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Karl Nickerl: Haben alle vor diesem kleinen Mann schon kapituliert?

Ihren Artikel unter “Montagsthemen” zu Bernie Ecclestone habe ich mit großem Interesse gelesen und stimme diesem voll und ganz zu.
Sollten seine Anwälte und er dem Gericht 100 Millionen Dollar als Deal anbieten, dann stellt diese Summe für ihn Peanuts dar, die er locker vom Festgeldkonto zahlt.
Ich bin noch nicht ganz davon überzeugt, ob er diesem Deal zustimmt, um nicht verurteilt zu werden. Das Gericht könnte eine noch höhere Summe als Vergleich nennen, zumal vor Tagen zunächst 25 Millionen genannt wurden. Bei dieser Gelegenheit sollte sich das jeweilige Finanzamt gleichzeitig damit beschäftigen, ob dieser Mann in all den Jahren seine Einnahmen in Deutschland richtig angegeben und ordnungsgemäß versteuert hat. Vielleicht wäre dann der nächste Prozess fällig.
Ich frage mich auch, wie dieser unscheinbare kleine Herr, der gerne im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht und von Frauen umgeben ist, zu einem riesen-riesengroßen  Vermögen kommen konnte. Dieser jetzige Prozess zeigt, dass auch er durch kriminelle Machenschaften sein Vermögen immer mehr steigern konnte. Da Deals gesetzlich zulässig sind, wird der Bürger bei einer Vergleichszahlung nie erfahren, welch kriminelle Energie hinter derartigen Geschäften wirklich steckt. Wie kann es sein, dass dieser Mann allein die Formel 1 Szene im Automobilsport seit vielen Jahren beherrscht ?. Haben alle anderen vor diesem kleinen Mann schon kapituliert ?
Mit  großem Interesse erwarte ich das Urteil. (Karl Nickerl/Staufenberg-Daubringen)

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