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Ralf Protzel: Tschü Lowi, Tschü Buie, Tschü Rackelo

Wie es der Zufall so will, habe ich am vergangenen Montag meinen Keller entrümpelt und bin dabei auf eine alte Bücherkiste gestoßen. Eines der Bücher ist von Hans-Günter Lerch: Tschü lowi….” Das Manische in Gießen. Und heute schreiben Sie vom Keuern im Keudor.
Ich bin zwar kein Urgießener, hatte aber auf meiner Oberstufenschule (Friedrich-Feld-Schule) den ein oder anderen Kontakt zu ebensolchen. Diese und der “Netzer” (seinen richtigen Namen habe ich leider vergessen. Sie werden ihn sicher auch kennen, ein leicht verschrobener Kauz mit Netzerfrisur und einer leidlich schlechten Netzertätowierung auf dem Unterarm. Er war gerne auf dem Seltersweg unterwegs und immer einer Fußballmannschaft “zugehörig”. Zeitweise war er auch bei meinem VfR Lich zu Landesligszeiten dabei und versorgte unsere Mannschaft mit Anekdoten aus seinem Umfeld bzw. Abzügen von Zeitungsbildern unserer Spiele) haben mein Interesse für diese Sprache erweckt. Ein paar Brocken habe ich immer noch im Kopf, so auch den obigen Satz. Mein Lieblingssatz: De Tschabo had die goij getschurt un is ins stillepin genaschd.

Ich frage mich auch gerade, ob das gebetbuch nach der Euroumstellung jetzt ein 5er ist. ;-) (Ralf Protzel/Bonn)

Baumhausbeichte - Novelle