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22 finden die Troika (WBI-Auflösung vom 23. Dezember)

Die als besonders anspruchsvoll angekündigte WBI-Runde war »so schwierig dann doch nicht, meinten sogar meine Jungs von der Doppelkopfrunde in Willi’s Pub in Bad Nauheim«, schreibt Uwe-Karsten Hoffmann. Auch Doris Heyer (Staufenberg-Treis) gehört zu den immerhin 22 Teilnehmern, die das gesuchte Trio komplett gefunden haben. Doris Heyer geht es wie manchen anderen, die viel Zeit in unsere kleine Rate-Runde investieren: »Immer will ich am Ende des Jahres aufhören, aber dann doch die Sucht!!«
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Besonderer Respekt gebührt nachträglich Ingrid Wittich (Mücke-Merlau): »Bei der letzten Runde muste ich passen. Ein guter Bekannter hatte mir zwar die Lösung verraten, aber mit fremden Federn wollte ich mich nicht schmücken.« – Am liebsten würde ich für so viel sportliche Fairness Extrapunkte vergeben.
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Gesucht wurden eine weltbekannte Dame und zwei nur in speziellen Kreisen berühmte Frauen. Erstaunlich daher, dass sogar einige ausgebuffte WBI-Routiniers an der Weltberühmten scheiterten, obwohl zum Beispiel Beate Dachauer (Butzbach) »ganz fest damit gerechnet« hat, »dass Sie irgendwann nach ihr fragen, und nun ist es soweit … toll!«.
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Auflösung A: »Christine Lagarde war französische Vizemeisterin im Synchronschwimmen. Synchronschwimmen war in der Tat unter dem Namen ›Wasserballett‹ oder ›Reigenschwimmen‹ zuerst eine reine Männersportart.« (Wolfgang Egerer/Rosbach-Rodheim). – »Beim IWF wurde sie Nachfolgerin des u. a. durch einen Sex-Skandal bekannten Dominique Strauss-Kahn. Und der attraktive Charme-Bolzen war der griechische Ex-Finanzminister Varoufakis, dem sie starken Widerstand in der Griechenland-Krise bot, worüber sich ihr Freund W. (Schäuble) köstlich amüsiert hat. In die Bredouille gebracht hat sie der ›Macho‹ Bernard Tapie, der frühere Adidas-Chef (die Weltfirma, deren Namen in Affären auftaucht!). Ermittler hatten sie verdächtigt, in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin (2007 bis 2011) regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an Tapie ermöglicht zu haben.« (Reinhard Schmandt/Pohlheim).
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Auflösung B: Wie viele andere hatte auch Jens Roggenbuck (Staufenberg) »keinen Schimmer, wer gemeint sein könnte. Allerdings wiesen hier die Begriffe ›Juniorenmeister‹, ›Knieprobleme‹ und ›Fernsehen‹ den Weg zu einer Frau, von der ich noch nie etwas gehört hatte. Dennoch wurde erwähnt, sie sei erfolgreich in der rhythmischen Sportgymnastik gewesen und musste mit 14 aufhören. Auch die Erwähnung vom Kahn-Lehmann-Kunstprojekt konnte ich nachlesen, so dass ich ziemlich sicher bin, dass mit B Palina Rojinski gemeint ist.«
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Auflösung C: Heinz-Jürgen Ruhl aus Linden hatte »nach 2 Stunden meine Recherchen eingestellt (das ist die Zeit, die ich mir für eine Lösung insgesamt gebe)«, kam aber dennoch auf den gesuchten »Resonanzkörper«, den Paul-Gerhard Schmidt (Mücke-Nieder-Ohmen) vorstellt: »Ellie Goulding ist eine englische Sängerin und hat erst mit 18 Jahren begonnen, intensiv Sport zu treiben. Sie läuft regelmäßig und hat schon einige Halbmarathons hinter sich. Weiterhin gibt sie Fitness-Tips nach dem Motto: Lieber fit als superdünn. Im Januar 2016 ist sie im Rahmen ihrer Deutschland-Tour in Frankfurt zu sehen und zu hören.«
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Jeweils drei Punkte gehen an: Jost-Eckhard Armbrecht (Großen-Buseck), Helmut Bender (Linden), Dr. Joachim Bille (Reiskirchen), Beate Dachauer (Butzbach), Wolfgang Egerer (Rosbach-Rodheim), Andreas Hofmann (Bad Nauheim), Uwe-Karsten Hoffmann (Bad Nauheim), Doris Heyer (Staufenberg-Treis), Dieter Neil (Großen-Buseck), Klaus Philippi (Staufenberg-Treis), Walther Roeber (Bad Nauheim), Jens Roggenbuck (Staufenberg), Heinz-Jürgen Ruhl (Linden), Rüdiger Schlick (Reichelsheim), Horst Günther Schmandt (Pohlheim), Reinhard Schmandt (Pohlheim), Paul-Gerhard Schmidt (Mücke-N.-Ohmen), Jochen Schneider (Butzbach), Prof. Peter Schubert (Friedberg), Manfred Stein (Feldatal), Klaus-Dieter Willers (Hungen) und Ingrid Wittich (Mücke-Merlau).
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Dr. Joachim Bille aus Reiskirchen, langjähriger »Anstoß«-Leser, gehörte zu den Assen der ersten WBI-Stunden, blieb dann aber nur noch passiv am Ball. Jetzt kehrt er als Christkind zurück: »Meine liebe Schwiegermutter (Lotte Seeger aus Lollar, seit Jahrzehnten ebenfalls treue Anstoßleserin) hat sich immer so gefreut, wenn Sie meinen Namen in der WBI-Liste gefunden hat. Deshalb als Geschenk für sie zum Fest: A: Christine Lagarde / B: Palina Rojinski / C: Ellie Goulding. – Fröhliche Weihnachten, Lotte!« – Ich schließe mich an und wünsche Lotte und dem Rest der Leser-Welt alles Gute, angenehme Feiertage und, nicht zu vergessen, Geschenke, die das Herz erfreuen. Die nächste WBI-Liste mit besonders vielen Namen (Jahreswertung und »ewige« Rangliste) folgt aber erst im nächsten Jahr. (gw)
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(www.anstoss-gw.de  gw@anstoss-gw.de)

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