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Dienstag, 15. Juli 11.10 Uhr

Als die Weltmeister einschwebten, war ich auf meiner kurzen Schnellrunde unterwegs, zum ersten Mal seit langer Zeit. Auf dem alten Trekkingrad.  Trekkingradalte Blog-Leser kennen die Strecke, irgendwann habe ich sie sogar bebildert in den Blog gestellt. Überraschend: Das Fahren mit dem Pedelec hat der Form nicht geschadet. Zeit: 44 Minuten, immer unter dem Limit gefahren. Meine ewige Weltbestzeit: 37:38 Minuten (stimmt das überhaupt? Muss mal weit hinten im Blog nachschauen, irgendwann habe ich es geschrieben), auf dem Halbrennrad allerdings und bis zur letzten Rille. Vielleicht ist das Akku-Fahren sogar ein gutes Trainingsmittel, jedenfalls für Freizeitfahrer. Meine Methode: So lange wie möglich ohne Akku fahren, allenfalls zwischendurch bei richtig steilen Anstiegen einschalten, dann schnell wieder aus und erst am Schluss, zur Belohnung, kilometerlang mit Akku, was sich wie Fahren bei starkem Rückenwind anfühlt.

So, das nur, weil immer wieder mal interessierte Nachfragen nach meiner Radlerei kommen.

Morgen schreibe ich die abschließende WBI-Kolumne zur Fußball-WM. Bin mal gespannt, wie viele eine Lösung einschicken werden. Die Runde lief über vier Wochen, ohne Ankündigung in den üblichen Kolumnen versteckt, man musste Buch führen, die Gesuchten finden und dann noch die entscheidende Frage richtig beantworten – wer macht sich so viel Mühe und weiß dann auch noch alles? Ich tippe auf maximal drei “Richtige”.

Für Samstag dann der “Sport-Stammtisch”, die Feierwelle ist dann wohl abgeebbt und ich kann, ohne Miesmacherei, ein bisschen relativieren, was da geschehen ist. Man denke nur, Kroos’ Kopfball-Rückgabe und Neuers Faustabwehr-Attacke … ach was, heute noch nicht, heute feiern wir sie.

Baumhausbeichte - Novelle