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Einige WBI-Lösungswege zu Mehmet Scholl

Diese Runde war tatsächlich schwierig. Den Einstieg mit Netzer verstand ich als Tip und suchte zunächst bei den Gladbacher Fohlen der 70er. Nachdem ich hier nicht fündig wurde versuchte ich es mit den Bayern und fand schliesslich Mehmet Scholl als Lösung.(Bericht in der Berliner Zeitung vom Dezember 1996, gefunden mit Suchanfrage: Mehmet Scholl und 20 Weissbier) (Paul-Gerhard Schmid/Mücke-Nieder-Ohmen)

 

Diesmal wollte ich schon aufgeben. Doch dann fand ich doch noch rechtzeitig den zwanzig Jahre alten Focus-Artikel, der letztlich die Lösung brachte. (Dieter Neil/Großen-Buseck)

 

War ein starkes Stück Arbeit, aber der »Focus« war dann »der Bringer«: …….was genau geschah in der Bar Vernissage im Skiort Zürs am Arlberg, will …………… nicht mehr wissen. Kein Wunder, an die 20 Weißbier (0,3 Liter) soll der Profi des FC Bayern München laut Augenzeugen intus gehabt haben, als er einem Gast an die Wäsche ging, ihn am Ohr packte und Kontra gab, »weil der mich schlimm beleidigt hat«. Die Teamgefährten Oliver Kahn und Oliver Kreuzer beendeten das Handgemenge, womit ……….. gar nicht einverstanden war. Auf dem Heimweg ins Hotel fiel der Nationalspieler erneut aus der Rolle und ging nun auf den Kollegen Kreuzer los. Beim Gerangel krachten beide gegen ein Auto. Was als harmonischer Skiurlaub zum Jahresabschluß gedacht war – den Bayern-Bossen wird es, nolens volens, als »Die Nacht von Zürs« in Erinnerung bleiben. Lieber WBI-Meister, muss ich jetzt auch noch den Namen schreiben??? Na gut, wenn’s nicht anders geht – hier: Mehmet Scholl heißt der Gesuchte! (Uwe-Karsten Hoffmann/Bad Nauheim)

 

Ich hatte Ihren Blog am Sonntagmorgen auch vermisst und da Sie sich ja nicht mehr abmelden, dachte ich auch, dass Sie urlauben oder kirmesgeschädigt sind!!! Nun, aber ich denke, letzteres dürfen wir wohl ausschließen, zumindest würden Sie am nächsten Morgen am PC sitzen. Ich hatte nicht erwartet, dass der nun Gesuchte doch ein Fussballer ist, so kurz nach der EM und der Einleitung, na ja, da führen Sie uns WBI-Profis doch aufs Glatteis. Ich habe »Am Ohr gezupft« zweimal gelesen und hatte mich sofort für Django Asül entschieden, hätte doch auch in die aktuelle Diskussion gepasst, wenn eben auch anders geschrieben. Weißbier hätte gepasst und er wurde durch Matthias Beltz, den Sie und ich so schmerzlich vermissen, zum Kabarettisten, aber ich konnte diese Dinge, die Sie über den Gesuchten beschrieben, nirgends finden. Aber je länger es dauerte, umso mehr wurde ich unsicher und habe nach einem Fussballer gesucht. Könnte ich besser googeln, hätte ich ihn auch schon eher gefunden. Nun nehme ich also unseren gut bezahlten Scholli, eben Mehmet Scholl, der vor 20 Jahren diese Krise dann doch überstanden hat (mit Hilfe von Uli Hoeneß ?) und hoffe natürlich, dass ich mich noch richtig entschieden habe. Nun haben wir wieder Fahrradwetter, das werden wir auch jetzt ausnutzen, mal ohne Regenjacke.  Ach so, Olympia, ob Sie es glauben oder nicht, nicht nur, dass es geographisch weit weg ist, auch so hält sich das Interesse in Grenzen, schade, aber die Welt, auch der Sport, befinden sich in einem Umbruch, macht für die Zukunft nicht so viel Hoffnung. P.S. Ich hatte tatsächlich vergessen, welch ein schlimmer Finger der Scholli war!!?? (Doris Heyer/Staufenberg-Treis)

 

Ein wenig unsicher bin ich mir schon, aber ich lege mich jetzt mal fest: Der Gesuchte ist Mehmet Scholl. Er taucht immer manchmal in den Schlagzeilen auf (Taktikdiskussion) und nicht nur dort (auch in natura im Fernsehen). Und für eine andere aktuelle Diskussion (Türkei) könnte man ihn dank des deutsch-türkisch gemischten Namens auch missbrauchen. (Klaus Philippi/Staufenberg-Treis)

 

Mein lieber Scholl(i), 20 Bier, aber nur kleine, die soll TV-Experte Mehmet Scholl verkonsumiert haben. Vor gefühlt langer Zeit. War ja wohl auch nix mehr mit seiner Beziehung und so. Und dann noch mit Kamerad Kreuzer ein Händel. Ja, da musste wohl Oberschiri Uli Hö. ein Machtwort sprechen. Ja, so was soll’s geben. Also: Mehmet Scholl ist der Gesuchte. Heute Mittag ein Weizen und viele Grüße von Helmut Bender (Linden)

 

Habe mich am Donnerstag über eine neue Runde von WBI gefreut, dann aber festgestellt, das ich ja an diesem Tag in die USA in Urlaub fliege. Was tun? Also WZ mit in den Flieger und nun heute in Franconia, NH, nach einer Golfrunde angefangen zu rätseln. Nach einer gewissen Zeit und mehreren Querverbindungen bin ich auf Focus Online gestoßen , und zwar mit genauen Textpassagen ihres Beitrages.  Mein Lösungsvorschlag lautet : Mehmet Scholl Er ist zwar nicht unbedingt mein Lieblingsreporter (sein Spruch über Yogi Löw ist für mich unterste Schublade), vor allem stinkt mir als Golfspieler, wie er mit seinem Dacia über das Grün eines Golfplatzes fährt. Als Sportler sollte er wissen, das dies idiotisch und unsportlich ist, aber vermutlich stimmte die Kohle. Trotzdem hat die Runde Spaß gemacht Viele Grüße aus den USA (Werner Trautmann/Friedberg-Dorheim)

 

Das »Vorspiel« stellte für mich einen eindeutigen Hinweis drauf dar, dass es sich bei dem Gesuchten um einen der mittlerweile inflationär auftretenden und für mich zu oft überflüssigen und nervigen Experten handelt. Dass dabei irrationales Salär gezahlt wird, für das wieder einmal der Gebührenzahler herhalten muss, ist ein zusätzliches Ärgernis. Naja, schmales Handtuch und Weißbier, die Nahrungsergänzung der Bayern, engten die Anzahl der infrage Kommenden weiter ein. Es hat wie immer großen Spaß gemacht! (Peter Hett/Bad Nauheim)

 

Endlich wieder Fußball. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob es sich um Axel Kruse oder doch besser um Albert Streit handeln könnte. Aber der nicht eingetretene »Rosenkrieg« à la Lothar Matthäus führte mich zum FC Bayern. Und zwar in das Jahr 1996 in die Bar »Vernisage« in Zürs am Arlberg, wo ein junger Mann mit 26 Jahren sich in einer Lebenskrise befand. Oliver Kahn und Oliver Kreuzer (»zwei aus unserer Mannschaft«) verhinderten die Schlägerei, bei der der am Ohr zupfende Mehmet Scholl nach 20 Glas Weißbier womöglich den Kürzeren gezogen hätte. (Stefan Mohr/Fernwald)

 

Zunächst denkt man an die üblichen Verdächtigen wie z.B. Mario Basler oder George Best. Nach einigen Recherchen kommt man dann aber auf »Die Nacht von Zürs« und Mehmet Scholl, dem man das eigentlich gar nicht zugetraut hätte. (Andreas Hofmann/Bad Nauheim)

 

Ich hoffe, dass ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehne, denn wenn es doch falsch ist, ist der Spott auf meiner Seite. So schnell wie diesmal habe ich die Aufgabe nämlich noch nie gelöst. Die Textausschnitte »schmales Handtuch« und »20 Weißbier« weckten bei mir Erinnerungen an die Berichterstattung über die Ehekrise eines jungen Fußballers, der dann getrunken hatte, auffällig wurde und natürlich im Boulevard erschien. Sein damaliger Manager, ein gewisser Herr H., bot ihm sogar an, ihn eine Weile bei sich aufzunehmen und nahm ihn aus der Schusslinie, wie er das so oft bei seinen Spielern tat. In meinem Bekanntenkreis war auch die angebliche Menge des verzehrten Bieres unvorstellbar, die Fähigkeit, dies zu bewältigen, trauten wir eher seinem damaligen Mitspieler und Torhüter zu, der einen etwas anderen Körperbau hatte und heute noch hat. Dennoch haben beide heute den gleichen Job, wenn auch bei anderen Arbeitgebern, womit sich der Kreis schließt. Mehmet Scholl dürfte die Lösung sein. (Jens Roggenbuck/Mainzlar)

 

Der Gesuchte war in jüngerer Vergangenheit – Fußballeuropameisterschaft – wegen der Taktikkritik am Bundestrainer in aller Munde. Ihre Ankündigung »schwierig« ist schon verständlich, rechnet man doch nicht damit, dass der Gesuchte jemand ist, den man in den letzten Wochen ständig am Bildschirm gesehen hat. Der Gesuchte ist: »Mehmet Scholl« (Jost-Eckhard Armbrecht/Großen-Buseck)

 

Irgendwie hatte ich von Anfang die Vermutung, dass es sich bei dem Gesuchten um Olli Kahn oder Mehmet Scholl, wegen des Weißbiers auf jeden Fall um einen Bayern-Spieler handeln musste. Ein gefundenes Focus-Interview mit Mehmet Scholl aus dem Jahr 1996 klärte alle Unklarheiten: Mehmet Scholl ist die gesuchte Person. Nachdem sich im Oktober 1996 seine Frau Susanne mit den gerade erst geborenen Sohn von Mehmet getrennt hatte, zog er mit Mannschaftskameraden häufig durch Discos, wobei es nach Alkoholgenuss zu den angeführten Ohrenzupfen kam. Die Mannschaftskameraden Olli Kahn und Oliver Kreuzer begleiteten ihn aus der Gefahrenzone, worauf es auf dem Heimweg zu einer Rauferei mit Oliver Kreuzer kam. Nachdem Ulli Höneß von dem Vorfall Kenntnis erhalten hatte, machte er »Scholli« am Telefon zur Schnecke. In der letzten Zeit macht Scholl als ARD-Fußball-Fachmann von sich reden, zuletzt vor allem weil er meiner Meinung nach berechtigte Kritik am Trainerstab der DFB-Auswahl während der EM Kritik übte. (Reinhard Schmandt/Pohlheim)

 

Nach dem ersten Satz dachte ich zunächst, Sie wollten die WBI-Gemeinde auf den Arm nehmen, denn das wäre ja wirklich zu einfach gewesen. Es geht also eigentlich erst im 3. Absatz los, allerdings sind die ersten beiden auch schon so verräterisch, dass Sie sicherlich wieder viel Arbeit haben werden, die Ergebnistabellen zu aktualisieren. Über Details des Lösungswegs gibt es diesmal nicht viel zu erzählen, denn so groß ist die Auswahl an Fernseh-Experten nicht, die auch noch mit 20 Weißbier zu tun gehabt haben können. Oliver Kahn gab sich nicht mit Ohren zupfen zufrieden, Stanislawski, Kehl, Rolfes passten aus anderen Gründen nicht, so blieb schließlich nur Tobias, der Mann mit dem »Gehirnschluckauf«, dessen Analysen ich im Allgemeinen gut folgen konnte, bis eben auf den ein oder anderen Schluckauf, was aber die Sache reizvoller macht, wenn man nicht in jeder Sache einer Meinung ist, so wie mit Ihnen auch. Ja, der Tobias, den Namen benutzt er wohl kaum. Ob er damit damals, so vor 20 Jahren, auch schon BRAVO-Star gewesen wäre? Jedenfalls war er einer der technisch besten Fussballer in Deutschland und er ist wohl nach erreichten Titeln immer noch der Erfolgreichste, der das Bayerntrikot trug, Sie meinen natürlich Mehmet Tobias Scholl. Aber so wirklich knifflig war das noch nicht, Aufwärmen für olympische Runden? (Walther Roeber/Bad Nauheim)

 

Lange habe ich nicht mehr an den herrlichen WBI-Raterunden teilgenommen – z.B. aus Zeitgründen, weil ich die Lösung erst mühsam recherchieren hätte müssen (Hulk allerdings wusste ich zwar sofort, aber bis zur Email an Sie reichte es dann doch nicht). Diesmal dachte ich von Anfang an an »Mehmet Scholl«, nach etwas Recherchieren fand ich ein Interview mit dem Focus aus dem Jahr 1996, in dem Mehmet seine Sicht erzählt (»…am Ohr gezupft«…). Der »große Fernsehstar« müsste Harald Schmidt sein, der wohl in seiner Show über ihn gelästert hatte. »Die aktuelle Diskussion« bezieht sich auf die unsäglichen Äußerungen bzgl. unserer Fußballnationalmannschaft (Boateng, Özil etc.), denn Scholl ist ja, wie wir alle wissen, deutsch-türkischer Abstammung und war auch Nationalspieler. Aber das wissen Sie ja alles! Also die Lösung lautet: Mehmet Scholl…und schwer fand ich es diesmal nicht! (Waltraud Griep/Rosbach)

 

Schon immer wollte ich einmal der erste Löser bei WBI sein. Hat es diesmal geklappt ? (nein. Dritter hinter Stein und Börgens) Der Name des Herrn, der in Zürs in der Bar Vernissage randaliert hat und später auf dem Heimweg noch mal, ist MEHMET SCHOLL. Oliver Kahn hat versucht zu schlichten, aber recht vergeblich, denn Scholl hat Oliver Kreuzer auch noch angegriffen und auch ein Auto beschädigt. Diese Geschichte wurde vor vielen Jahren in den Schneebars der dortigen Gegend so kolportiert. (Klaus-Dieter Willers/Hungen)

 

In der Mittagspause auf Ihre Seite geklickt, erst gelacht, als ich das über Netzer las, dann der kleine Rückschlag, dass das nicht die zu ratende Person war, fünf Minuten nachgedacht, die Hypothese über Wikipedia bestätigt. Ist nicht so schwer, gibt viele Lösungen. Es ist Mehmet Scholl. Noch zu CR7. Dieser Mann hat ja ein unglaubliches Wechselbad der Gefühle erlebt. Und das war alles echt; er ist zwar ein eitler Gockel, aber kein Schauspieler. Als er in abgrundtiefem Jammer auf dem Rasen saß, kamen mir selbst fast die Tränen. Und haben Sie gesehen, wie er in überschäumendem Jubel seinen Trainer durch die Gegend schubste? Vor dem Endspiel habe ich gedacht, ich gönne den Titel Frankreich. Diese schwer gebeutelte Nation freut sich mehr darüber, als wir Deutschen es täten. Aus dem gleichen Grund gönne ich ihn aber auch Portugal. Und ich bin heilfroh, dass diese EM ohne Terroranschlag über die Bühne ging und jetzt vorbei ist. (Dr. Sylvia Börgens/Wölfersheim)

 

Ich muss mich heute schon melden, weil ich morgen für ein paar Tage wegfahren werde.Gut, dass ich den Gesuchten – aber nicht gleich – gefunden habe. Warum beginnt der Text mit G.Netzer? Im Nachhinein ist es klar und eigentlich ganz einfach.Gesucht wird sein Nachfolger als TV-Experte Mehmet Scholl. Zunächst wird man aber in andere Bereiche geführt. Fußballer und Alkohol und lange ist es auch noch her. Wer denkt da an Mehmet Scholl? Da gab es vorher einige Namen abzuarbeiten. Ein wirklich schönes Rätsel. Mal sehen , wie viele richtige Lösungen es diesmal werden. (Manfred Stein/Feldatal)

 

Baumhausbeichte - Novelle