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Alex Jörg: Maik Franz, die Eintracht und die Dreijahresregel

Ich bin heute auf ein Interview der
11Freunde mit Maik Franz gestoßen, der Sie in Ihrer Meinung über das lasche
Training in der letzten Abstiegssaison der Eintracht stark bestätigt.

Für mich stimmt er dabei zusätzlich
ein Loblied auf Christoph Daum als Trainer an. Das Interview finden Sie
hier :
http://www.11freunde.de/interview/maik-franz-ueber-seine-karriere

Die Passage zitiere ich Ihnen :

Auch
Daum konnte das Ruder nicht mehr herumreißen. Warum nicht?

Vielleicht hätte man schon früher in der Saison härter durchgreifen müssen.
Bevor Daum kam, war im Training zeitweise zu viel La Paloma. Ich habe noch
versucht, wieder ein bisschen Druck auf den Kessel zu kriegen. In einer
Trainingseinheit vor dem Spiel gegen St. Pauli habe ich pausenlos Georgios
Tsavellas beackert, ein heißblütiger Grieche, der natürlich voll darauf
eingestiegen ist. Plötzlich war wieder Feuer in der Truppe und wir gewannen
das Spiel, unser einziger Sieg in der Rückrunde. Es war auch wieder mehr
Zug im Training, aber wir hatten wahnsinniges Pech in den letzten Spielen
und holten nicht mehr die nötigen Punkte. 

Weiterhin habe ich vor einiger Zeit einen Interessanten
Artikel eines englischen Fußball-Journalisten über eine allgemeingültige
Dreijahresregel für erfolgreiche Fußballvereine gelesen, den ich jetzt
im Bezug auf Borussia Dortmund wieder ausgegraben habe. Ich hatte bisher
nicht die Zeit, mich intensiv mit den Argumenten in Bezug auf Dortmund zu
beschäftigen, um die Thesen abzugleichen, ich glaube jedoch, dass die Trefferquote,
auf Dortmund angewendet, ziemlich hoch ist. Vielleicht haben Sie ja die
Zeit und Muße, sich dem einmal anzunehmen.

Die Artikel dazu finden Sie hier: http://www.theguardian.com/football/blog/2012/jan/10/three-year-rule-barcelona

und hier
http://www.theguardian.com/sport/blog/2012/may/02/the-question-great-teams-end

(Alex Jörg)

Baumhausbeichte - Novelle