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Burkhard Schwinde zum Olympia-Aus in Hamburg

Meinem Kommentar zum Olympia-Aus in Hamburg möchte ich vorausschicken, dass ich leidenschaftlicher (passiver) Sportbegeisteter bin. Als leidgeprüfter Schalke 04 Anhänger habe ich zu den tränenrührenden (Sport-)Weltuntergangsorgien (s. bild-“ZEITUNG” und viele mehr)   folgendes beizutragen:
Die brave, vorsichtig kalkulierende Hansebürgerschaft in Hamburg hat aus meiner Sicht völlig richtig entschieden: Warum soll sich Hamburg für ca. 11,2 Mrd. EUR (“erste Schätzung” nach der Elb-Philharmonie Formel) zum Mittelpunkt einer Drogen- und Doping-Hexenküche machen? In diesem Hexentopf brodeln Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Kraftsport, Ringen, Boxen usw . Legt erst einmal diese Hexenküche trocken und bietet uns ehrlichen Sport. Dann könnt ihr auch wieder ehrlich organisierte Spiele verlangen, die von der Bevölkerung unterstützt wird. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her…..  Fussball?? Oh ja! Auch da wütet bekanntlich der Korruptionskrebs. Aber: Solange die Anhänger in Stadien und am Bildschirm glauben dürfen, dass die Spieler auf dem Platz ohne Doping ehrliche Wettkämpfe abliefern (quod erat demonstrandum!) wird weiterhin Fussball geschaut und unterstützt. Wenn nicht, droht auch dem Fussball eine Götterdämmerung (s. Fussballskandal Anfang der 70er Jahre mit –leider- S04 als einem der Hauptprotagonisten!).
(Burkhard Schwinde/Bad Nauheim)

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