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Mittwoch, 15. Juni, 17.30 Uhr

Eine Lücke im Wolkenhaufen gesichtet und zur Rad-Kurztour aufgebrochen. Auf meiner  Halbes-Stündchen-Mini-Strecke. Hat zuletzt immer gut geklappt, aber heute bin ich in einen Starkregen mit Blitz und Donner geraten. So etwas hat mich früher nie gestört, da ich der irrigen und irren Annahme war, auf dem Fahrrad sei man vor Blitzen geschützt, wegen der Reifen. Keine Ahnung, wie ich darauf kam. Jetzt weiß ich es besser, und schon genieße ich solche Fahrten nicht mehr, sondern fürchte sie. Erinnert mich auch an meine Lieblingszeile von den Bee Gees: Now i found that the world is round and of course it rains every day.

Werkstattbericht: Eigentlich wollte ich heute mit einer “Anstoß”-Serie beginnen, die bis Rio laufen sollte. So eine Art Tour de Sport von EM über Wimbledon und Tour bis Olympia, jede Woche eine Kolumnen-Etappe, die diese Sommer-Hochs miteinander verknüpft. Bin aber schon an der Überschrift gescheitert. Mir fiel keine annähernd gescheite ein. “Tour de Sport” wäre reichlich lahm. Ersatzweise habe ich eine vermutlich recht alberne Glosse geschrieben, die morgen im Blatt und jetzt schon online steht (“Noch ganz dicht?”/gw-Beiträge Anstoß/Link rechts). Neue Planung: Während der EM Fußball-Extrakolumnen schreiben, danach eine kleine Olympia-Serie starten. Arbeitstitel: Road to Rio. Oder ist die auch zu lahm bzw. zu konventionell?

Den vorletzten Absatz von “Noch ganz dicht?” habe ich fürs Blatt geändert. Wer möchte, kann den Text morgen mit dem Online-Version vergleichen, die ich unverändert lasse. Grund für die Änderung: KKKK findet einen Satz völlig überflüssig. Unter selbst meinem Niveau. Finden Sie morgen heraus, welchen?

Baumhausbeichte - Novelle