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Arno Baumgärtel: Ohrfeige

Und wieder etwas Sprachliches, das mir ins Auge springt, von wo es bis
zum Ohr nicht weit ist: Denn dass die “Ohrfeige” aus Ihrem
Samstags-Anstoß mit der Feige, der Frucht, zusammenhängen soll, dem
Sinne nach: “geschwollen”, steht zwar im etymologischen Duden, überzeugt
mich aber nicht. Eher schließe ich mich der Version an, die den Ursprung
im Verb “fegen” im Sinne von “darüberfegen”, “schlagen” sehen. Okay,
beweisen kann ich es nicht, möglich ist es. Es sei aber erwähnt.
Augen und Ohren auf, immer. Bis zum Nächsten! (Arno Baumgärtel/Gießen)

Baumhausbeichte - Novelle