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Freitag, 17. Oktober, 10.30 Uhr

Den ersten Versuch für diesen/s Blog habe ich um 10.10 Uhr geschrieben, bin, fast fertig, in der Tastatur oben links auf eine Taste abgerutscht – weg war’s. Ich sehe es positiv: Lieber Blog-Brabbeln weg, als “Sport-Stammtisch”, “Nach-Lese” (“Renner der Saison”) und “Brille für die Ohren” (“Mein progressiver Alttag” im “Senioren-Journal”), die drei Kolumnen für die morgige Ausgabe, die jetzt auch schon online stehen. Nach Nachtarbeit, denn mein Tunnel in die Redaktion ist verschütt’, ich habe die Texte heute nacht gemailt und bin heute früh in die Redaktion gefahren, wo ich jetzt in meinem alten, wegen Urlaubs kurzfristig verwaisten Bürochen sitze. Übrigens ohne jede Wehmut. Im Gegenteil.
Eher mit Wehwut, auf mich, vor allem aber auf Mikrosoft, denn die Verschüttung habe ich mir selbst zuzuschreiben. Weil der Ton im Laptop ausgefallen war, ging ich auf Fehlersuche, fand die Möglichkeit der “Auffrischung”, die den Computer, wie der Name sagt, auffrischt, aber alle Dateien und Einstellungen unangetastet lässt. Angeblich. War dreist gelogen. Tunnel weg, alle arbeitserleichternden Einstellungen weg, das teuer gekaufte (nicht reingetrickste) Office weg, und das nicht wegen meiner fehlerhaften Reparaturarbeit, sondern weil dies sogar schon einem unserer EDV-Experten passiert ist, wie ich leider erst nachher erfuhr. Also Hände weg vom Auffrischen!
Ich konnte daher auch bis heute früh keine Mails lesen und beantworten, womöglich sind auch einige zusammen mit dem Tunnel verschütt’ gegangen. Da es unerwartete Schwierigkeiten gibt, den Tunnel wiederherzustellen, kann ich eventuell zu Hause weiterhin keine Mails lesen und Blogs schreiben. So, damit sind Sie informiert, und ich fahre heimwärts.

Baumhausbeichte - Novelle