Archiv für August 2015

Klaus-Dieter Grothe: Leichtathletik-WM im Fernsehen eine Katastrophe

Bei Ihnen kann ich vielleicht mal meinen Ärger loswerden: ich finde, die
Berichterstattung im Fernsehen über die Leichtathletik-WM war eine
Katastrophe! Wer nicht Zeit hatte, die Live-Übertragung nachts oder am
Vormittag zu sehen wie ich, ging einfach leer aus. Es gab noch nicht
einmal eine abendliche Zusammenfassung der Entscheidungen, nur
Kurzmeldungen in den Nachrichten. Selbst im Internet waren manche
Laufentscheidungen nicht abrufbar. Wenn schon die Medien eine solche
Grundsportart so vernachlässigen, darf man sich nicht über die mangelnde
Bereitschaft von Kindern und Jugendlichen, sich zu bewegen, wundern (von
der Diskussion über die Bundesjugendspiele mal ganz abgesehen….). Mir
ist aufgefallen, dass Sie das gar nicht kritisch kommentiert haben, wo
ich sie doch sonst als Verfechter der Leichtathletik wahrnehme. Ok, die
Leichtathletik ist wegen Doping in Verruf geraten, aber selbst über die
Tour de France wird länger berichtet – oder glaubt jemand, die
Tennisprofis kämen ohne Amphetamine aus? (Klaus-Dieter Grothe)

Veröffentlicht von gw am 31. August 2015 .
Abgelegt unter: Mailbox | Kommentare deaktiviert

Ohne weitere Worte (vom 1. September)

Kluges, Originelles, Peinliches, Schräges, Dümmliches, Erhellendes oder sonstwie Inter-essantes, gesucht und gesammelt in der deutschen Medienlandschaft.
*****
De Bruyne (…) wird (…) ein Gehalt beziehen wie der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn. (…) Willkommen in der absurden Fußballwelt: Ein Spieler ist mittlerweile teurer als das Stadion, in dem er spielt. (Michael Horeni in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)
*
Zwei Zahlen: 19 Mio. Euro (SV Darmstadt 98). 75 Mio. Euro (Kevin de Bruyne). (»Quicklist« im Fußball-Magazin 11Freunde)
*
Sind Sie 2014 Weltmeister geworden? – »Nein, denn ich bin absoluter Messi-Fan. Lionel Messi, so würde ich auch spielen. Er hat einen unglaublichen Rhythmus. Und Messi macht Pausen. Pausen sind ohnehin das Wichtigste, in der Musik, im Humor und im Fußball auch.« (Helge Schneider in Welt-Interview)
*
»Ich habe mal den Faust gespielt und meine, dass Hoeneß ein faustischer Mensch ist.« (Thomas Thieme, Hoeneß-Darsteller im ZDF-Dokufilm, im Welt-Interview)
*
Annette Ramelsberger (Anm.: eine der Autorinnen der Hoeneß-Doku) (…) findet einen treffenden Vergleich: Hoeneß habe sich verhalten wie ein Fußballer, der Wasserball spielen müsste. (Frankfurter Rundschau)
*
Die Dokumentation (gelingt) auf sehr unterhaltsame Art und Weise. Was will man mehr? Wissen, was damals lief, als der einstige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus Hoeneß zwanzig Millionen Startkapital garantierte. Dazu sagt der Film nichts. (Christoph Becker in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
*
»Zum anderen ist da die klammheimliche Freude von Klein-Fritzchen am Stammtisch, wenn es einen wie Hoeneß erwischt. Das ist das Einzige, was Klein-Fritzchen bleibt. Wer es zu nichts gebracht hat, der hofft, dass die auf die Fresse fallen, die es zu etwas gebracht haben. (…) Das ist ein Volkssport.« (Thieme/Welt)
*
In der Szene ist es ein offenes Geheimnis, dass bei solchen Wettbewerben (Anm.: »Counterstrike«-Turnier in Köln, Sieger-Preisgeld 250 000 Euro) auch Medikamente wie Ritalin oder Piracetam zum Einsatz kommen, die Konzentration und Wachheit steigern sollen. Erstmals wurden die E-Athleten deshalb in Köln auf Daddel-Doping getestet. (Hilmar Schmundt im Spiegel)
*
Der Kunstmarkt gilt als überhitzt. (…) Verfolgen Sie diese Jagd nach Rekorden? – »Nein, ich lese den Sportteil.« (Künstler Tino Sehgal im »Reden wir über Geld«-Interview der Süddeutschen Zeitung)
*
»Ich habe keine Ahnung vom Fußball, aber ich stand mal (…) mit Otto Rehhagel in der Lobby des ›Vier Jahreszeiten‹ in München und habe mich lange mit ihm unterhalten. Habe ihm das erklärt, mit der Weite des Raumes, dazu die Gesten gemacht. Und Otto hat sich das lange angehört. Er hat nicht gemerkt, dass ich völligen Quatsch geredet habe.« (Schneider/Welt)
*
Was wir derzeit importieren, sind nicht nur »ethnische«, also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern, um mit Marx zu reden, auch eine »industrielle Reservearmee«, für die es keine Beschäftigung gibt und keine geben wird, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen. Was unser Urteilsvermögen trübt, sind die Bilder, die wir täglich sehen. Wer angesichts solcher Bilder kein Mitleid empfindet, hat kein Herz, wer aber nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand. (Henryk M. Broder in der Welt)
*
»Das deutsche Asylsystem wirkt von Albanien aus betrachtet sehr attraktiv. Die Leute glauben, dass sie tausend Euro bekommen, wenn sie nach Albanien zurückgehen.« (Albaniens Ministerpräsident Edi Rama im SZ-Interview)
*
Seit fünf Jahren ein Paar sind »Sturm der Liebe«-Star Dirk Galuba, 75, und seine Maria, 34. (…) »Ich habe mich plötzlich wieder wie 26 gefühlt« (Anm.: Galuba in Bild). Vor fünf Jahren war Maria 29 und damit gefühlte drei Jahre älter als Galuba, der offenbar reifere Frauen mag. (aus »Herzblatt-Geschichten« von Jörg Thomann in der FAS)
*
»Die Leute versuchen immer, in diesem Quatsch noch Tiefsinn zu entdecken. Aber ich muss mich nicht mehr erklären, ich werde jetzt 60. Da brauche ich das nicht mehr.« (Schneider/Welt) (gw)
*
(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« /  Mail: gw@anstoss-gw.de)

Veröffentlicht von gw am 31. August 2015 .
Abgelegt unter: gw-Beiträge Anstoß | Kommentare deaktiviert

Montagsthemen (vom 31. August)

Heute ist »Deadline Day«, größtes Event der neuen Sportzeit, live und in Farbe auf Sky. Neu auch, dass der Bezahlsender die Kritik daran gleich mitliefert. Kölns FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke im Sky-Interview: »Weil das am Ende bedeutet, dass das Geld nichts mehr wert ist. Wir spielen gerade Monopoly.«
*
Nur Spielgeld, was  aus den Insel-Taschen in Bundesliga-Kassen teleportiert wird? Überhaupt: Hunderte von Millionen für den Fußball, von Milliarden für Griechenland – wo soll das alles enden? Na ja, am Ende halt.
*
Monopoly. Soeben ist die Ukraine über »Los« gekommen. Schuldenschnitt. Interessiert beobachtet von den Griechen. Bald kommen auch sie über »Los«.
*
Teleportiert? Zwar kann man Materie nicht teleportieren, aber all das Geld gibt es ja gar nicht, es ist nur die Idee von Geld, und die ist nicht an Materie gebunden, zirkuliert nicht im wahren Leben, bleibt abgeschottet wie die Fantastillionen in Onkel Dagoberts Taler-Schwimmbad. Hoffentlich halten die Mauern.
*
Hoeneß-Verkörperer Thomas Thieme im Welt-Interview auf die Frage, ob er Hoeneß’ Zockerei verstehe: »Nein. Wie kann man sich in dem Alter so eine Scheiße antun? Ich habe lediglich eine Theorie. Statt des vielen Geldes hätten es für Hoeneß auch Plastikchips sein können. Hauptsache, er hat die meisten.« Monopoly also. Ich habe noch nie gewonnen. Immer nur  Badstraße, Gefängnis, Pleite. Höchstens mal den zweiten Preis einer Schönheitskonkurrenz.
*
Der Hoeneß-Dokufilm wurde vom ZDF im Sommerloch versenkt und versendet wie eine der x-ten Wiederholungen von  Krimis und Schmonzetten. Auch noch gleichzeitig mit BVB-Livefußball. Quittung: Nur 2,98 Millionen sahen zu, halb so viele wie beim Dortmund-Spiel. Weit voraus in der Zuschauergunst: »Promi Big Brother«. Und wir wundern uns verächtlich über Trumps Umfragewerte in den USA.
*
In mahnenden Worten heißt es oft: »Kein Fußballer, kein Mensch ist hundert Millionen wert.« Aber da das Geld nur virtuell auftaucht, möchte ich diese Behauptung in memoriam Stan Libuda einschränken: Kein Fußballer ist hundert Millionen wert. Außer Thomas Müller.
*
Zur Erläuterung für Spätgeborene: Dem sensiblen Libuda gab der Trainer einmal vor einem wichtigen Spiel unter geheimnisvollem Getue eine weiße Pille. Mit der, so der Coach, ginge er ab wie eine Rakete. Libuda machte ein Weltklasse-Spiel. Danach ergänzten Schalker Fans handschriftlich ein Kirchentags-Plakat. »An Gott kommt keiner vorbei« relativierten sie  mit dem Zusatz: » … außer Libuda!« Und die Pille? Reiner Zucker.
*
Placebos sind nicht nur im Fußball das wirksamste Doping. Und damit zur Leichtathletik. Ärgerlich, dass die großartigen Leistungen der holländischen Sprinterin Dafne Schippers bei uns sofort ins Reich des Dopings verwiesen werden, während wir die viel ungewöhnlichere Steigerung »unserer« Hürdensprinterin Cindy Roleder begeistert feiern. Zu Recht natürlich. Aber das gälte auch für Dafne Schippers.
*
All diese Dinge, von den Fußball-Fantasiesummen über die Doping-Versimplifizierungen bis zu den einfältigen Gut-gegen-Böse-Inszenierungen (Bolt/Gatlin, Coe/Bubka), unterstreichen nur meine resignative Meinung: Sport, »richtiger« Sport, »mein« Sport ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts. Im 21. Jahrhundert: Playstation, an der mit echten Menschen gespielt wird.
*

Wir Sport-Romantiker ziehen uns auf kleine Inseln zurück. Freuen uns über den trotz aller Millionen manchmal doch noch unkalkulierbaren Fußball (die Engländer werden sich wundern!), über den noch unkalkulierbareren Thomas Müller, den selbst ein Gamestation-Virtuose nicht lenken könnte, und lassen unsere Begeisterung für den Zehnkampf-Weltrekordler Ashton Eaton und die tolle persönliche Bestleistung von Rico Freimuth nicht von bösen Gedanken torpedieren.
*
Der Zehnkampf ist immer noch (hoffentlich!) eine kleine heile Welt. In der unheilen Welt spielt er aber nur eine Nebenrolle als Heldenepos ausschließlich bei Olympia und WM. Danach, bei den Inkasso-Terminen, werden die Zehnkämpfer mit Gnaden-Brosämchen abgespeist.
*
Zehnkämpfer wetteifern um Punkte und kämpfen nicht gegen Konkurrenten. Daher gelten nicht sie, sondern Gut-gegen-Böse-Darsteller als die großen Künstler des Sports. Apropos Kunst: Jetzt soll der große Lenin-Kopf aus Granit in Berlin geborgen, gereinigt und ins Museum verfrachtet werden. Der Klotz-Kopf lag ein Vierteljahrhundert lang im Wald, versunken, bewachsen mit Birken und bewohnt von Eidechsen. Dort, im Freilichtmuseum, wäre er als Kunstwerk viel aussagekräftiger und sinnstiftender als ausgegraben und poliert im Museum. Aber das ist ein ganz anderes Thema und hat mit Sport nicht mehr allzu viel zu tun. (gw)
*
(www.anstoss-gw.de  Mail: gw@anstoss-gw.de)

Veröffentlicht von gw am 30. August 2015 .
Abgelegt unter: gw-Beiträge Anstoß | Kommentare deaktiviert

Sonntag, 30. August, 8.25 Uhr

Nachtrag und Werkstatt-Bericht: Kaffee-Kuchen-Knicks erledigt, Samstags-SZ und FAS gelesen bzw. gesichtet und größere interessante Artikel zum Nachlesen abgelegt. Dabei auf einen Text gestoßen, bei dem ich misstrauischen Lesern nicht verübeln könnte, wenn sie meine Sonntagfrühmorgens-Notizen zu Kunst/Eisskulpturen/Schmelzwassereinverleiben auf diesen frischen Zeitungsartikel zurückführten: Schmelzende Eismauer vor der Klagemauer in Jerusalem. Aber ich schwör’s, davon habe ich erst jetzt gelesen. Dass meine Eisskulpturen zuerst da waren, schon vor wahrscheinlich Jahrzehnten, schwör ich auch. Muss mal im Archiv fahnden, mir dämmert immer mehr, dass ich es zumindest schon einmal erwähnt habe.

Die Montagsthemen schmelzen nicht, sondern nehmen Gestalt an. Das “Navi” habe ich schon geschrieben, die Wegbeschreibung, die Stichworte in ihrer Reihenfolge: Breuyne, Fußball-Millionen, Griechenland-Milliarden, Fantastillionen , Schuldenschnitt, Monopoly — Hoeneß-Film im Sommerloch versendet und versenkt —-Müller und Libuda — Phänomen des 20. Jahrhunderts — Schippers, Roleder, Gut gegen Böse, Coe …. Zehnkampf, 49,07, Heldenepos, Inkasso-Termine —- Nationalhymnen.

Auf geht’s.

Veröffentlicht von gw am 30. August 2015 .
Abgelegt unter: Blog – Sport, Gott und die Welt | Kommentare deaktiviert

Sonntag, 30. August, 6.25 Uhr

Aus den Meldungen der Nacht:

Nach langen Querelen soll jetzt der riesige Berliner Lenin-Kopf aus Granit geborgen werden. Mitte September werde das Haupt in einem Waldstück freigelegt und ins Museum gebracht, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Aus der dpa-Meldung erfahre ich auch,  das DDR-Denkmal sei nach dem Mauerfall  durch den Film “Good Bye, Lenin!” neu bekannt geworden. Toller Film, aber an die Szene kann ich mich nicht erinnern. Der Kopf soll jetzt geborgen und ins Museum verfrachtet werden und liege noch in einem Wald am Stadtrand, wo sich auf dem russischen Revolutionär Birken und Eidechsen angesiedelt (dpa) haben.

Ende September darf ich wieder einmal mein Baby “Nach-Lese” sitten. Der erste Einfall für ein Thema war “Fake”, ausgehend von dem angeblichen Dadaisten Karl Waldmann, über den (bzw. ob es den gab) sich die Feuilletons den Kopf zerbrechen. Dazu würde mir “The Hotz” von Badesalz einfallen, auch Heino Jäger, es gäbe schöne Geschichten nachzulesen. Zweites Thema: In der SZ-Interviewserie “Reden wir über Geld” redet der Künstler Tino Sehgal (von dem ich als Banause noch nie gehört hatte) über seine “flüchtige” Kunst. Sehr interessant. Sehgals flüchtige Kunst kann man sich nicht kaufen, sie sind Aktionen, von denen materiell nichts übrig bleibt. Da dachte ich sofort an ein altes Glossen-Thema von mir, an die Kunst und ob Kunst von Können kommt (eher nicht; das wäre Kunsthandwerk). Außerdem habe ich einmal eine Szene zusammengesponnen (weiß gar nicht, ob auch in einer Glosse veröffentlicht): Ein erfolgloser Künstler will die Kunstszene veralbern, denkt sich – ja! – flüchtige Kunst aus, indem er Eisskulpturen schafft, die er in öffentlichen Inszenierungen auftauen lässt, wobei sich das zahlende Publikum das Schmelzwasser, die geschmolzene Kunst, andächtig trinkend einverleibt. Das würde auch eine hübsch “Nach-Lese”.

Aber beim Interview-Lesen kam ich auf ein drittes Thema, das Interview an sich, seine Flüchtigkeit, und was Helge Schneider in einem Welt-Interview dazu sagt (andere Zitate kommen in die nächste Ohne weitere Worte-Kolumne). Er mag keine Interviews, weil: “Wenn ich etwas sage und das dann geschrieben ist, dann steht es so da. Als meine Aussage, in Stein gemeißelt. Für immer gültig. Aber eigentlich habe ich als Mensch doch das Recht, heute das eine und schon am nächsten Tag das genau andere zu sagen.”

Auch ich hatte schon immer meine Probleme mit den üblichen Interviews, in denen das spontan gesprochene Wort gilt. So habe ich aus langen Gesprächen mit Matthias Beltz  (meist für “Jahresendzeitkolumnen”) stets  ein “Interview” zusammengestellt, in dem das gesprochene Wort nur die Grundlage bildete. Die Original-Abschrift habe ich geändert, gekürzt, fehlende Zusammenhänge hergestellt, Aussagen auch verändert, wenn ich dachte, das sei gut für den Text, manchmal auch Gags, die sich beim Lesen nachträglich anboten, in Frage oder Antwort hineingearbeitet, das alles im nachträglichen Dialog mit Beltz. Motto: “Das könnten Sie doch so gesagt haben wollen, oder?” Dann fand er es entweder gut, oder nicht (dann wurde natürlich wieder gestrichen), oder er setzte auf das, was er gesagt haben wollen könnte, noch einen drauf, und so entstand ein “Interview”, das beiden und vor allem den Lesern sehr viel Freude bereitete.

Also: 1. Fake. 2. Kunst/Können. 3. Interviews.

Oder alle drei Themen in einem? Passt ja alles zum Oberbegriff  “Fake”.

So. Wieder einmal im Sonntagmorgenblog geschrieben wie gedacht, simultan, ohne Gedankenkontrolle. Stein(es)bruch für die “Nach-Lese”.  Die hat aber noch Zeit. Die “Montagsthemen” nicht. Auf dem Zettel bisher nur der Hoeneß-Film, Coe, Schippers, Rohleder, Zehnkampf und Bolt. Alles noch sehr vage, dunkel. Wird aber hoffentlich noch hell, so wie während des Schreibens auch draußen. Schönen Sonntag, liebe Leser.

Hach, beinahe hätte ich den Anlass für alle diese Assoziationen vergessen: Der Lenin-Kopf im Wald, auf dem Birken wachsen und Eidechsen leben: Ist er so nicht viel mehr Kunst als ausgegraben und poliert im Museum?

Veröffentlicht von gw am 30. August 2015 .
Abgelegt unter: Blog – Sport, Gott und die Welt | Kommentare deaktiviert

Baumhausbeichte - Novelle