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Barbara Tomsch: Wrestling und Turniertanz

Beim Frühstück, wie üblich, WZ-lesend habe ich mich sehr amüsiert über “Wrestling ist athletischer Turniertanz”! Als (früherer) langjähriger Wrestlingfan wurde ich manchmal angefeindet und als “Nestbeschmutzerin” beschimpft, denn bei Veranstaltungen, die ich mit Freundinnen gern besuchte, machte ich mich oft lautstark lustig über Luftlöcher, die manche “Kämpfer” schlugen. In den Neunzigern des letzten Jahrhunderts machte so ein “Wrestlingevent” wie “Wrestlemania” viel Spaß, und wer über “Premiere” verfügte, hatte eine ganze Nacht lang die Bude voller begeisterter Fans.

Sie haben Recht, das jetzige Wrestling als öde und phantasiearm zu bezeichnen. Im Sender Tele 5 sah ich letzten Donnerstag eine “Raw”-Folge und war sehr enttäuscht. Das schaue ich mir nicht mehr an und bin traurig, dass ich vor Jahren beim Umzug meine Videos  mit Hogan, Jesse Ventura, Jake the Snake und vor allem Shawn Michaels und Terry Funk jr. entsorgt habe. Ein “alter” Mit-Fan aus Pohlheim meint auch, an das “Theaterspielen” eines “Undertaker” kommen heutige “Foulspiel”-Akteure bei weitem nicht heran. Da bin mal wieder mit Ihnen auf gleicher Wellenlänge. (Barbara Tomsch/Reichelsheim)

Baumhausbeichte - Novelle