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Sonntag, 7. Juni, 6.10 Uhr

Sogar die Hunde schlafen noch. Für mich aber schon Zeitdruck, da ich nach ihrem Aufwachen als Kurzzeit-Strohwitwer und ihr Reservemensch Gassi gehen muss. Und die erste der beiden Katzen schreit schon. Will gefüttert werden … Moment … ist erledigt.

Die Katzen sind, unabhängig von ihrer Familienzugehörigkeit, ein Muss hier oben auf dem Berg. Als der Vorgänger starb, der alte Fritz, sprach sich das unter den Mäusen in Windeseile herum. Sie machten sich schon wenige Tage danach im Keller breit, und als sie sogar die Wohnräume eroberten, holten wir die beiden kleinen Geschwister aus dem Tierheim. Sie sorgten schon als Katzenkinder schnell für Ruhe. Jetzt müssen sie sich ihre Mäuse sogar von draußen hereinholen. Zum spielen und fressen. Kein schöner Anblick. Und da sie schnäubisch sind und die Mäuse nicht ratzeputz auffressen, muss man im Keller aufpassen, nicht auf ein Nierchen oder eine sonstige Innerei zu treten. Oder auf eine vollgepumpte Zecke, die sich satt und zufrieden aus einem Katzen- oder Hundefell verabschiedet hat. Eklig.

Da ich als Flughafen-Abholdienst eingeplant bin, muss ich mich sputen: Nach dem Blog … o, da tapert die erste von oben herunter. Muss sie kurz und heftig begrüßen … erledigt. Weiter: Nach dem Blog Gassi, dann wird gefüttert, danach auch mich (Kaffee, Kuchen, ohne Knicks), Nachrichten sichten, Montagsthemen, zweites Gassi (hier am Dorfrand ist das kein Gassi, sondern ein Feldundwaldi), Flughafen.

Für die Montagsthemen ins Grobe gedacht: Mit Messi (außerirdisch/Schummel-cm/Tattoo/Frisur), Xavi (Bravo für den Bravi, Buh für Katar) anfangen, weiter mit noch mal Xavi (wg. Katar), Bestechung, Gedankenspiel Bundestagswahl, Thema für Kirchentag (wenn der Balken im eigenen Auge nur ein potenzieller ist), alberner Übergang mit Sacks/Dr. Squat weg vom Fußball, hin zur Leichtathletik (Übergang vielleicht aber auch: Standbein/Alonso/Lahm), Oregon/Salazar. Ziemlich viel, klingt noch ziemlich wirr. Wirrd aber, hoffe ich.

Sorry, der kleine Wort-Gag ist wirklich klitzeklein. Aber auch das wirrd noch. Bis dann.

Baumhausbeichte - Novelle