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Uwe-Karsten Hoffmann: Gebetsmühle

Also… Sie sind doch so ein belesener Mensch… da schreiben Sie am 09.07. im Sportstammtisch: „….ich weiß nicht, wie eine Gebetsmühle aussieht und ahne nur….“ Ich glaube es immer noch nicht. Also mache ich hier mal den „Besserwisser“, bleibe sonst aber sehr devot als treuer WBI-Kämpfer, Ihr Uwe-Karsten Hoffmann aus Bad Nauheim.
P.S. Hier die „BESSERWISSERLÖSUNG“:
Eine Gebetsmühle, auch Mani-Mühle oder Mani-Rad (von tib. ma ni ‘khor lo), ist ein Rad oder eine Walze, die auf einer Papierrolle aufgedruckte Gebete oder Mantras enthält oder außen mit solchen verziert ist.
Im tibetischen Buddhismus werden Gebetsmühlen gedreht, um körperliche Aktivität und geistig-spirituelle Inhalte miteinander zu verknüpfen.
Ein grundsätzliches Ziel dieser Handlung und grundlegende Methode des Vajrayana ist es, alle Aspekte der Lebenswirklichkeit, also auch einfachste körperliche Handlungen, wie das Drehen einer Gebetsmühle, in den Pfad zur Erleuchtung zu integrieren. An diese Form der spirituellen Praxis lassen sich verschiedene Stufen spiritueller Sichtweise knüpfen.
Redewendung
Aus der Praxis des langandauernden Drehens einer Gebetsmühle leitet sich das fast immer pejorativ gebrauchte Adjektiv gebetsmühlenartig ab, welches das monotone langdauernde Wiederholen einer Sache beschreibt

Baumhausbeichte - Novelle