehe erster Satz, auch Fabian/Caio. Kommt sicher noch mehr dazu, und manches Pärchen fällt weg.

In den Meldungen der Nacht zwei aparte Jubiläen: Nach 210 Jahren haben 800 Hobby-Soldaten die Schlacht von Jena und Auerstedt nachgestellt, historisch getreu in allen Dingen. Bis auf das Totschießen. Sind also zum Glück nur auf ihren Steckenpferden in die Schlacht geritten … oh, ist eigentlich ein hübscher Satz. Kommt auch in die Montagsthemen. Vielleicht. Und vielleicht mit dem zweiten Jubiläum: zwei Jahre Pegida. Und ob Sie’s glauben oder nicht: Auch nach zwei Jahren weiß ich nicht, was das Wort abkürzen soll, denn ich will es gar nicht wissen, weil mir die Sache selbst so widerwärtig ist.

Das Begleiträtsel von Manfred Stein (siehe „Mailbox“) ist gelöst. Es ist „natürlich Nadja Comaneci oder Komaneci. Die Anzeige konnte 10.00 Punkte nicht anzeigen (deshalb 1.00). Heute heißt sie anders, denn sie hat einen Amerikaner geheiratet und lebt in den USA.“ (Klaus-Dieter Willers/Hungen).

Für die laufende WBI-Runde (Einsendeschluss Dienstag) sind schon viele richtige Lösungen eingetroffen, was mich immer wieder erstaunt, zumal es diesmal wirklich sehr schwierig und vor allem auch schwierig zu googeln war bzw. ist. Manche Einsender beschreiben bei ihrer Lösung (sei sie richtig oder falsch) nicht nur zusätzlich ihre Lösungswege, sondern hängen auch persönliche Anmerkungen an. Manchmal berühren sie auch mich persönlich: „…übrigens war ihr ehemaliger, leider zu früh verstorbener Ex-Kollege, Peter Kraus aus Braunfels, mein lebenslanger Freund und Klassenkamerad, genauso der auch verstorbene Klaus Beck, ein ungewöhnlich wertvoller Mensch!“ Den einen kannte ich auch aus frühen Sportlertagen, der andere war mein erstes Mit-Mitglied in der Chefredaktion.

Noch einmal Manfred Stein: „Ihre Erfahrungen als Germanistikstudent, besonders im Heselhausseminar,  kommen mir irgendwie  bekannt vor – sehr amüsant. So war das. Humor und einfache Erklärungen waren da nicht gefragt – und dann noch von einem Sportler!“ Grund für die Anmerkung ist das „Sport-Leben“ (siehe Link rechts).

Oder Reinhard Schmandt: „Weißt Du eigentlich, dass es in wenigen Tagen im November 50 Jahre her ist, dass zusammen mit Dir noch 9 andere Personen 1966 in Gießen nach dem ersten Kurzschuljahr (früheres G8!!!) das Studium des Faches Sport aufnahmen. Heino Dörr, Kurt Berk (im April dieses Jahres in Edmonton/Kanada verstorben), Ernst Haus, Dieter Müller, Günter Glasauer und ich sowie die 3 Mädel Christel Schumann, Cordula Größer und Anusch Zeller waren das. Nur 10 Studierende in einem Semester! Unglaublich! Vor allem die Übungen im Turnen bei Artus bleiben unvergesslich.“

Stimmt, vor allem für mich, der mit schlechtem Last-Kraft-Verhältnis seine Schwierigkeiten mit dem Turnen hatte und die Prüfung erst im zweiten Anlauf bestand – immerhin mit dem schwierigeren Salto vorwärts, weil meine skoliotische Wirbelsäule mit ihrer „verminderten Reklination und Seitneige“ (die Diagnose habe ich als 12jähriger auswendig gelernt) für den einfacheren Salto rückwärts nicht geschaffen war.

Auch bei den Namen klingelt es. Natürlich bei Günter Glasauer, mein damals bester Freund beim TV Wetzlar, später Olympiateilnehmer im Speerwerfen und, glaube ich, sogar Basketball-Nationalspieler Eins der „Mädel“, A. Z.,  später (ich erinnerte mich an sie aber erst gar nicht) wurde ein großer Fan meiner Kolumnen und noch später eine noch größere Feindin, beides aus unerfindlichen Gründen. Einmal sorgte sie auch für eine echte Schrecksekunde bei mir, als ich ihre Todesanzeige las. Von ihr für ihren Hund, wie ich nur aus ihren Freund/Feind-Zuschriften wusste. Die Todesanzeige las sich aber wie die für ein Kind und stand, weil niemand wusste, dass es um einen Hund ging,  inmitten all der anderen Todesanzeigen und in der optischen Form von diesen. Sehr unangenehm wäre es gewesen, wenn dies den Lesern und den Angehörigen der „menschlichen“ Todesanzeigen aufgefallen wäre. Zum Glück war dies nicht der Fall. Schließlich erfuhr ich auch noch von … ach nee, lassen wir das. Pietät bitte!

Schwupps, ist die Zeit vergangen. KKKK!

 

 

Veröffentlicht von gw am 16. Oktober 2016 .
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Sonntag, 9. Oktober, 6.55 Uhr

Drei Deutsche beim Ironman vorn. Triathlon ist also eine neue deutsche Domäne. Wie zuvor Biathlon. Zwei Sportarten der Moderne, bei denen ich an eine Notiz denke, die ich vor kurzem in den Zettelkasten gelegt habe. Werde sie für die Montagsthemen raussuchen („Enzyklopädie der vergessenen Sportarten“). Auch den Papst will ich gebührend würdigen („Jedes Kind hat das Recht auf einen ordentlichen Fußball“). Eine der vielen plakativen Ansagen aus dem Vatikan (Kaninchen/Ohrfeigen). Steinbrück und Nowitzki kommen auch rein, Draxler (der von Bild) ebenfalls mit seiner und meiner „Schande“ von Gijon. Zum Länderspiel wenig bis nichts. War sehr schön anzusehen, hat sehr wenig Aussagekraft. Was ich lustig finde: Erst wird Gomez als Heilsbringer gefeiert, dann fällt er aus, und in der Liga verstolpert er wieder. Dann wird über Müllers Torflaute gerätselt, und schon trifft er wieder.

Ach so, ich wollte ja berichten, dass ich in der Blog- und Kolumnenpause in Griechenland war. Ich wollte eine ähnliche Reise machen wie in früheren Jahren, als die Familie pauschal gebucht dorthin reiste und ich sie, mal vereinbart, mal überraschend, besuchte, auf dem Land- und Seeweg. Diesmal machte ich es nicht ganz so aufwändig. Das Alter fordert seinen Tribut. Aber immerhin: Mit dem Flugzeug nach Kerkyra (= Korfu). Dort einen halben Tag Aufenthalt, genutzt mit Bus und Taxi zur Stadt- und Hafenrundfahrt. Fortsetzung der Flugangst-Konfrontationstherapie mit Propeller-Flug: Start in Korfu, Landung auf Lefkas, Start auf Lefkas, Landung auf  Kefalonia, Start auf  Kefalonia, Landung auf Zakynthos. Alles in gerade mal zwei Stunden, fast wie Kick-and-rush-Fußball: Ruff un runner, ruff un runner. Auf Zakynthos mit dem Taxi nach Limni Keriou, dort als Überraschungsgast aufgetaucht (Bub & Co. staunten). Zurück morgens um vier mit Taxi zum Busbahnhof, von dort mit dem Fernbus zum Hafen, auf die Fähre und von Kyllini  mit dem Bus weiter nach Athen. Dort mit Stadtbus zum Flughafen. Clou bei der Ankunft in Frankfurt: Der Jet schwebte von Osten her ein, hatte schon die Autobahn gequert, schwebte über der Landebahn, noch maximal ein, zwei Sekunden bis zum Touch Down, da reißt der Pilot die Nase hoch und steil geht es wieder in den Himmel. Nach ein paar Schrecksekunden – leise Entsetzensschreie, die Frau neben mir vergräbt den Kopf verzweifelt im Schoß ihres Mannes (nehme ich an, oder hatte es andere Gründe? Kleiner Scherz), dann einen Moment lang Totenstille – meldet sich der Kapitän mit den lapidaren Worten: „Wie Sie bemerkt haben, mussten wir die Landung abbrechen. Grund: Die vor uns gelandete Maschine konnte die Bahn noch nicht verlassen. In zehn, 15 Minuten versuchen wir es wieder.“ Ich dachte, mit dem Ding komme ich in die Nachrichten, aber nicht mal online in den Flughafen-News wurde der Vorfall erwähnt. Tags darauf rufe ich bei der Lufthansa-Pressestelle an. Leicht hochstapelnd meldet sich der Rentner mit Name und Ex-Beruf. Prompt kommt der Rückruf, sehr einfühlsam, sehr wortreich. Wahrscheinlich fürchten sie, ein durchgeknallter Provinzschreiber wittert die Chance seines Lebens und spekuliert auf eine exklusive Beinahe-Katastrophe-Schlagzeile. Kurzzusammenfassung: So etwas sei reine Routine und nicht mal meldepflichtig, alleine eine Sache zwischen Pilot und Tower. Komme allerdings nicht oft vor.

Das will ich hoffen. Zurück nach Griechenland: Oberflächlich gesehen von Krise keine Spur. Wenn ich mich radebrechend unterhalte („milas poli kala ellinika!“ – „Ochi poli kala. Mono ligo, alla matheno“), wird aber gejammert. Hass auf die deutsche Politik, Freundschaft mit dem deutschen Volk, also mit mir. Was mir wieder einmal auffiel, nach all den Jahren, waren die kleinen Zeichen für mangelndes Gemeinschafts-, nein Gesellschaftsgefühl der Griechen. Der Staat ist der Feind, nur gut dazu, ausgenutzt zu werden. Die Familie, die Freunde sind alles. Wohl Relikt aus der jahrhundertelangen osmanischen Herrschaft. Ein Indiz: Im Stadtbus auf Korfu. Mächtig viel Verkehr. Nach jedem Halt braucht der Busfahrer sehr lange, bis er sich wieder in den Verkehr eingefädelt hat. Niemand nimmt Rücksicht, alle brettern vorbei. Bei uns hält fast jeder, wenn der Bus an der Haltestelle links blinkt und weiterfährt. Zurück mit dem Taxi. Der Fahrer rammt sich im rücksichtslos darwinistischen Stil durch den Verkehr. Aber so bald links oder rechts ein anderes Taxi einbiegen will, hält er sofort rücksichtsvoll an und lässt den Kollegen vor. Der eigene Clan gegen den Rest der Welt.

Oh, schon halb acht. Viel Zeit verplaudert. Montagsthemen warten. Da kommt KKKK. Tschüss.

Veröffentlicht von gw am 9. Oktober 2016 .
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Freitag, 7. Oktober, 12.25 Uhr

Wieder da. Erste Amtshandlung. Laaangen Sport-Stammtisch geschrieben. Dann zwei interessierende Mails in die Box gestellt. Das Rätsel habe ich beim ersten Durchlesen nicht gelöst und reiche es weiter. Es gibt mir aber den letzten Anstoß, endlich die nächste WBI-Folge zusammenzustellen. Nächste Woche, versprochen. Viele warten ja schon seit Monaten ungeduldig. Aber ich habe es ja schon einmal geschrieben: Es geht erst weiter, wenn mir etwas Originelles einfällt.

Über meinen Kurztrip nach Griechenland schreibe ich vielleicht im Sonntagmorgenblog. Endlich wieder einmal meine Griechisch-für-Anfänger-Brocken angebracht. Manche freundliche Griechen loben lügend („milas poli kala elinika“), andere, vornehmlich Kellner, die keine Zeit haben, ignorieren es und sprechen sofort das übliche Behelfs-Englisch, ohne auf meine Bemühungen einzugehen. Vorgezogenes Fazit: Diese meine Art der Griechenland-Reise wird die letzte gewesen sein. Zu anstrengend (es), zu alt (ich). Aber man erlebt halt was. (warum der letzte Absatz kursiv auftaucht und nicht zu ändern ist, weiß vielleicht der Grieche, aber nicht ich)

Veröffentlicht von gw am 7. Oktober 2016 .
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