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Helmut Cichorius: Rehm und der I. Weltkrieg

Tja, jetzt ist es also soweit. Auch in Deutschland beginnt man anscheinend, hier der DLV, die “Vorteile” der fortgeschrittenen Prothesentechnik für die eigenen sportlichen Erfolge zu entdecken.

Vielleicht überlegt ja jetzt doch der eine oder andere Athlet, ob er nicht seine von Geburt an mitgegebenen körperlichen Defizite anderweitig korrigiert, so wie Sie es, eigentlich nicht ganz im Ernst, vorhergesagt haben.

 

Zum 100jährigen Ultimatumsjubiläum:

Ich hatte einmal ein Seminar in der Didaktik der Geschichte, da spielten wir ein Planspiel durch zu genau diesem Thema. Am Ende kam es fast genauso, wie es sich in der Geschichte zugetragen hat.

Aber worauf ich hinaus wollte: die jüngeren Mitspieler, alle so um die 20 Jahre alt, hatten doch schon sehr große Schwierigkeiten, sich in die Stimmung der damaligen Zeit hinein zu versetzen. Entsprechend schwierig ist es, die Konsequenzen bis in unsere heutige Zeit nachzuvollziehen, obwohl der Ukrainekonflikt eigentlich genug Stoff zum Nachfragen hergibt. Von da ist vielleicht die beklagenswerte schwache Resonanz zu erklären. Mich würde ein Vergleich interessieren, wie gut in Frankreich Veranstaltungen zu diesen Themen besucht sind.

 

Vielleicht hinkt der Vergleich: aber ob jemand zu Beginn der 20. Jahrhundert in wilhelminischen Leben verstanden hat, was in deutschen Landen zur Zeit der napoleonischen Kriege die Menschen bewegt hat, und das in den verschiedenen Lebensbereichen, mag auch ein sehr schweres Unterfangen gewesen sein.

 

Ansonsten viele Grüße aus Frankfurt, und große Freude über die Erfolge von Tony Martin, André Greipel und Marcel Kittel.

Schade, das Nibali so gar keinen Gegner hatte, aber verdient hat er den Sieg allemal.

Und: ich lass mir den Spaß an der Tour nicht vermiesen: ALS WEIDER ! (Helmut Cichorius)

Baumhausbeichte - Novelle