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Klaus Philippi: Pelops

nach zwei Runden mit “echten” Menschen klang mir diese Runde direkt
wieder einmal sehr nach griechischer Mythologie. Hätte ich da mal im
Latein-Unterricht am altehrwürdigen LLG besser aufgepasst, denn auch
da – und nicht nur in Griechisch, das ich mir dann doch sparte -
wurden die griechischen Sagen gerne übersetzt.

Mit den Qualen, die dem Vater auferlegt wurden, fiel mir dann aber
recht schnell Tantalos ein, der sich als Schlüssel entpuppte. Er
misshandelte seinen Sohn Pelops, in dem er ihn – schön
filetiert – den Göttern als Mahl kredenzte, die das aber gar nicht
lustig fanden und Pelops wieder zum Leben erweckten. Der schlug dann
später in einem Wagenrennen (der erwähnte Wettkampf) König Oinomaos.
“Von höheren Mächten beflügelt” wurde er dabei durch die gefügelten
Rosse des Poseidon, sicherheitshalber bestach er aber auch Oinomaos
Wagenlenker Myrtilos, der, als er seinen Lohn forderte, ebenso wie
Oinomaos von Pelops getötet wurde.

Dies die Kurzfassung der Vita von Pelops, dem Gesuchten der
aktuellen Runde, nach dem der Peloponnes benannt ist. (Klaus Philippi/Staufenberg-Treis)

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