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Sonntag, 7. August, 11.30 Uhr

Montagsthemen geschrieben, stehen schon online (für neu Hinzulesende: Link rechts unter “gw-Beiträge Anstoß”). Gefühl: so lala. Mal wieder das schriftlich getan, was mir mündlich nie passiert: verplaudert. Redselig bin ich unschriftlich eher wie Katsche (siehe Erwähnung in den Montagsthemen).

Nachteil (oder Vorteil? Was weiß denn ich?!): Nur einen Bruchteil vom Themenzettel untergebracht. Dabei habe ich mich auf meine Grimmsche Besserwisserei über den Putsch gefreut. Kommt aber noch. Demnächst. Auch Semenya/Chand und der US-Propagandafilm kommen noch. Daran muss aber viel gefeilt werden. Mit jedem der beiden Themen könnte ich Serien von Kolumnen füllen. Aber wer will das lesen? Die Kurzfassung, wenn sie denn lesbar und informativ sein soll, kostet viel mehr Zeit als das ungekürzte Schreiben.

Seit halb sieben sind die Jalousien runter. Es blendet zu sehr. Beim schreiben. Fürs Radfahren scheint das Wetter blendend zu werden. Kurze, knackige Tour mit dem Treckingrad, bergruff un runner und ruff un runner? Da grüßen die anderen Rad-Silberrücken auf ihren Rennrädern, da gehöre ich noch dazu. Oder gemütlich mit dem Pedelec eine 50-km-Runde? Da gibt es nur verächtliche Blicke hinunter zu meinem Akku. Ach was, ihr Neu- und Spätsportler, was juckt mich eure Geringschätzung! “KIA KAHA!”, sag ich mir. Stay strong! Außerdem gibt die KKKK-Mitradlerin sowieso vor, mit welchem Rad wir fahren.

Sowieso? Habe ich das Wort heute nicht schon ein- bis zweimal geschrieben? Und in letzter Zeit inflationär? Daran muss ich arbeiten. Jetzt ist Schluss mit Schreiben, jetzt kommt das nächste Sonntagsvergnügen. Ja, der Frühsonntagsmorgenblog ist auch eines. Sowieso.

 

Baumhausbeichte - Novelle