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Drei Politiker (WBI-Auflösung vom 11. Februar)

Für späte Mitrater noch einmal in Kurzfassung die Fragen der ersten Runde 2016 (kursiv: nachgereichte Hinweise). Es ging um drei Männer, die im selben Metier bekannt wurden bzw. sind (Politik).
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A: Ich bin ein sportlicher Tausendsassa, der taucht, schwimmt, skifährt und reitet wie kein Zweiter. Auch im Eishockey bin ich noch aktiv. Meinen ersten Meistertitel holte ich aber in einer anderen Sportart (Judo), in der ich schon als Schüler Stadtmeister war. (1 Punkt)
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B: Ich war als Jugendlicher deutscher Meister in einer Sportart, in der ich A noch nie am Ball gesehen habe, obwohl sie in seinem Land genauso populär ist wie in meiner Heimatstadt (Basketball/Gießen). Zwar gebe ich mit meinen verbliebenen sportlichen Fähigkeiten nicht an wie A, aber als ich einmal aufs Feld gebeten wurde, waren die Zuschauer verblüfft. Ich sage nur: drei von vier (Freiwurfquote). Zu einem guten Morgen gehören für mich Gymnastik, ein bisschen Stretching – und ein ordentliches Frühstück. Es geht nichts über eine appetitliche Mischung aus Fleischsalat und Konfitüre. (2 Punkte)

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C: Igitt. Die Welt von B ist  wirklich eine  andere als meine. Obwohl, wir sind beide … halt, wenn ich diese Gemeinsamkeit (beide Ex-Innenminister) verrate, bin ich nicht der angekündigte höchste Schwierigkeitsgrad. Dass mich womöglich niemand mehr kennt, empfinde ich als Beleidigung. Fragen Sie nur mal Herrn X oder Frau Y(psilanti)! Ich war hessischer Seniorenmeister (im Rasenkraftsport). Wenn ich noch verrate, dass ich als Jugendlicher in meiner Sportart (Hammerwerfen) in Deutschland die Nr. 7 war, müssten Sie wissen, wer ich bin. (3 Punkte) – Die Lösungen, zusammengefasst von Werner Trautmann (Friedberg-Dorheim): »A) Wladimir Putin. Er war als jugendlicher Stadtmeister von Leningrad im Judo / B) Volker Bouffier. Jugendnationalspieler im Basketball / C) Gerhard Bökel. Hessischer Seniorenmeister im Hammerwurf.«
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Am leichtesten zu erkennen war Putin. Volker Bouffier verrieten auch seine ungewöhnlichen Frühstücksgewohnheiten, und bei Gerhard Bökel erinnerten sich viele an seine Rolle als Strippenzieher im »Fall Ypsilanti«. Stolze 24 Teilnehmer erkannten alle drei Politiker und sammelten die volle Punktzahl sechs. Karl-Heinz Bremer aus Pohlheim, der sich »als regelmäßiger und (meist) begeisterter Anstoßleser erstmals mit dem sonst kategorisch verweigerten ›Wer bin ich?‹ beschäftigt« hat, identifizierte auf Anhieb die harten Nüsse Bouffier/Bökel, die nicht jeder WBI-Routinier knackte, scheiterte aber ausgerechnet an Putin (»A Arnold Schwarzenegger«), kam also »nur« auf fünf Punkte, ist damit aber alleiniger Zweiter hinter den 24 Siegern der ersten Jahresrunde.
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Sechs Punkte: Jost-Eckhard Armbrecht (Gr.-Buseck), Helmut Bender (Linden), Dr. Joachim Bille (Reiskirchen), Thomas Buch (Friedberg), Wolfgang Egerer (Rosbach-Rodheim), Peter Hett (Bad Nauheim), Doris Heyer (Staufenberg-Treis), Andreas Hofmann (Bad Nauheim), Uwe-Karsten Hoffmann (Bad Nauheim), Dieter Neil (Großen-Buseck), Armin Oldendorf (Bad Nauheim), Klaus Philippi (Staufenberg-Treis), Walther Roeber (Bad Nauheim), Jens Roggenbuck (Mainzlar), Karola Schleiter (Florstadt), Rüdiger Schlick (Reichelsheim), Reinhard Schmandt (Pohlheim), Paul-Gerhard Schmidt (Nieder-Ohmen), Jochen Schneider (Butzbach), Prof. Peter Schubert (Friedberg), Manfred Stein (Feldatal), Werner Trautmann (Friedberg-Dorheim), Klaus-Dieter Willers (Hungen), Ingrid Wittich (Mücke-Merlau). – Glückwunsch und: Respekt! (gw)
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(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« /  Mail: gw@anstoss-gw.de)

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