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Sonntag, 17. Juli, 22.15 Uhr

Falscher Ehrgeiz. Am Donnerstag Sport-Stammtisch und Montagsthemen geschrieben und um die Mittagszeit zur Redaktion  geklickt. Dann ab ins Taubertal, Rad-Wochenende. Während wir zwischen Lauda und Rothenburg fuhren, taten sich Dinge in der Welt. Kleine, große und furchtbare. Ich erfuhr davon nur rudimentär, indem ich abends Videotext las. Zu Hause hätten die Kolumnen, wenn ich sie aktuell geschrieben hätte, entsprechend ihrem nur im Internet auch kenntlich gemachtem Titel “Sport, Gott & die Welt”, sicher auch die Weltereignisse gestreift. Außerdem plagte mich die Furcht, in den Kolumnen irgendetwas geschrieben zu haben, das im Zusammenhang mit den Ereignissen sehr peinlich wirken könnte (zum Beispiel, dass die Franzosen nach der EM endlich aufatmen und den Sommer genießen könnten). Da ich ja sehr viel schreibe und schnell viel davon vergesse, blieb ich bis heute Abend unsicher. Aber dann konnte wenigstens ich aufatmen. Hoffe ich. Kleinere Lapsus (stimmt das? U-Deklination? Oder doch Lapsi? Ich gucke nicht nach, denn:) leiste ich mir gern.

Ich wusste gar nicht, dass Disneyland einen deutschen Ableger hat, ob der Tauber.

Premiere: Erstmals bei unangemeldeter Abwesenheit (Sonntagmorgenblog) keine einzige besorgte Nachfrage gekommen. Muss ich mir Sorgen machen, dass sich niemand Sorgen macht? Oder wissen Sie jetzt bzw. noch, dass ich mit der Nichtankündigung von Absenzen nur besorgten Empfehlungen von Lesern folge?

Für die Zitatenkolumne konnte ich noch wenig Material sammeln. Danach kommt wieder eine Zwischendurchkolumne. Weiß noch nicht, ob ich eine der überfälligen Folgen von “35 – 25 – 15 – 5″ oder “Sport, Gott & die Welt”-Blogtextchen zusammenstellen soll. Oder endlich mit den angekündigten Olympia-Kolumnen beginnen? Haben Sie Vorschläge?

Baumhausbeichte - Novelle