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Dr. Hans-Ulrich Hauschild zum Blog (“Wettbewerbsverzerrung”)

Eine sehr frühe Antwort auf Ihre ersten Zeilen. So früh, ungefiltert und sehr spontan deshalb, weil ich gleich los muss, zum Sport. Ach ja, das ist ja für Sie keiner. Ich spiele heute Bridge – Regionalliga. In Bad Hersfeld für Fulda. Doch, doch, das ist Sport, nämlich echter Wettbewerb, weil jedes Karten- und Spielglück ausgeschaltet ist. Es gibt keine »guten Karten«, sondern nur Denkprobleme, die von jeder mitspielenden Mannschaft vergleichbar gelöst werden müssen. Dies in Kurzfassung die Definiton von Bridge als Denksport. Warum schreibe ich das? Ich bin sehr gespannt darauf und kündige schon jetzt nachhaltigen Protest an, wie Sie begründen wollen, dass diese schrecklichen Bayern keine »Wettbewerbsverzerrung« betreiben. Natürlich tun sie das, wie Sie schon ganz einfach aus der Tabellen-Lage von Augsburg vs. Mainz sehen können. Wenn die in Hamburg auch so auftreten, kostet es irgendwem, wahrscheinlich Nürnberg, Millionen, Tränen der Fans. Die Glaubwürdigkeit ist weg. Sie wollen doch wohl nicht sagen, nein, Sie doch nicht, dass für uns alle der internationale Fußball das »höhere Gut« ist? Wir sind alle Bayern, also ich nicht, um keinen Preis, schon gar nicht nach den Begebnissen mit jenem Menschen, der wohl demnächst als Scheingefangener sein Leben in hohen Ehren und sehr geliebt weiter leben wird. (Dr. Hans-Ulrich Hauschild/Gießen)

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