Archiv für Oktober 2014

Freitag, 17. Oktober, 10.30 Uhr

Den ersten Versuch für diesen/s Blog habe ich um 10.10 Uhr geschrieben, bin, fast fertig, in der Tastatur oben links auf eine Taste abgerutscht – weg war’s. Ich sehe es positiv: Lieber Blog-Brabbeln weg, als „Sport-Stammtisch“, „Nach-Lese“ („Renner der Saison“) und „Brille für die Ohren“ („Mein progressiver Alttag“ im „Senioren-Journal“), die drei Kolumnen für die morgige Ausgabe, die jetzt auch schon online stehen. Nach Nachtarbeit, denn mein Tunnel in die Redaktion ist verschütt‘, ich habe die Texte heute nacht gemailt und bin heute früh in die Redaktion gefahren, wo ich jetzt in meinem alten, wegen Urlaubs kurzfristig verwaisten Bürochen sitze. Übrigens ohne jede Wehmut. Im Gegenteil.
Eher mit Wehwut, auf mich, vor allem aber auf Mikrosoft, denn die Verschüttung habe ich mir selbst zuzuschreiben. Weil der Ton im Laptop ausgefallen war, ging ich auf Fehlersuche, fand die Möglichkeit der „Auffrischung“, die den Computer, wie der Name sagt, auffrischt, aber alle Dateien und Einstellungen unangetastet lässt. Angeblich. War dreist gelogen. Tunnel weg, alle arbeitserleichternden Einstellungen weg, das teuer gekaufte (nicht reingetrickste) Office weg, und das nicht wegen meiner fehlerhaften Reparaturarbeit, sondern weil dies sogar schon einem unserer EDV-Experten passiert ist, wie ich leider erst nachher erfuhr. Also Hände weg vom Auffrischen!
Ich konnte daher auch bis heute früh keine Mails lesen und beantworten, womöglich sind auch einige zusammen mit dem Tunnel verschütt‘ gegangen. Da es unerwartete Schwierigkeiten gibt, den Tunnel wiederherzustellen, kann ich eventuell zu Hause weiterhin keine Mails lesen und Blogs schreiben. So, damit sind Sie informiert, und ich fahre heimwärts.

Veröffentlicht von gw am 17. Oktober 2014 .
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Mittwoch, 16. Oktober, 9.45 Uhr

Morgen erscheint im Blatt die „Wer bin ich?“-Auflösung. Hier schon mal die diesmal erreichten Punkte:

 

Drei Punkte: Dr. Joachim Bille (Reiskirchen), Thomas Buch (Friedberg), Stefan Christen (Lich), Wolfgang Egerer (Rosbach), Detlef Hartig (Nidderau), Ulrich Hermann (Friedberg), Doris Heyer (Staufenberg-Treis), Andreas Hofmann (Bad Nauheim), Dr. Paul Limberg (Linden), Dieter Neil (Großen-Buseck), Klaus Pradella (Heuchelheim), Klaus Philippi (Staufenberg-Treis), Walther Roeber (Bad Nauheim), Paul-Gerhard Schmidt (Mücke-Nieder-Ohmen), Jochen Schneider (Butzbach), Rüdiger Schlick (Reichelsheim), Manfred Stein (Feldatal).
Zwei Punkte: Jost-Eckhard Armbrecht (Großen-Buseck), Dr. Sylvia Börgens (Reichelsheim), Helmuth Born (Karben), Uwe-Karsten Hoffmann (Bad Nauheim), Karola Schleiter (Florstadt), Prof. Peter Schubert (Friedberg), Ingrid Wittich (Mücke), Klaus-Dieter Willers (Hungen), Rainer Woltmann (Gießen).
Ein Punkt: Beate Dachauer (Niddatal), Uwe Paulus (Biebertal), Jens Roggenbuck (Mainzlar).

 

Jetzt übertrage ich die Punkte in die Gesamtwertung 2014, deren Spitzengruppe ich dann ebenfalls online stelle, später dann auch die komplette Kolumne mit Teilnehmer-Zitaten. Bis dann.

 

 

Bin wieder da. Mit der 2014-Spitzengruppe:

 

15 Punkte: Thomas Buch, Wolfgang Egerer, Ulrich Hermann, Dr. Paul Limberg, Klaus Philippi, Walther Roeber, Rüdiger Schlick, Paul-Gerhard Schmidt, Jochen Schneider.
14 Punkte: Dr. Joachim Bille, Dieter Neil, Manfred Stein
13 Punkte: Jost-Eckhard Armbrecht, Helmuth Born, Detlef Hartig, Uwe-Karsten Hoffmann, Andreas Hofmann, Klaus Pradella, Prof. Peter Schubert.
12 Punkte: Dr. Sylvia Börgens, Karola Schleiter.

 

Einen Fehler von vorhin habe ich selbst noch gefunden (Prof.Peter Schubert hat zwei, nicht einen Punkt). Für weitere Fehlermeldungen vor Drucklegung wäre ich sehr dankbar. Überhaupt keine Fehlermeldungen wären aber noch viel besser. – Das war’s für heute im Blog, die Kolumne kommt nachher in die „gw-Beiträge Anstoß“.

 

Veröffentlicht von gw am 15. Oktober 2014 .
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Sonntag, 12. Oktober, 10.25 Uhr

Wutsch! Flutsch! Noch keine halb zehn, und „Montagsthemen“ schon geschrieben, überprüft, auf die erste Sportseite und auch schon online gestellt. Persönliche Bestleistung? Falls ja, nur eine quantitativ messbare. Was lediglich eine Sekundärtugend ist. Über primärtugendhafte Bestleistungen entscheidet nur der Leser, der bei mir grammatisch nie, aber ansonsten immer vor allem die Leserin ist, liebe Bürgerinnen und Bürger, Emanzinen und Emanzen, Menschinen und Menschen.

Wer war’s eigentlich, der „Bürgerinnen und Bürger“ phonetisch zu einer Silbe verschmolzen hat („etwa so: „Bürgnn“. Nee, kunstvoller, ist schriftlich kaum nachzuahmen)? Ah ja, Koschwitz. Was macht der eigentlich? Hatte ich zuletzt auf dem Balkan auf dem Radar, Kroatien oder Kosovo oder so wo.

„Auf dem Radar“ habe ich nur geschrieben, weil fast alle diese Modefloskel auf dem Radar haben. Bei mir einmal hier und nie wieder.

Ha! Habe mal kurz den Blog geschossen, bei Wikipedia nachgeschaut … noch mal Ha! … „Blog geschossen“?  … Hat mir Freud das eingeflüstert, weil ich einen Bock geschossen habe? Nein, angeblich gibt es ja keine Freudschen Fehler, das soll sich Freud nur ausgedacht haben … Satz neu beginnen: Habe mal kurz den Blog geschlossen, bei Wikipedia nachgeschaut, was Koschwitz heute so macht, und da wäre beinahe wieder Freud ins Spiel gekommen (dessen Fehler es ja gar nicht gibt), denn natürlich ist mir altem Hessen und HR-Hörer Thomas „Kuschelrock“ Koschwitz näher als Hans „Silbenverschlucker“ Koschnick. Der hat in diesem Jahr 85. Geburtstag gefeiert und eine Gemeinsamkeit mit Thomas Koschwitz: Beide sind noch aktiv, aber nicht mehr groß im Geschäft, daher hat sie kaum jemand noch auf dem Ra…tatata!

Übrigens habe ich beim überprüfenden Nachlesen der „Montagsthemen“ einen Fehler korrigiert, der zum Freudschen(?) Verschlucken passt: Aus „laustark“ habe ich noch rechtzeitig „lautstark“ gemacht. Aber das schöne Wörtchen  „laustark“ ist notiert und in den Zettelkasten gelegt. Bei passender Gelegenheit wird es in der Kolumne wieder auftauchen. Wetten dass! Und das muss für heute genügen. Rentners Sonntagsvergnügen: Auf die Kolumnen-Kür folgt keine Zeitungsmacher-Pflicht, sondern Sonntagskür.

Nachtrag, Sekunden später: Sehe gerade, dass es schon kurz vor halb elf war. Mit zunehmendem Alter wird die Zeit eben schneller. Oder langsamer? Die ähnliche Frage werde ich mir in Kürze wieder stellen, wenn die Zeit umgestellt wird. Ist es dann, wenn ich nach Sommerzeit um halb elf fertig wäre, erst halb zehn oder schon halb zwölf? Alle Jahre wieder weiß ich es vorher nicht, merke es am Umstellungstag und vergesse es tags darauf wieder.

Letzte Anmerkung: Koschw.. nick war nicht in Kroatien oder Kosovo, sondern sonst wo, nämlich in Bosnien-Herzegowina (Mostar, die Brücke, der Anschlag usw.). So, jetzt aber Schuss! Äh, Schluss!

Veröffentlicht von gw am 12. Oktober 2014 .
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Sonntag, 12. Oktober, 6.40 Uhr

Bin nicht später dran als sonst am Sonntag, sondern habe erst noch ziemlich angetan das ganzseitige FAZ-Interview mit Jürgen Klopp gelesen. Natürlich auch in der Hoffnung, den einen oder anderen plakativen Satz für „Ohne weitere Worte“ rausfischen zu können. War nichts. Waren „nur“ kluge, überzeugende, in sich zusammenhängende Gedanken des BVB-Trainers, deren Tenor nicht in Interview-Minibruchstücken zusammengefasst werden kann, auch nicht durch meine Methode, dies in ähnlichen Fällen durch entsprechende, manchmal im Interview textlich weit auseinanderliegende Sätze mit dem Auslassungs-Hinweis „(…)“ zu verbinden. Behelfsweise habe ich einen Nebenaspekt (Sätze zu Xabi Alonso) vermerkt (bleibt aber auf der Ersatzbank und kommt nur bei einem ähnlichen Ausfall-Pech wie beim BVB zum Zuge). Und ein Satz kommt in die „Montagsthemen“ („96 Prozent alles richtig machen, kann zu einem 0:1 führen“), denn er passt prima zum Länderspiel in Polen.

Obwohl es in der Welt knirscht und knackt und leider auch kracht, bleiben die Agenturmeldungen der Nacht erfreulich unaufregend. Auch keine Geburtstagsartikel, wie zuletzt bei Nana M., Udo J., Brigitte B. oder Sofia L., also auch keine Inspiration für Blog oder Kolumne. Nur der Vorschau-Artikel zum morgigen „Tag der Katastrophen-Vorbeugung“ könnte was hergeben, beziehungsweise die Schlagzeile. Irgendwie in den „Montagsthemen“ mit dem Iren-Spiel zusammenbringen? Mal sehen.

Mal zwischendurch wieder was zugegeben: Die Promi-Namen oben habe ich nicht aus irgendwelchen tiefsinnigen Erwägungen abgekürzt, sondern weil ich Nanas M.-Namen nicht aus dem Stegreif unfallfrei schreiben kann. Zweimal „ou“? Im Zweifel dann eben nur M.

Noch dies: Warum überhaupt fange ich am Sonntag in solcher Herrgottsfrühe an? Wenn die Frage kommt, antworte ich meistens – habe ich, glaube ich, auch im Blog schon mal geschrieben -, dass es dafür keinen Grund gibt, es habe sich einfach so ergeben, warum auch immer. Als jetzt die Frage wieder gestellt wurde, war meine KKK-Herzensdame dabei (gerade steht sie hinter mir. Kaffee kochen? Ja, bitte, in fünf Minuten, dann bin ich mit dem Blog fertig), und da sie ein viel intakteres Gedächtnis hat als mein durchlöchertes, wusste sie gleich die richtige und von mir längst vergessene Antwort: Weil ich bis vor zwei Jahren so früh in die Redaktion fuhr, um die „Montagsthemen“, meine Kür, zu schreiben, weil dann, gegen Spätmorgen-Frühmittag,  die lange, lange redaktionelle Pflicht des Zeitungsmachens begann, in der keine Zeit für Kolumnen-Spässchen war. So isses, so war es, und so bleibt es, obwohl es nicht so bleiben müsste, sondern aus nackter Gewohnheit. Und jetzt Kaffee, Kuchen, Knicks.

Veröffentlicht von gw am 12. Oktober 2014 .
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Samstag, 11. Oktober, 15.50 Uhr

Ein Hoch auf unsere EDV! Sie arbeitet auch am Samstag (Herr Szymanski. Dankeschön!) und hat das Problem gelöst. Nun weiß ich also, wie viele WBI-Teilnehmer drei Punkte gesammelt haben: 18. Darunter nicht alle der Spitzenplatzierten, da einige bei Frage drei Kapitulationserklärungen abgegeben haben. Einer, der den Gesuchten nach mühevoller Detektivarbeit gefunden hat, fragt erstaunt: „Wie sind Sie bloß auf den gekommen?“ Ganz einfach: Er war am 19. September das Tagesthema auf meinem Griechisch-Sprachkalender. In griechischer Sprache. Zum Glück mit Übersetzung: „Der griechische Sänger wurde 1972 auf der Insel Korfu geboren. Bis zum Alter von 17 Jahren betrieb er Stabhochsprung und wurde Mitglied der Leichtathletik-Nationalmannschaft Griechenlands. Im Jahr 1991 hatte er seinen ersten erfolgreichen Auftritt beim Musikfestival Thessalonikis, bei dem er den ersten Platz belegte. Der Künstler nahm zweimal am Eurovision Song Contest teil. Als dieser 2004 in Athen ausgetragen wurde, gehörte er zu den Moderatoren.“ Sein Name? Verrate ich erst in der Auflösungs-Kolumne fürs Blatt.

Wegen der System-Probleme konnte ich den Hinweis von zwei geschätzten Lesern erst jetzt lesen. Zum „Sport-Stammtisch“, in dem daher unkorrigiert stand, dass meine Top-Musikzeit „sogar zwei Jahrzehnte“ umfasst, von Mitte der 60er bis Mitte der 70er Jahre. Aber ich muss zugeben: Das war kein Flüchtigkeitsfehler, sondern Absicht, denn ich gehe davon aus, dass das zwar keine vollständigen zwei Jahrzehnte sind, dass diese rund zehn Jahre aber eben zwei Jahrzehnte „umfassen“. Liege ich falsch? Wie dem auch sei: Wegen des System- und Mail-Ausfalls kam ich erst gar nicht ins Zweifeln. Aber jetzt zweifele (oder zweifle?) ich – kommt man ins Zweifeln oder ins zweifeln? Mhmm. Man sagt ja, viele älter Werdende werden, je älter sie werden, um so kindischer. Ist bei mir kaum noch möglich, aber in Sachen Rechtschreibung scheine ich auf kindliche Entwicklungsstufe, so etwa dritte Klasse, zurückzufallen. So kommt man ins … Zweifeln?

Falls Sie zweifeln, ob Ihre WBI-Mail angekommen ist: Ja, nichts ging verloren, es war nur ein Zugangsproblem für mich, nicht für ankommende Mails.

Veröffentlicht von gw am 11. Oktober 2014 .
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