Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

Donnerstag, 19. Februar, 14.50 Uhr

Aus meiner Antwort zur Adblocker-Mail:

Sie haben auch von dem Ast geschrieben, auf dem ich sitze und an dem ich säge. Das erinnert mich an eine Kolumne von mir, in der ich genau das beschrieben habe (im Moment fällt mir nicht ein, wann und wo, aber ich werde nachschauen): Dass wir (die Presse) an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen, und dass wir in das Sägen auch noch viel Geld stecken. Damit meinte (und meine) ich, dass die Presse mit ihren umfangreichen, zum Teil sehr gehaltvollen und kostenfreien Angeboten das Internet als Konkurrenz noch viel attraktiver macht als es schon ist, ohne dass die realistische Möglichkeit besteht, irgendwann mit diesem Sägen kein Geld mehr zu verlieren. 

Dass ich ebenfalls ein Blog schreibe und meine Kolumnen und Sonstiges für lau im Netz stehen, ist dann die andere schizophrene Seite … Jedenfalls herzlichen Dank für Ihre Mail, die ich natürlich … in die Mailbox des kostenlosen Netzablegers “Sport, Gott & die Welt” stelle.

Und jetzt mal nachschauen. Archiv, Sägen, gw Ast – kommt was?

Das alte Problem der neuen Medienzeit: Ist es Online-Sägen am Zeitungs-Stamm, auf dem eigenen Ast sitzend? Oder – nicht gerade auferstehend aus Ruinen, aber der Zukunft zugewandt – die große Chance? Die sicher nicht. Eher: Hinwendung zum Unvermeidlichen. (2011)

Mehr finde ich auf die Schnelle nicht. Aber ich suche weiter, ich habe ganz sicher noch ausführlicher dazu geschrieben.

Baumhausbeichte - Novelle