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Freitag, 11. April, 17.20 Uhr

Werkstattbericht. “Sport-Stammtisch” mit mehr Mühe als normal geschrieben. Hoffentlich merkt man’s nicht. Warum es heute nicht richtig lief und manchmal wie von alleine: keine Ahnung, auch nach hundert Jahren Kolumnenschreiben nicht.

Im Stammtisch Kritik an Klopp-Artikel in der “Zeit”. Zu böse? Eigentlich sollte es nur sanft ironisch werden, aber wenn’s nicht läuft, dann holpert’s halt.

Zur Frage in der “Mailbox” (bitte dort nachlesen): Ich weiß es nicht, lieber Herr Franz. Ich weiß aber, dass ich froh wäre, wenn meine jährlichen Geschäftsbilanzen knapp unter der Inflation im Gewinnbereich liegen würden.

Ich weiß auch nicht, warum nach der “Antisemitismus”-”Nach-Lese” vor einer Woche (siehe “gw-Beiträge Kultur”) keinerlei Reaktionen kamen, weder von politisch-korrekter Seite noch von denen, deren Beifall mir unangenehm wäre, und leider auch nicht von jenen, auf deren Meinung ich Wert lege. Ich bilde mir wirklich nicht viel auf mein Kolumnenschreiben ein, aber Reaktionen gibt es so gut wie immer. Antisemitismus als Thema: Ein zu heißes Eisen, zumindest ein zu heikles?

Dass der Stammtisch nicht rund lief, liegt vielleicht auch an den zu vielen Themen, die ich mir vorgenommen hatte. Hier die Stichworte, die nicht durchgestrichen werden konnten:

Bundestrainer heißt (noch?) nicht Klopp, sondern Löw, sein Gegenmodell.

Was Barcelonas Tiki-Taka-Ballgeschiebe wirklich wert ist, sieht man, wenn Messi einen schlechten Tag erwischt.

Wichtigster BVB-”Neuzugang” für die kommende Saison: Ilkay Gündogan; mit ihm fehlte zentral der Genialitäs-Unterschied, wie demnächst auch bei der WM.

Allianz Frauen Bundesliga: Hier im Blog heute erst- und danach letztmals geschrieben. Bei mir spielt nicht die Allianz-Liga in der Commerzbank-Arena um den Deutsche-Bank-Pokal; Quizfrage: In welchem deutschen Sport wurde erstmals eine Liga nach einem Sponsor benannt? War es Basketball, Bier, Veltins? Natürlich gilt der Verzicht nur für meine Kolumnen, aber wenigstens dort gönn’ ich es mir; hab ja sonst nix; siehe Geschäftsbilanz; Spüre ich Leser-Trost? Danke. Schluss mit dem Quatsch.

Weiter mit dem nicht Durchgestrichenen: Beim Homm-Komplex nicht unterbringen können: Kölmel, Eintracht Braunschweig, Verlag 2001, Eintracht Frankfurt, Rainer Leben, abgetaucht? untergetaucht?, der ganze Kladderadatsch von damals.

Hopfner, Watzke, Lügen, Unwahrheit, Kreter, Glaubwürdigkeitsproblem

Schwächeln die Bayern? Mitte der Saison zeigten sie Fußball vom anderen Stern, jetzt “nur” noch prima Fußball von dieser Welt.

Der Fußball, die Experten, die Schiedsrichter und das motivierte logische Denken.

Machata: Meine Meinung bei Olympia und jetzt der Freispruch.

Hopp, sein Hoffen, dass sich Hoffenheim ab ca. 2018 selbst finanzieren kann und mein Umkehrschluss dazu (aber mit dem cetero censeo, dass H. ein echter Mäzen ist und mir lieber als jeder Olig-arsch) (fällt mir jetzt auf: hat das schon jemand so verballhornt? Muss ich mal googeln; falls nicht, Copyright für mich)

 

Ganz schön viel Unerledigtes aus der Werkstatt im Stein(es)bruch. Einiges werde ich wohl noch aufpolieren. Bis dann.

 

 

Baumhausbeichte - Novelle