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Sonntag, 27. Oktober, 10.10 Uhr

Erst kurz nach zehn, und schon alles erledigt. Dank Zeitumstellung. Viel Zeit also, um noch Korrekturen fürs Blatt zu machen. Zuletzt hatte schon Walther Roeber auf das „cetero censeo“ aufmerksam gemacht, aber wegen der Mailprobleme konnte ich die Korrektur erst lesen, als das „Klöpschen“ (E.-L. Reuter) schon im Blatt stand.

Dass ich mit der Zeit falsch lag, hätte ich merken müssen. Denn der Körper lässt sich nicht durch Zeitumstellungen manipulieren. Jedenfalls nicht in einer gewissen Beziehung. Mehr nicht dazu, selbst ich pflege manchmal eine gewisse Demenz. Hab ich das jetzt wirklich geschrieben? Ja. Ehrlich. Also: eine gewisse Dezenz.

Der Themenzettel ist doch noch sehr schnell voll geworden, die „Montagsthemen“ sind wieder viel zu umfangreich geraten, einiges musste draußen bleiben. Zum Beispiel: Warum sind manche Spieler fast immer, andere fast nie verletzt? Dazu habe ich einen sehr interessanten Grund buchstäblich auf Lager (habe mich an ein Gespräch mit einem Physio-Guru erinnert). Außerdem ebenfalls auf Lager: Assoziationen zu Jesse Owens, dessen Geschichte Hollywood derzeit verfilmt, auch in Berlin, auch im Olympiastadion, ohne blaue Tartanbahn (wird weggepixelt), aber mit nachgebautem Führerbalkon an der Haupttribüne.  Und: der Unfall unserer Gold-Bahnradlerin im Straßenverkehr, mit Tempo 50. Und: Demnächst regnet es 100-Jährige vom Himmel (nach Red-Bull- und Google-Weltrekorden). Vielleicht in dieser Woche in einem Zwischen-„Stammtisch“. Falls die Redaktion einen will.  Und jetzt gleich ab ins Bergische. Am Abend dann eventuelle Korrekturen. Bis dann.

Baumhausbeichte - Novelle