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Samstag, 9. Januar, 17.20 Uhr

Beinahe hätte sich der Oberschlaue im “Sport-Stammtisch” blamiert. Klugscheißerisch über “hamstrings” dozieren, die hintere Oberschenkelmuskulatur, aber “harmstrings” schreiben, wie peinlich! Zum Glück war Verlass auf die Leser, in diesem Fall die Leserin, so dass die “harmstrings” nur ein paar Stunden online waren und vor allem fürs Blatt noch korrigiert werden konnten: Die hintere Oberschenkelmuskulatur heißt auf Englisch  ”hamstring(s)”, “harmstring” ist natürlich auch treffend, weil sie durch die ständige Rennerei “harm” erleidet. – Danke, liebe Frau Dr. Börgens!

Eine typische Schusseligkeit von mir. Nachdem ich über Klopp und die hamstrings gelesen hatte, googelte ich vorsichtshalber  nach – und schrieb dennoch “harmstrings”. Schussels Coup: in doppelter Vorsicht schaute ich danach im Wörterbuch nach, erst im kleinen, dann im großen Langenscheidt, fand aber keine “harmstrings”. Ich wunderte mich nur ein wenig, dachte, das Wort aus der Anatomie sei zu speziell für ein allgemeines  Wörterbuch. Heute fabrizierte ich gleich die nächste Schusseligkeit: In Dr. Hauschilds (siehe “Mailbox”) Mail fehlte bei Brecht das große “B”, das Zitat kannte ich aber natürlich, daher wollte ich aus “recht” Brecht machen, schrieb aber “Recht”. Stand zwei, drei Stunden online, ist jetzt bereinigt.

Zum Thema morgen früh vielleicht mehr im Blog.

Heute abend wollte ich den ZDF-Krimi sehen, eine meiner liebsten Serien, mit Maja Maranow, einer meiner Lieblingsschauspielerinnen. Dass es ihr letzter Auftritt sein würde, wusste ich, daher wollte ich den Film auf keinen Fall verpassen. Jetzt bin ich unsicher. Eine Scheu, ähnlich wie bei Magdalen Nabb, meiner liebsten Krimi-Autorin. Ihr letzter Florenz-Krimi, erschienen nach ihrem Tod (mit 60, Hirnschlag) steht immer noch ungelesen im Krimi-Regal. Seit Jahren schon.

 

Baumhausbeichte - Novelle