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Freitag, 16. Oktober, 11.45 Uhr

Selbstzensur. So wollte ich die “Stammtisch”-Kolumne beenden:

Ebenfalls ein Beifang der Internet-Recherche, diesmal zu »Unser Nobelpreis« vom Donnerstag: Bei der Suche nach Gründen, warum es keinen Nobelpreis für Mathematik gibt, stieß ich auch auf die Frage: »Wie gehen Mathematiker mit Frauen um, die unberechenbar sind?« Ich werde den Teufel tun und hier verbreiten, welche Rechenart Mathematiker bei der sehr spätpubertären Lösung benutzen. I don’t want to be a blip für meine liebste Zielgruppe.

Hier, im Blog, kann ich sogar die Lösung verraten: Mathematiker ziehen die Wurzel aus der Unbekannten.

Die Selbstzensur hatte auch den Grund der notwendigen Kürzung, denn die Kolumne für morgen ist viel zu lang geraten. Da denke ich immer noch redaktionell und als Seitenplaner, der mir solch einen Riemen um die Ohren geschlagen hätte. Sie ist immer noch zu lang. Aber da müssen die Jungs in der Redaktion jetzt durch. Bin mal gespannt, wann sie es wagen werden, bei mir zu kürzen. Wie lange hält sich ein Chef-Bonus?

Zwischendurch die Reifen zum Wechseln in die Werkstatt gebracht. Dachte ich. Auto war schon aufgebockt, als ich gefragt wurde: Wo sind eigentlich die Reifen? Ähhh … zu Hause. Vergessen. Ein netter junger Mann fuhr mit dem verwirrten Alten nach Hause und holte die Reifen ab.

Das muss ich mir merken, vielleicht für die Montagsthemen (Stammtisch ist schon fertig und steht gleich online, da löst sich auch der “blip” auf), denn niemanden verarsche ich lieber als mich.

 

 

Baumhausbeichte - Novelle